Borreliose News 2008 - Seite 11 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2008 - Seite 11

15.02.08
Darf ich Blutspenden bei Borreliose?

Diese Frage bekam ich gestern per E-Mail. Eine durchaus interessante Frage. Laut Quelle: www.Blutspendedienst.net darf man bei Borreliose nicht Blut spenden. Aber was ist mit den Borreliose Patienten, die gar nicht wissen, dass Sie Borreliose haben. Macht man da einen nicht standardisierten Borreliosetest? Und wie ist das mit Organspenden, darf man da spenden? Da kann der Betroffene ja meist nicht mehr antworten und der Spender je nachdem auch nichts über seine Borreliose gewusst haben. Und laut der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (Quelle: www.DKMS.de) werden Personen nicht aufgenommen, die eine chronische Borreliose haben. Aber wie will man zu 100% Prozent ausschließen, das sich da nicht festgestellte Borreliose Betroffenen eintragen? Ich glaube, da gäbe es noch Klärungsbedarf.


30.01.08
Über Borreliose - Untersuchungen von Landarzt Dieter Hassler

In einem älteren aber hochinteressanten Artikel über Borreliose von Landarzt Dieter Hassler hatte der Arzt festgesellt, dass nicht einer seiner Patienten, die eine Borrelien Infektion hatten, ohne Symptome geblieben wäre. Daraufhin startete er einen Großversuch in seinem Wohnort, bei dem jeder der 3000 Einwohner für seine Forschung Blut für eine Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Borrelien abgab. Bei 17 Prozent der Untersuchten war das Ergebnis positiv. Die Betroffenen hatten 4 x häufiger Arthritis und 6 x häufiger Herzrhythmusstörungen als die Nichtinfizierte. Nach einer Antibiotika Behandlungen waren 85 Prozent der Infizierten den Erreger wieder los. Wobei in dem Artikel nicht hervorgeht, welches Antibiotika er verwendet hat, noch ob diese Patienten hinterher beschwerdefrei waren.  Quelle : http://www.focus.de


23.01.08
Für Neuroborreliose wurde ein neuer Biomarker entdeckt

Die durch Bakterien hervorgerufene Nervenkrankheit Neuroborreliose kann durch einen neuen Biomarker, das Eiweiß Chemokin CXCL13, schneller festgestellt werden. Die Münchner Forscher wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik und klinische Neurochemie (DGLN) mit dem Liquor Preis 2007 ausgezeichnet. Ist das Chemokin CXCL13 vermehrt in der Gehirn- und Rückenmark-Flüssigkeit vorhanden, kann man von einer Neuroborreliose ausgehen. Der Vorteil im Gegensatz zum bisherigen Verfahren ist die sehr frühzeitige Erkennung der Krankheit. Der Preis wurde an Nachwuchswissenschaftler verleihen, so das man die Hoffnung auf weitere Entdeckung gespannt sein darf. Quelle : http://www.journalmed.de

15.01.08
Kolloidales Silber bei Borreliose

Auf der Suche nach dem ultimativen Heilmittel gegen Borreliose bin ich nun auf kolloidales Silber gestoßen. Silber wurde schon im Mittelalter zur Behandlung von Krankheiten benutzt. Kolloidales Silber soll Viren, Pilze und Bakterien abtöten können und das Immunsystem kräftigen. Auch sind schon Versuchsreihen in den USA bei Borreliose Bakterien gemacht worden, durch das die Borrelia burgdorferi im Labor verringert oder ganz gestoppt wurde. Dabei wird ein Enzym blockiert, das die Erreger in dem Körper als Stoffwechsel brauchen.  Manche schweren Infektionen wurden scheinbar schon damit geheilt. Kritiker warnen vor den Gefahren von dem Kolloidales Silber, sprechen von einer möglichen Argyrie und anderen Nebenwirkungen oder Spätfolgen.


09.01.08

Durch die Erderwärmung mehr Zecken und Moskitos

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) warnt vor der globale Erwärmung. Damit könnten durch neue Insektenarten, die vorwiegend vom Süden nach Deutschland kommen, neue Krankheitsüberträger übertragen werden. Auch Zecken und Moskitos werden zunehmen, so dass es Krankheiten wie Borreliose und Hirnhautentzündungen vermehrt auftreten können. Und 30 Prozent der 14.000 erfassten Pflanzenarten sind akut bedroht, wobei schon 4 Prozent als verschollen oder ausgestorben gelten. Durch neue eingeschleppte Pflanzen kann beim Menschen das Allergierisiko zunehmen. Quelle: http://www.spiegel.de


01.01.08

Grapefruitkernextrakt bei Borreliose

Das Grapefruitkernextrakt soll bei Infektionskrankheiten helfen, wozu eigentlich auch Borreliose zählt. Manche sprechen gar von einer Alternative zu Antibiotika und andere von der Entdeckung einer Art Jungbrunnen. Um den Bakterien zu Leibe zu Rücken, sollte man eine Woche 2 - 3 mal täglich einschleichend 3 - 15 Tropfen verdünnt mit einem Glas Wasser einnehmen. Nach dem Abklingen der Symptome  mindestens noch eine Woche weiternehmen. Auch können während der Einnahme die bekannten Herxheimer Reaktionen auftreten. Ob Grapefruitkernextrakt die Borreliose wirklich besiegen kann, ist schwer abzuschätzen, möglicherweise kann es aber die Borreliose Symptome lindern. Um keine Wechselwirkungen zu erzeugen, sollte man immer alle Therapien mit einem Arzt absprechen.

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Waldgebiet am See mit erhöhter Zecken - Gefahr

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