Borreliose News 2009 - Seite 9 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2009 - Seite 9

18.03.09
Symposium über Infektionskrankheiten durch Zecken

Vom 19. - 21. März 2009 werden in Weimar ca. 300 Wissenschaftler aus über 30 Ländern erwartet um über die neuste Erkenntnisse über Therapie, Diagnose und Vorbeugung von Zeckenkrankheiten zu sprechen. Das Symposium mit dem Namen "X. International Jena Symposium on Tickborne Diseases" wird von Friedrich Schiller Universität Jena, vom Friedrich Löffler Institut und vom nationalen Referenzlabor für Zecken übertragene Krankheiten veranstaltet und findet im Leonardo Hotel (Belvederer Allee 25) in Weimar statt. Sofern man daran teilnehmen möchte, sollte man gutes Englisch sprechen können, denn die Konferenzsprache ist in Englisch gehalten. Ein Schwerpunkt soll die Vorbeugung sein, die sich um die Vermeidung von Zeckenstichen handelt und über die Ökologie und Biologie der Zecken. Interessant sind für mich die neusten Erkenntnisse zur Borreliose, besonders im Bezug auf Diagnose und Therapie. Außerdem finde ich gut, dass es diese Veranstaltung gibt, damit die Problematik an die Öffentlichkeit kommt. Was dabei rauskommt werde ich versuchen demnächst heraus zu finden und hier dann bekannt geben. Quelle: http://www.uni-jena.de


12.03.09
Interessantes über Borreliose und Zecken

Gibt es eine weltweite Verbreitung des Erregers? Ja, der Erreger hat sich weltweit verbreitet. Wie hoch die statistische Wahrscheinlichkeit an Borreliose zu erkranken, wenn man von einer Zecke gestochen wird? Laut dem Robert Koch Institut liegt die Schätzungen bei ca. 1 zu 300. In Gebieten wo als Hochrisikogebieten zählen, scheint das Risiko laut der Uni Heidelberg höher zu liegen und zwar bei ca. 1 zu 10. Wie viel verschiedene Krankheiten können Zecken übertragen? Weltweit geht man davon aus, dass über 50 Krankheiten durch Zecken übertragen werden können. Kann man sich von einem Menschen anstecken, der Borreliose hat? Es gibt keine bekannte Fälle und wird somit so gut wie ausgeschlossen, allerdings soll eine vertikale Übertragung (d. h. von der Mutter zum werdenden Kind) möglich sein. Kann ich mich während dem Krankheitsverlauf der Borreliose erneut anstecken? Ja, leider kann man sich durch einen Zeckenstich erneut infizieren und somit mehrere Stadien gleichzeitig haben. Warum wird im einen Labor die Borreliose festgestellt und im anderen wiederum nicht? Es gibt bis zu 20 verschiedene Laborverfahren, die leider nicht standardisiert sein sollen. Kann ich auch von Bremsen oder anderen Stechmücken angesteckt werden? Ja, soll auch möglich sein, allerdings ist das laut der Quellenangabe sehr selten. Quelle: http://de.wikipedia.org


05.03.09
Die Wahrscheinlichkeit einer Borreliose durch mehr Zeckenstiche geringer?

Klingt eigentlich unlogisch, aber die Theorie davon ist, dass man durch mehr Antikörper für eine neue Infektion besser geschützt sein soll. Und zwar hat Dr. Hermann Feldmeier in einer Studie festgestellt, das desto mehr Zeckenstiche die Personen abbekamen, desto weniger hatten die Betroffenen ein Risiko, an Borreliose Symptome zu erkranken. Personen mit 1 Zeckenstich im Jahr hatten ein 3-mal höheres Erkrankungsrisiko als Menschen mit 2 Zeckenstichen im Jahr. Die mit 3 Zeckenstichen pro Jahr waren 5-mal besser vor Erkrankungen geschützt als die mit 2 Stichen von der Zecke. Macht die Zecke von Natur aus eine Art Impfung mit den Menschen? Warum sich das mit den Zeckenstichen so verhält, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Auch nicht ob es was nützt, wenn man schon Symptome einer Borreliose hat. In der Studie wurde allerdings beobachtet, dass häufiger gestochene Menschen mit Hautreaktionen zu kämpfen hatten und so vielleicht die Zecke rechtzeitig bemerkten. Eine andere Theorie geht davon aus, dass bei dem Zeckenstich die Borrelien von den Antikörpern in Empfang genommen werden, bevor sie überhaupt Schaden abrichten können. Dabei richtet sich ihr Blickwinkel auf den Zeckenspeichel, der dann schon bearbeitet wird, bevor die Bakterien in das Blut gelangen. Bevor das allerdings nicht eindeutig geklärt ist, sollte man sich nicht absichtlich von Zecken stechen lassen, weil schon 1 Stich genügen kann um z. B. schwere Borreliose zu bekommen. Quelle: http://books.google.de


