Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2009-3

10.09.08
Erkranken jährlich rund 1 Million Menschen in Deutschland an Borreliose?

Es wird ja immer noch gerätselt, wie viel Menschen sich an Borreliose jährlich in Deutschland anstecken. Meistens liest man so Zahlen wie 60.000 - 100.000 Menschen sind jährlich an Borreliose erkrankt. Stimmt das? Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e. V. sagt Nein und bezifferte die Erkrankung auf ca. 250.000 Menschen jährlich. Ich will es jetzt mit einer Hochrechnung versuchen. Laut der Techniker Krankenkasse (TK), die eine Hochrechnung für Rheinland Pfalz erstellt hat, erkranken jährlich ca. 46.000 Menschen in Rheinland Pfalz an Borreliose. Die Rheinlandpfalz hat ca. 4.028.351 Einwohner und Deutschland hat insgesamt ca. 82.310.000 Einwohner. Wenn also in Rheinlandpfalz 46.000 Menschen an Borreliose erkranken, wie laut den Zahlen der TK für Rheinlandpfalz errechnet wurde, dann sind es hochgerechnet für Deutschland ca. 939.903 Menschen, die an Borreliose jährlich erkranken. Das ist fast eine Million Menschen in Deutschland. Die Zahl scheint mir mehr realistisch als die Zahl 60.000 -100.000 Erkrankte. Wenn also jedes Jahr rund 1 Million Menschen neu an der Borreliose erkranken, dann wird es höchste Zeit, dass die Politik sich darum kümmert und nicht die Kranken im Regen stehen lässt. Die erste Maßnahme wäre die Einführung der Meldepflicht in ganz Deutschland. Weitere Maßnahmen sollten Folgen wie die Aufnahme in die Liste der chronischen Krankheiten, einheitliche Borreliose Tests, erhöhte Forschung nach besseren Behandlungsmöglichkeiten und bessere Bezahlung der Ärzte, die Borreliose Kranke behandeln, u.s.w. Es gibt viel zu tun, fangen wir an!


03.09.09
Die Zecken können auch nützlich sein

Ich habe mich schon immer gefragt, zu was Zecken überhaupt nützlich sind? Können Sie doch Krankheiten übertragen wie z. B. die Borreliose oder FSME. Aber vielleicht werden Sie mehr zur Gesundheit beitragen können, als bisher angenommen wurde. So haben brasilianische Wissenschaftler herausgefunden, dass die Zecken ein Protein im Speichel tragen, das in der Lage sein soll, Krebszellen zu zerstören. Dabei werden gesunde Zellen nicht zerstört. Diesem Protein gab er den Namen Faktor X und glaubt, dass da durch die Krebstherapie verbessert werden kann. Die Entdeckung wurde zufällig gemacht, da er eigentlich den Zeckenspeichel auf die gerinnungshemmende Wirkung testen wollte. Um das Protein zu testen, haben die Forscher krebskranken Ratten das Protein gegeben. Innerhalb von 2 Wochen wurde Tumor b.z.w. das Wachstum gestoppt. Das wurde kleiner und nach 6 Wochen war der Tumor verschwunden. Im Bereich Leberkrebs, Hautkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs sehen die Wissenschaftler eine Möglichkeit ein Medikament aus dem Protein zu entwickeln. Einziges Manko wird nach Ansicht der Forscher die benötigten Gelder sein, so das es eher unwahrscheinlich ist, das in Brasilien das Projekt so weiterbetrieben und ein marktreifes Medikament entwickelt werden kann. Und das obwohl schon ein Patent angemeldet worden ist. Zu hoffen bleibt, dass diese Forschung weitergeht und nicht wie die Borreliose Forschung im Sande verläuft, oder gibt doch was Neues über Borreliose? Ich werde dann darüber berichten. Quelle: http://www.ksta.de


27.08.09
Zitronenmelisse gegen den Zeckenstich

Es scheint ein altes Hausmittel zu geben, das die Zecken überhaupt nicht mögen. Und zwar nimmt man dazu Zitronenmelisse und verreibt es an den Beinen und Armen. Den Duft mögen die Zecken überhaupt nicht. Andere schwören auch auf Pfefferminzöl, Nelkenöl, Zedernöl oder Teebaumöl, das auch die Indianer schon benutzt haben. Auch soll man die Öle mischen können, um einen maximalen Effekt zu erreichen. Zudem können die ätherischen Öle der Zitronenmelisse (in einem Schälchen vor dem Fenster) verwendet werden, um Stechmücken fernzuhalten. Denn auch die Mücken mögen die Zitronenmelisse nicht. Aber Zitronenmelisse kann noch mehr. Denn als Tee, Tinktur oder Badezusatz soll eine immunstärkende, antimikrobielle und antivirale Wirkung haben. Auch im Altertum wusste man von Heilkraft der Zitronemelisse, so dass über eine Art Geistesbeschleuniger gesprochen wurde. So ist es nicht verwunderlich, das in Studien nachgewiesen worden ist, dass Pflanzenextrakte die Gehirnleistung steigern kann. Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass es auch Borreliose Erkrankte unbedingt vermeiden sollten, weitere Zeckenstiche zu bekommen, da es bei der Erkrankung von Borreliose keine Immunität gibt. Denn schon während einer Erkrankung kann man sich erneut durch einen Zeckenstich anstecken. Ob allerdings die Zitronenmelisse den 100 % Schutz bietet, weiß ich auch nicht, aber ist wohl besser als gar kein Schutz gegen Zecken.


20.08.09
Einige Zecken überleben auch den Kochwaschgang

Im November letzten Jahres habe ich darauf hingewiesen, dass die Zecken einen Waschgang über 42 Grad nicht überleben sollten, drunter allerdings schon. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass einigen Zecken von dem Zeckentyp Ixodes scapularis sogar den Kochwaschgang zu ca. 25 Prozent überlebten. Und haben die Zecken überlebt, können sie bis zu 3 - 5 Tagen in Wohnräumen weiterleben und im Bad (Feuchtigkeit) eventuell mehrere Wochen aktiv sein. Dagegen ist die sichere Variante, die Wäsche in einen Trockner zu legen und eine Stunde trocknen lassen. Damit hat man in der Regel zu 100 % die Zecken auf der Kleidung vernichtet. Allerdings nur, wenn dazu auch die Hitze angeschaltet war. Wurde nämlich ohne Hitze die Wäsche getrocknet, hatten immerhin noch rund 50 % der Zecken überlebt. Wer nun denkt, die Gefriertruhe wäre die bessere Alternative, in dem man z. B. die Jacke oder Hose reinlegt, der irrt leider auch. Denn selbst nach 1 Stunde im Gefrierschrank hatten viele Zecken bei einer Temperatur von minus 22 Grad überlebt. Hat man dann einige Zecken in der Wohnung, können Sie rund 5 m pro Stunde zurücklegen, so dass auf einmal Zecken auftauchen können, wo man eigentlich nicht damit rechnet. Da Zecken rund 4 Wochen sogar unter Wasser überleben können, sollte man eine gefundene Zecke nicht das WC runterspülen. Quelle: http://www.zeckenschlinge.com

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Im Waldgebiet am Fluss erhöhte Gefahr von Zecken

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