Borreliose News 2009 - Seite 8 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2009 - Seite 8

30.04.09
Die chronische Borreliose und das Post Lyme Syndrom

Schon öfters habe ich von dem Begriff "Post Lyme Syndrom" gehört, wusste aber nicht was damit gemeint war.  Bei dem Begriff geht man davon aus, das nach einmaligen Behandlung der Krankheit Borreliose mit Antibiotika ( 14 - 21 Tagen) sozusagen Restbeschwerden ( z. B. chronische Entzündungen) übrig bleiben können, die aber nicht mehr von Borrelien stammen können, da ja diese von dem Antibiotika abgetötet worden sind. Somit wäre man von der Borreliose geheilt, hat aber immer noch Beschwerden und kann sich somit die Kosten für eine neue Antibiotikumvergabe sparen. Darüber gibt es aber geteilte Meinungen von Experten über die Richtigkeit dieser Behauptung. Zum Beispiel die Deutsche Borreliose Gesellschaft e. V. teilt die Theorie des Post Lyme Syndrom nicht und beruft sich auf umfangreiche Studien der ilads.org und aus eigener Erfahrungen und Erkenntnisse. Auch in dem Buch "Krank durch Zeckenstich" fand ich auf Seite 111 einen schönen Vergleich von Erregern und deren Behandlung. Während die Tuberkulose die Generationszeit der Erreger (Mycobacteriums) bei 36 Stunden beträgt und in der Regel 1 1/2 Jahre mit Antibiotika behandelt werden muss (bei Syphilis und Lepra soll eine ähnliche Behandlungsdauer gelten) soll bei Borrelien mit einer Generationszeit von 10 - 20 Stunden 14 - 21 Tage mit Antibiotika ausreichend sein? Macht man nur bei der chronischen Borreliose eine großzügige Ausnahme? Übrigens hat die American Academy of Neurology im Jahre 2007 laut www.aerzteblatt-student.de eine US Leitlinie herausgebracht, nachdem bei Neuroborreliose die Antibiotikumvergabe auf 14 Tage beschränkt wurde. Es soll dann keine Indikation für eine weitere Antibiotikagabe wegen einem Post Lyme Syndrom bestehen. Meiner Meinung nach scheint die Diagnose "Post Lyme Syndrom" ein ähnliche Qualität zu haben, wie die Diagnose " Psychische Störungen" mangels Befund. Quelle: http://www.b-c-a.de  


23.04.09
Haben die Borreliose Erkrankungen das Ausmaß einer Epidemie?

Während man früher von Einzelfällen ausgegangen ist, wächst die Erkenntnis von manchen Experten, dass die Borreliose das Ausmaß einer Epidemie haben kann. Da die Borreliose viele Krankheiten imitieren kann, gehen einige Spezialisten davon aus, dass viele Krankheiten mit nervlichen oder psychischen Problemen wie z. B. Schizophrenie oder Parkinson (insgesamt ca. über 200 Krankheitsbilder) vielfach falsch diagnostiziert wurden sind. So scheint auch die Wanderöte kein sicherer Hinweis auf eine Borreliose zu sein, da es viel weniger bei der Erkrankung auftritt, als angenommen. In einem amerikanischen Artikel wurde beschrieben, dass es vermutlich 2 Formen der Ansteckung gibt. Einmal die Insektenübertragung, wie von der Zecke bekannt ist und eine menschliche Übertragung durch z. B. Stillen des Babys oder intime Kontakte möglich sind. Auch würde oftmals eine Heilung durch Antibiotika nur in einer sehr frühen Phase möglich sein. Wenn man den Zeitraum von den letzten ca. 1.000 Jahren nehmen würde, wären laut Schätzung ca. über 15 Prozent der Erdbevölkerung von der Infektion betroffen. Die 1.000 Jahre wurde auf Grund von archäologischen Funden bestätigt, da Borrelien DNA in menschlichen und tierischen Gewebe gefunden worden sind. Der Experte Dr. Josef J- Burrascano hat in der 14. Ausgabe seines Magazin darauf hingewiesen, das die Anzahl der Spirochäten mit dem Schweregrad der Borreliose im Zusammenhang steht. Da durch die größere Anzahl der Borrelien auch das Immunsystem blockiert werden kann, soll es dann auch zu einem Borreliose - Ausbruch kommen können. Quelle: http://www.selbsthilfe-baklayan.com


