Borreliose News 2009 - Seite 6 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2009 - Seite 6

09.07.09
Der Borreliose Schnelltest bei Zecken

Ich habe gerade eben einen Schnelltest für Zecken im Internet für Zuhause gefunden, wo man feststellen kann, ob die Zecke mit Borrelien infiziert ist. Und preiswert ist er außerdem, denn er kostet nur rund 15 Euro bei Drogeriemarktkette Schlecker (Artikel Nr. 073436). Dabei ist kein Pieksen notwenig, denn es wird ja nur die Zecke getestet. Es handelt sich dabei um einen Einwegtest. Zwar sagt der Test nicht aus, ob man auch wirklich von der Zecke infiziert ist, aber man hat dann ein Indiz, ob es überhaupt möglich wäre. Der normale Borreliose - Test beim Menschen kann man ja erst so ab der 6. - 8. Woche machen, was aber schon zu spät sein kann, denn nach einen Monat soll die Borreliose schon chronisch werden können. Auch die Wanderöte zeigt sich nur bei ca. 50 % der Betroffenen, so dass man nach dem Zeckenstich nicht sicher sein kann, dass die Wanderöte überhaupt auftritt. Und ca. jede 6. Zecke soll durchschnittlich mit Borrelien infiziert sein. Sollte die Zecke infiziert sein, geht man zum Arzt und berichtet man ihm von dem Ergebnis der eigenen Zeckenuntersuchung. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Zecke länger als 12 Stunden saugen konnte oder es Probleme beim Rausziehen gegeben hat. Also ich werde mir so einen Test besorgen, alleine schon wegen meines Sohns, denn der ist wesentlich weniger vorsichtig als ich bei der Vermeidung von Zeckenbisse. Quelle: http://www.schlecker.de


02.07.09
Die Pille für Haustiere gegen Zecken und Flöhe

Da die Katzen und Hunde öfters von Zecken und Flöhen heimgesucht werden, haben amerikanische Wissenschaftler eine Monatspille entwickelt, die die Blutsauger von Haustieren fernhalten kann. Auch soll das Medikament laut den Forschern keine Nebenwirkungen für die Tiere haben. Die neue Pille gegen Zecken und Flöhe soll eine 100 % Wirkung (für 1 Monat) haben und das mit nur einer Dosis. Dabei wurden 66 Wirkstoffen, die alle aus Pilzen gewonnen wurden sind untersucht, in dem man Flöhe auf die Hunde setzte und die Wirkung beobachtet. Auch auf die Verträglichkeit der Substanz bei dem Hund wurde dabei geachtet. Das beste Mittel für die Forscher war der Wirkstoff mit dem langen Namen N-tert-Butyl-Nodulisporamid. Diese Substanz speichert sich im Fettgewebe des Tiers und baut es nach und nach ab. Da viele Hundebesitzer auf ein solches Mittel schon lange gewartet haben, ist die Nachfrage natürlich enorm groß. Zwar sind auch andere Mittel schon auf dem Markt, die aber meist nur für die äußere Anwendung gedacht sind. Der Vorteil bei den Medikamenten im Allgemeinen ist, dass es auch durch Regen oder beim Waschen des Hundes nicht die Wirkung verliert. Zumal der Hundebesitzer so keine Berührung zum Mittel bekommt, da er das Tier nicht mehr einreiben muss und die Umwelt durch die Innere Anwendung auch noch geschont werden kann. Quelle: http://www.rp-online.de


25.06.09
Viele Fragen über Zecken und die Borreliose

Immer wieder kommen Fragen wie, bin ich von der Borreliose nach der Behandlung geheilt, wie kann ich das feststellen oder reichen 10 - 14 Tagen Antibiotika? Also die 1. Frage, ob man von einer Borreliose geheilt ist, weiß man nie genau, da mir kein Test bekannt ist, der das kann.  Das wäre ja wundervoll, wenn es so was geben würde. Ob 10 - 14 Tage Antibiotika Behandlung bei einer Borreliose reicht oder überhaupt hilft, weiß man leider auch erst hinterher. Bei einer chronischen Borreliose (ca. länger als 1 Monat) wird das vermutlich zu kurz sein. Eine weitere Frage war, ob das Warten auf eine Wanderöte ausreichen ist? Nun, die Wanderöte tritt nur bei ca. 50 % der Borreliose Erkrankungen auf, so das es zwar ein sicheres Zeichen eine Borreliose ist, aber unsicher ob sie auftritt. Von unbemerkten Zeckenbissen ganz zu schweigen. Eine andere Frage war, wie man mit Sicherheit feststellen kann, ob man  Multi Sklerose oder Borreliose hat? Da Borreliose eine Multisystemkrankheit ist, kann sie auch viele Krankheiten imitieren. Besonders beliebt ist folgende Fehldiagnose: Rheuma (ca. jeder 3. Patient hat laut einer amerikanischen Studie statt Rheuma eigentlich Borreliose). Somit kann man nicht mit absoluter Sicherheit durch die unstandardisierten Borreliose Tests sagen, ob es Borreliose ist oder nicht. Deshalb wird in der Medizin auch von z. B. ohne Befund gesprochen, dass nicht heißt, dass man nichts hat, sondern dass man halt nichts gefunden hat. Tipp: Nachdem Sie die Zecke entfernt haben, können Sie die Zecke untersuchen lassen. Das kostet zwar bei z. B. Zeckenlabor.de zur Untersuchung von Borrelien zurzeit rund 30,-- Euro, aber dafür haben Sie dann eine gewisse Sicherheit, ob die Zecke  infiziert war oder nicht.         


