Borreliose News 2008 - Seite 6 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2008 - Seite 6

31.07.08
Wie bekomme ich meinen Garten zeckenfrei?

Man hat den schönsten Garten vor der Tür und kann sich nicht richtig erfreuen, da Zecken überall lauern können. Zuerst sollte man überprüfen, ob sich im Garten überhaupt Zecken befinden. Dazu nimmt man ein weißes Tuch und befestigt es an einen Stock. Damit geht man dann in den Garten und überstreift Grashalme, Pflanzen und sonstige Vegetation. So kann man die Zecken leicht abstreifen, da ihre ersten Beinpaare nach vorne gestreckt sind und die Zecken beim darüber streichen hängen bleiben. Die Farbe Weiß hilft zur genauen Sicht auf die abgestreifte Beute. Zwar kann man noch nicht restlos sicher sein, wenn keine Zecken hängen bleiben, dass nicht doch irgendwo Zecken da sind, aber es beruhigt schon einmal. Nun müssen wir den Garten so umgestalten, das Zecken sich überhaupt nicht mehr wohl fühlen. Was brauchen Zecken um sich wohl zu fühlen? Ein feuchtes und schattiges Plätzchen. Also sollte man den Rasen möglichst kurz halten und nicht besprengen. Alles Unterholz, Laub, Moos und auch Müll aus dem Garten entfernen. Hecken, Bäume und Sträucher so zurück schneiden, dass der Garten einen besseren Lichteinfall hat. Wenn Sie die Zecken, trotz aller Maßnahmen nicht vertrieben bekommen, hilft vor der Borreliose - Gefahr eigentlich nur noch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie z. B. geschlossene Kleidung tragen und genaues Absuchen nach der Gartenarbeit. Quelle: http://www.enjoyliving.at  


23.07.08
Gibt es bald einen Impfstoff gegen Borreliose?

In der Vergangenheit wurden schon einige Borreliose - Impfstoffe getestet. Scheinbar mit weniger Erfolg. Nun hat der in Wien ansässige Pharmakonzern Baxter einen neuen Impfstoff entwickelt, der nun in die Testphase geht. Da werden dann klinischen Tests an gesunden Probanden durchgeführt, um zu schauen, ob  der Impfstoff verträglich ist und auch wirkt. Leider dauert die Testphase etwa 4 Jahre. Dann wird sich zeigen, ob man endlich von den Zecken einigermaßen geschützt ist. Unklar ist auch, ob ein schon infizierter Patient sich impfen lassen kann, weil ja selbst ein Borreliose - Betroffener sich neu anstecken kann. Bis es soweit ist, gilt die alte Devise. Nach einem Wiesen und Waldspaziergang gründlich von Kopf bis Fuß nach Zecken absuchen und bei Zeckenbefall richtig und rechtzeitig (sofort) entfernen. Übrigens, wer noch nicht weiß: Gegen die FSME, die auch von Zecken übertragen werden, kann man sich jetzt schon impfen lassen. Das ist aber eigentlich nur in Risikogebiete sinnvoll. Quelle: http://www.wienerzeitung.at


17.07.08
Wegen dem Thema Borreliose wurde Deutschland gerügt

Deutschland solle das Thema Borreliose nicht auf die leichte Schulter nehmen, so in etwa rügte die Weltgesundheits-organisation. Mit etwas guten Willen wäre eine Kooperation zwischen der Politik, Krankenkasse, Patienten, Ärzte und Pharma-Industrie möglich. Es scheint aber viel einfacher den Betroffenen als Hypochonder abzustempeln. Deshalb soll die Politik sich dem Thema Borreliose annehmen. Der erste Schritt wurde von Manfred Wolff, der eine Borreliose Selbsthilfegruppe leitet, auf den Weg gebracht. Deshalb habe er auch die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär eingeladen, bei einem Symposium über Borreliose. Nach Meinung von Manfred Wolff könnte der erste Schritt die einheitliche Labordiagnostik sein, weil bei 300 Laboren deutschlandweit immer noch 20 verschiedene Borreliosetest - Verfahren angewandet werden. Auch fehlt es an Aufklärung, denn wie ist es anders zu erklären, das ein Neurologe öffentlich die Meinung vertritt, man müsse Borreliose mit Cortison behandeln, was ein Nährboden für Borrelien sein kann. Quelle: http://www.np-coburg.de


10.07.08
Chronische Borreliose und die Insulin Potenzierte Therapie

Entwickelt wurde die IPT - Therapie von Donato Perez Gracia, um Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Syphilis zu behandeln, was auch zu Behandlungserfolgen führte. Die Theorie hinter IPT ist, dass die Nahrung durch Insulin in die Zelle kommt, so dass man auch Medikamente mit dieser Methode einschleusen könnte. Über die Behandlung von chronischer Borreliose gibt es sogar eine Praxisstudie über 90 Patienten von einem Zeitraum von 3 Jahren. Der Vorteil einer solchen Behandlung, es soll keine Nebenwirkungen auftreten, es wird weniger Antibiotika gebraucht, keinerlei Herxheimer Reaktionen zeigen und gute Wirksamkeit bei Borrelia in der intrazellulären Form. Dabei wurde die Insulin Potenzierte Therapie (IPT) solange angewendet, bis keine Symptome oder zumindest eine deutliche Besserung eingetreten sind. Auch wird bei der Patient so lange weiterbehandelt, bis ein negatives Testergebnis durch ein LTT - Borrelia Test bestätigt wurde. Im Durchschnitt bekam jeder der Betroffene ca. 7 IPT Behandlungen. Auch wurden Zusatzbehandlungen bei den Patienten durchgeführt, wie z. B. EDTA-Chelat Infusionen, Thymunsextrakte, Colon-Hydro-Therapie, Holopathie, Intravenöse Laser Licht Infusion. Die Informationen über diese Behandlung sind laut Quellenangabe nur für medizinische Fachkreise bestimmt und nicht als Behandlungsratgeber für Patienten zu verstehen. Quelle: http://www.ipt-aerzte-ausbildungszentrum.de


03.07.08
Ganzkörperhyperthermie bei Borreliose

Ein altes Therapieverfahren könnte auch bei Borreliose helfen. Es handelt sich um eine Ganzkörperhyperthermie, die durch längere Erhöhung der Körpertemperatur bei ca. 42 Grad ihre Wirkung zeigen kann. Es wurde zur Krebsbehandlung eingesetzt und mit dieser Therapie soll auch schon in der St. Georg Klink im bayerischen Raum Borreliose - Kranken erfolgreich behandelt worden sein. Entdeckt wurde diese Behandlungsart, weil bei hochfieberhaften Infekten vielmals auch chronische Krankheiten sich besserten. Durch die Antibiotika geriet diese Behandlung in Vergessenheit wurde wegen Antibiotikaresistenzen und der Tumortherapie neu entdeckt. Diese Therapie sollte unter ärztlicher Aufsicht standfinden und darf bei einigen Vorerkrankungen z. B. Thrombosen nicht angewandt werden. Natürlich hat auch diese Therapie bei so einer hohen Körpertemperatur seine Nebenwirkung, die durch ärztliche Kontrolle und Vorbereitung minimiert werden kann. So wie das in dem Bericht verstanden habe, wird das unter Narkose durchgeführt und man muss nicht die Körpertemperatur von 42 Grad aushalten. Quelle: http://www.klinik-st-georg.de

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In Wald und Wiesen Gefahr von Zecken durch feuchte Witterung

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