16.04.09
In 5 Wochen von der Borreliose geheilt?

Vor Ostern hatte ich eine E-Mail erhalten wo ich gefragt wurde, ob ich die Heilmethode (Siebener-Nährstoffkombination) nach Müller Burzler kenne? Auf der Homepage von Müller-Burzler.de fand ich dann eine Anleitung, wie man sein Immunsystem so unterstützt, dass in nur 5 Wochen u. a. die Borreliose überwunden werden kann. Dabei handelt es sich um ein Nährstoffkombination von Vitamin E, Vitamin C, natürliches Carotinoide (Beta-Carotin), Coenzym Q 10, Kupfer, Selen und Zink, die man in einer bestimmen Menge (je nach Körpergewicht) gleichzeitig einmal täglich nehmen soll. Da es aber bei der vollen Dosis zu starken Entgiftungserscheinungen kommen kann, rät er auf der Seite die Dosis langsam auf das Körpergewicht anzupassen. Außerdem sollte man den Körper bei der Entgiftung unterstützen. Dazu empfiehlt er Totes Meersalz mit dem Namen TMS D 33, das z. B. Stauffen Pharma Göppingen herstellt. Bei Lebererkrankungen (vom Arzt behandeln lassen!) sollte man allerdings ein anderes Salz (TMS D 40) nehmen. Wichtig ist dabei, dass die Vitaminen bei dieser Methode nur ihre Wirkung zeigen sollen, wenn sie natürlichen Ursprung sind. Pro 10 kg Körpergewicht braucht man als Mindestmenge 8 mg Vitamin C, 3 mg Vitamin E, 0,4 mg Coenzym Q10, 0,4 mg Carotinoide, 1,4 mg Zink, 0,24 mg Kupfer und 6 ug Selen. Die Therapie soll sich für manche Bakterien und Viren gleichermaßen eignen. Damit Sie sich ausführlich informieren können und es einiges zu beachten gibt, habe ich Ihnen eine genaue Linkangabe bei der Quelle notiert. Fragen Sie außerdem Ihren Heilpraktiker oder Arzt, ob diese Therapie für Sie geeignet ist, falls Sie schon eine andere Therapie machen. Zusätzlich gibt es auch Bücher zu dem Thema, z. B. "Auf den Spuren der Methusalem- Ernährung, Gesund und allergiefrei".  Quelle: http://www.mueller-burzler.de/art_behandlung_chronische_viruserkrankungen.html


02.04.09
88 prozentige Erfolgsquote bei der Borreliose Behandlung

Endlich mal ein Bericht mit Hoffnung auf Heilung der Borreliose. Zumindest behauptet dass ein Borreliose Experte Dr. Hassler in einem Bericht in der neuen Apotheken Umschau 15. März 2009, das er bei der Behandlung seiner Borreliose Patienten eine 88 Prozentige Erfolgsquote hat. Und das bei Borreliose Patienten, die länger als 3 Monaten an der Borreliose leiden. Dabei verabreicht er ein Antibiotikum intravenös mit dem Namen Cefotaxim in einem Zeitraum von ca. 2 - 3 Wochen. Die Erfolgsquote erreicht er schon beim ersten Durchlauf. Bei den wenigen, wo die Therapie nach 6 Monaten keinen Erfolg bringt, kann dann eine zweite Behandlung erforderlich sein. Eigentlich habe ich nach so einer Behandlung schon immer gesucht, obwohl mir die Behandlungszeit von 2 - 3 Wochen ein bisschen kurz vorkommt. Das werde ich auf jeden Fall mit meinem Hausarzt ausführlich besprechen. Insgesamt ist in der Apotheken Umschau ein großer Artikel über die Borreliose drinnen, wo auch unterschiedliche Meinung von Experten über die Borreliose dargestellt wird. Schön auch, das auf die Probleme der Diagnose der Borreliose eingegangen werden und auf die Problematik der Betroffenen insgesamt. Erhältlich ist die Umschau in meist jeder Apotheke und ist meines Wissen überall kostenlos. Quelle: Apotheken Umschau Gesundheit 15. März 2009 B


26.03.09
Streit um die Meldepflicht bei der Borreliose

So langsam scheint Bewegung in die Sache mit der Meldepflicht für Borreliose zu geben. Zumindest fordert ein CDU Landtagsabgeordneter aus Konstanz Andreas Hoffman die Einführung der Meldepflicht. Der Grund sieht der Politiker in dem dann gesteigerten Interesse der Wissenschaftler einen Wirkstoff oder Impfstoff zu entwickeln. Aber die geforderte Meldepflicht bei der Borreliose wurde von dem Bundes-Gesundheitsministerium mit folgender Begründung in etwa abgelehnt: Da es sich nur um eine Tier- zu Mensch Übertragung handle, ist seitens des Staats kein Einschreiten nötig. Darauf antwortete der Landtagsabgeordnete leicht säuerlich in etwa wie folgt: Er glaube, das Berlin zu weit weg ist, um die Sorgen und Nöten der Menschen im Süden von Deutschland ernst zunehmen. Jetzt will der CDU Landtagsabgeordnete im Bundesrat die Meldepflicht durchsetzen. Alleine in Baden Württemberg werden die jährliche Krankheitsfälle der Borreliose auf 5.000 bis 10.000 Fälle vom Ministerium für Arbeit und Soziales geschätzt. Und so gäbe es auch schon 2 Forschungsbereiche, um die Zecken zu bekämpfen. Durch die Forschung wurde festgestellt, dass auf Weideflächen die Anzahl der Zecken sich verringert, da bei einer geänderten Vegetation die Nagetiere kein guten Unterschlupf finden und somit die Zecken keine richtige Nahrungsquelle haben. Um die Mäusezahl so gering wie möglich zu halten, sollte deshalb in der Natur keine Abfälle liegen gelassen werden. Quelle: http://www.suedkurier.de

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Luftaufnahme eines Zeckengebiets mit Borreliose - Gefahr

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