Borreliose News 2009 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2009

31.12.09
Der Jahresrückblick 2009 bei Borreliose24

Dieses Jahr ist in Sachen Borreliose einiges passiert, so dass ich noch mal die wichtigsten Punkte erwähnen möchte. Begonnen hat das Jahr 2009 im Januar mit der Meldung Schwarzkümmelöl soll gut gegen die Borreliose sein. Das habe ich auch gekauft und angewendet mit mäßigem Erfolg, so dass ich wieder mit der Behandlung aufhörte. Im Februar las ich eine Meldung, die ich dann Borreliose Karneval taufte. Da behauptet allen Ernstes ein Arzt in etwa, dass eine Erkrankungsgefahr einer schweren Borreliose wohl so selten ist wie eine Millionen Lottogewinn. Hinter revidierte er die Aussage allerdings wieder. Im März gab es ein Symposium in Weimar über Infektionskrankheiten durch Zecken. Leider weiß ich bis heute noch nicht, was dabei raus gekommen ist. Im April kurz vor Ostern erhielt ich eine E-Mail mit dem Hinweis auf eine Behandlung nach Müller Burzler. Mit der Siebener-Nährstoffkombination soll es möglich sein, dass Immunsystem auf Trapp zu bringen, so dass es in nur 5 Wochen schon spürbar besser gehen soll. Außerdem wurde das Post Lyme Syndrom erklärt und was es damit wirklich auf sich hat. Im Mai stellt noch mal die Salz und Vitamin C Therapie gegen die Borreliose vor. Den Selbstversuch brach nach kurzeitiger Besserung wegen massiver Verschlechterung meines Zustands wieder ab. In Juni beschäftigte mich die Wahrscheinlichkeit, an einer Borreliose zu erkranken. Offiziell soll nur bei jedem 300. Zeckenstich eine Borreliose Erkrankung erfolgen. Ob da alle der vielen Fehldiagnosen mitgezählt wurden, bezweifele ich allerdings. Im Juli fand ich eine Knoblauch Therapie, die durch den Allicin Gehalt die Borreliose bekämpfen kann. Eine Therapie, die durch aus interessant ist bei der chronischen Borreliose. Im August brachte ich einen Bericht über Dr. Klinghardt, der als Infektionsquelle auch Flöhe, Spinnen oder auch Mücken für denkbar hält. Im September habe ich an Hand von Daten der Technischen Krankenkasse hochgerechnet, das nach meiner Vermutung jedes Jahr bis zu 1.000.000 Neuerkrankungen der Borreliose gibt. Im Oktober befasst ich mich mit einer Anhörung der IDSA zur den Borreliose Leitlinien, mit der Feststellung, dass ein Expertengremium mit den Leitlinien befassen soll. Im November stellte ich die Magnetfeld und die Kontaktstrom Behandlung vor. Und im Dezember hatte der Borreliose und FSME Bund Deutschland e. V. ein Treffen mit dem Gesundheitsminister, so dass neue Hoffnung besteht, dass sich was zum Positiven ändert. Natürlich gab es 2009 noch wesentlich mehr interessante Informationen über die Borreliose, die Sie alle unter News Archiv in Ruhe nachlesen können.