26.02.09
Optimale Borreliose Behandlung oder die Wahrheit?

Wenn man zu einem Arzt geht, der seine medizinische Ausbildung vor 1982 erworben hat, konnte er eigentlich nichts in seinem Studium über die Krankheit Borreliose erfahren haben, da diese noch gar nicht entdeckt worden war. Und das sind Schätzungen zufolge etwa die 1/2 aller Ärzte! Andere sprechen von nur einem 1/3 der Ärzte, die bei der Borreliose überhaupt Grundkenntnisse haben. Ganzheitliche Meldepflicht gibt es in Deutschland auch nicht, da keine Ansteckung von Mensch zu Mensch bestehen soll. Ausführliche Studien gibt es aber darüber laut Wikipedia auch nicht. Das braucht es auch nicht, denn wenn Laborwerte keine eindeutigen Aussagekraft haben, im Zweifel oft physische Störungen angenommen werden oder die US - Leitlinien sagen, dass es sowieso keine chronische Borreliose gibt, warum sollte man sich darüber große Gedanken manchen. Stehen da etwa wirtschaftliche Interessen einer optimalen Behandlung im Wege, da sich die Krankheit Borreliose epidemieartig ausbreiten könnte? Wurden deshalb einige Botschaften wie z. B. das Wort "Modekrankheit" bei der Borreliose bewusst durch manche Medien verbreitet? Und kommt dieses Interesse des Kleinredens von dem Krankenversicherer oder den Rentenversicherer? So eine ähnliche Taktik scheint es auch bei der Hartz 4 Kampagne zu geben, in dem man alle Hartz 4 Empfänger immer wieder als Faul hinstellt, um nicht mehr Geld den Beziehern zahlen zu müssen. Quelle: http://borreliose-ulm-homepage.t-online.de


19.02.09
Der Versuchstest mit imprägnierter Hose gegen Zecken

Wie schützt man sich gegen Zecken und deren Krankheiten wie Borreliose und FSME? Nun, in einem Feldversuch von Wissenschaftler wurde in der Nähe von Koblenz getestet, wie eine imprägnierte Hose mit dem Wirkstoff Permethrin auf Zecken wirken. Dabei wurde erstmal der Befall von Zecken auf dem Gelände untersucht. Auf dem Testgelände (ein Naherholungsgebiet) befanden sich im Schnitt 18 Zecken auf 100 qm2. Dann wurde ohne behandelte Hose insgesamt 36 Stunden (6 Testpersonen) durch das Gelände spaziert, was zur Folge hatte, das sich insgesamt 132 Zecken an der Kleidung befanden. Danach hat man mit einer behandelter Permethrin Hose denselben Test gemacht, aber hier wurden nur insgesamt 6 Zecken auf der Kleidung gefunden. Die imprägnierte Hose wurde so behandelt, dass sie selbst nach 100-mal Waschen ihre Anti - Zecken - Wirkung nicht verliert, die von einer belgischen Firma vertrieben wird. Wie die Tester errechnet hatten, würde so die Hose zu ca. 95 % Schutz bieten. Auch wurde errechnet, dass durch das Tragen der Permethrin Hose nur ca. 20% von der behördlich erlaubten Aufnahmemenge erreicht wurde. Anmerkung: Wie schon bei der am 12.02.09 vorgestellten Harzsubstanz gibt es auch bei der imprägnierten Hose ein Zeckenrestrisiko. Was für mich aber schlimmer scheint, ist hier der Wirkstoff zu sein. So wurde das Permethrin von der EPA (US-Umweltbehörde) als eventuell krebserregend eingestuft, was mir als Informationen über den Stoff völlig ausreicht. Quelle: http://www.medical-tribune.de


12.02.09
Neues Abwehrmittel gegen Zecken entdeckt

Wissenschaftler aus China und Amerika haben ein neues Mittel gegen Zecken und andere Blutsauger gefunden. Im Urwald von Südamerika soll es ein Baum geben, dass eine Harzsubstanz hat, die Mücken, Moskitos und Zecken überhaupt nicht mögen. Jedes Jahr gibt es auf der Welt viele Fälle (ca. über 100.000.000) der Ansteckung von Infektionskrankheiten. Allein von der Malaria gibt es jedes ca. 1 Million Todesopfer. In einigen Tests wurde die Harzsubstanz  an Zecken und Gelbfiebermücken an einer Kunsthaut ausprobiert. Mit der Substanz hatten nur noch 10 % der Zecken Lust auf eine Blutmahlzeit, mit Wirkstoff DEET (oft verwendetes Abwehrmittel) waren schon 20 % die Hunger bekamen und ohne einen Schutz wollten 70 % zustechen. Die Forscher haben das Verfahren auch auf Nadelbäume zur Harz Gewinnung ausgeweitet und es gibt auch schon ein Patent darauf. Wann das Mittel erhältlich ist, wurde nicht genannt. Bei Mücken finde ich die 10 prozentige Wahrscheinlichkeit nicht schlecht, da man sich eh nicht dagegen wehren kann, aber bei Zecken, die Borreliose oder FSME übertragen können würde mir das nicht reichen, außer ich muss wirklich wegen eines Notfall in den Wald gehen. Quelle: http://www.scienceticker.info

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Erhöhte Borreliose Gefahr im Waldgebiet mit Fluss

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