18.06.09
Was sonst noch bei der Borreliose helfen soll

In dem Buch "Borreliose natürlich heilen" werden viele alternative Therapeutika erwähnt, die bei der Borreliose (unterstützend) helfen können. Grundsätzlich würde ich aber den behandelten Arzt fragen, ob diese Mittel zusätzlich zur Behandlung eingenommen werden dürfen. Da wäre zum einen das Lauricidin oder Monolaurin. Das Monolaurin soll auch in der Muttermilch vorkommen, das in der  Kokosnussmilch reichlich vorhanden ist. Die Kokosmilch wurde einst bei der Syphilisbehandlung bei den Indianern verwendet. Beim kolloidalen Silber handelt es sich um destilliertes Wasser, das mit Silberteilchen angereichert wurde. Das soll innerlich wie ein Breitbandantibiotikum wirken und ein Enzym blockieren, das Mirkoben, Bakterien und Pilze zum Überleben brauchen. Während in dem Buch von keinen Nebenwirkungen gesprochen wird, warnen einige im Internet vor möglicher Nebenwirkung wie die Argyrie. Weiter geht es zum Artemisin, ein Wirkstoff des einjährigen Beifußes. Damit wurde schon erfolgreich die Malaria behandelt und soll eine antimikrobielle Wirkung mit wenig Nebenwirkung haben. Die kanadische Orangenwurzel (amerikanische Waldpflanze) soll als Allheilmittel gelten, das aber nicht bei einer Schwangerschaft eingesetzt werden darf. Der Ölbaumblatt-Extrakt aus Blättern soll keimtötend sein und das Immunsystem fördern. Die Misteltropfen hat eine hemmende Eigenschaft gegen Tumorzellen und soll auch das Immunsystem stimulieren. Selbst Hippokrates hat das Mittel für einige Krankheiten verordnet. Dann gibt es noch die Rhizoltherapie nach Dr. Gerhard Steindl, ein sauerstoffhaltiges Öl, das Borrelien wegen dem Sauerstoff nicht mögen sollen. Zu guter Letzt noch ungesättigte Fettsäuren wie das Nachtkerzenöl, Borretschsamenöl oder Hanfsamenöl sowie Omega 3 Fettsäuren soll das Immunsystem fördern und Entzündungen lindern können. Quelle: Buch - Borreliose natürlich heilen von Wolf-Dieter Storl / AT Verlag


11.06.09
Die Lyme Borreliose und die Neurotoxine

Eine Theorie von der Lyme Borreliose ist, dass die Beschwerden nicht alleine von den Borrelien als Bakterien selbst verursacht werden, sondern durch die Neurotoxine (Gifte), die Borrelien freisetzen. Deshalb könnten die Antibiotika zwar die Borrelien abtöten, aber nicht die entstandenen Gifte abbauen. Da gibt es mittlerweile neue Behandlungsansätze bei der Lyme Borreliose. Übrigens auch die Herxheimer Reaktionen bei einem Antibiotikum wären der Logik zufolge dann nichts anderes als das zusätzliche Freisetzung von Neurotoxine. Diese Toxine haben dann die Eigenschaft sich an Fettmoleküle zu binden, wodurch sie dann durch den ganzen Körper wandern können. Und das Gehirn wäre dann als fetthaltiges Organ logischerweise auch betroffen. Da sich die Gifte an Fett binden, wird bei dieser Therapie versucht, die Fette mittels Lipidsenker auszuscheiden. Dabei handelt es sich u. a. um z. B. Colestyramin, das laut Quellenangabe als Dauertherapie von 2 x 4g am Anfang und 2 x 8 g als Langzeittherapie verordnet werden kann. Als Gesamttherapie wäre dann laut dem Professor 21 Tage 2 x 200mg Doxycyclin zu nehmen und dann Colestyramin ab dem 10. Tag wie oben beschrieben. Das Colestyramin auf den Maximal Dosis in einem Zeitraum von 3 Monaten gesteigert. Dabei sollte man viel trinken wegen der Verstopfungsgefahr. Diese Therapie hat der Arzt bei vielen Patienten schon durchgeführt. Die Neurotoxine könnten nach meiner Meinung somit der Grund sein, warum der Körper so geschwächt ist und sich gegen die Borrelien auch nicht richtig wehren kann. Dann wäre für mich auch logisch, warum laut eines anderen Experten eine Amalgam Belastung für den Ausbruch einer Borreliose mit verantwortlich sein soll. Quelle: http://www.lymenet.de/shgs/corryw/hartmann.htm

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Borreliose Gefahr an Wiesen und Waldgebieten mit vielen Zecken

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