23.12.09
Das Mittel Tic Tox soll bei Borreliose helfen

Vor kurzem erhielt ich eine E-Mail von meinen Krankengymnast, der mich auf ein neues Mittel gegen die Borreliose aufmerksam machte. Ich habe gleich im Internet geforscht, aber auf deutscher Seite außer einem Shop nicht viel gefunden. Das Mittel kann zur Prävention oder zur kurativen Behandlung verwendet werden. Hat sich eine Zecke festgebissen, dann soll man 1 - 2 Tropfen des Mittels auf die Zecke träufeln und innerhalb 2 Minuten wäre die Zecke tot. Das halte ich aber für sehr bedenklich, da die Zecke vermutlich im Todeskampf die Borrelien erbrechen kann. Nach der Entfernung soll mit einem Wattebausch die Bisswunde 3 x innerhalb 24 Stunden beträufeln, damit noch übertragene Borrelien abgetötet werden können. Die andere Möglichkeit ist, es zur Behandlung von der Borreliose zu verwenden. Laut dem Schreiben vom Krankengymnast kann man das Mittel Tic Tox auch einnehmen und nimmt dazu 5 Tropfen 3 x täglich in einem gefüllten Wasserglas verdünnt ein, was man mindestens 3 Monaten machen soll. Laut dem Bericht gaben 95 % der Therapeuten eine positive Rückmeldung, die das Mittel bei Ihren Patienten ausprobierten. Doch was ist das für ein Wundermittel, das laut einem persönlichen Gespräch mit dem KG einen Borreliose Patienten sogar aus dem Rollstuhl holte. Die Zusammensetzung soll bei Tic Tox aus u. a. Propolis, Salbei, Gewürznelke, wilde Kamille, ätherische Öle und anderen Inhaltstoffe bestehen. Erstellt hat dieses Produkt ein Apotheker, der sich auf Phyto-Aromatherapie spezialisiert hat. Empfohlen wird zur dieser Therapie eine säuresenkendes Mittel wie z. B. Citrabase oder zusätzlich noch die Karde oder die Katzenklaue. Es kann bei der Anwendung von Tic Tox zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen, die bis zu 3 Wochen dauern kann. Bei einer schweren Borreliose können Restsymptome verbleiben, besonders im neurologischen Bereich. Über Nebenwirkung des Mittel selbst habe ich nichts gelesen, so das sich bei der Verschlimmerung vermutlich um Herxheimer Reaktionen handelt. Quelle: Bericht aus Pratiques de Santé Nr. 19 / 2004


17.12.09
Neue Hoffnung für Borreliose Patienten

Während die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt scheinbar eher mit Ihrem Dienstwagen beschäftigt gewesen war, statt sich um das Leid der Borreliose Patienten intensiv zu kümmern, interessiert sich der neue Gesundheitsminister Dr. Phillip Rösler wesentlich mehr für das Thema Borreliose und deren Problematik. So kam es zu einem Treffen der Bundesvorsitzenden des Borreliose und FSME Bund Deutschland Ute Fischer sowie dem Vorstandsmitglied Manfred Wolff und der Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber mit dem Gesundheitsminister Dr. Phillip Rösler. Sie trafen sich in Brüssel, wo über die Probleme der Borreliose gesprochen wurde. Während dem Gespräch wurde auch eine Forderung des Borreliose und FSME Bund Deutschland übergeben. Die 4 Forderungen waren in etwa so: 1. Streichung aus dem Register Orphanet, wo die Borreliose immer noch als seltene Krankheit aufgeführt ist. 2. Soll geprüft werden, ob die Organisation Eucalb wirklich unabhängig ist. 3. Die Einführung von Labortest für die Borreliose, die standardisiert sind. 4. Eine Einführung der Meldepflicht in ganz Europa. Natürlich ging es bei dem Gespräch um wesentlich mehr. So wurde z. B. erwähnt, dass die in Deutschland aus welchen Gründen auch immer das Nationale Referenzzentrum für Borreliose und das Robert Koch Institut immer noch mit alten Zahlen operieren. Daraufhin bat der Gesundheitsministerin den Borreliose und FSME Bund Deutschland e. V. ihm doch die Unterlagen darüber zuzusenden. Ob jetzt nach dem Gespräch auch Taten folgen, kann man noch nicht genau absehen. Zumindest war der Gesundheitsminister für das Gespräch offen, so dass er auch aufmerksam zuhörte. Quelle: http://www.infranken.de


10.12.09
Warum ein Borreliose Impfstoff die Situation der Betroffenen verbessern könnte?

Die Borreliose ist eine schlimme Krankheit und trotzdem wird sie oft nicht richtig ernst genommen. Aber auch selbst wenn man schon krank ist, könnte der Impfstoff den Umgang mit der Krankheit Borreliose verändern und die Verharmloser und Verniedlicher der Krankheit aus wirtschaftlichen Interessen die Seiten wechseln lassen. Warum der Impfstoff gegen die Borreliose dies meiner Meinung nach ändern könnte? Durch den Impfstoff würde jedes Frühjahr über die Krankheit Borreliose berichtet werden. Auch würden Forscher von Pharmaunternehmen die Krankheit richtig unter die Lupe nehmen und uns plastisch erklären, was für ernste Symptome auftreten. Außerdem würde von Experten dafür plädiert werden, dass die Meldepflicht eingeführt werden sollte, damit das Ausmaß der Borreliose sichtbar wird. Die Ärzte bekämen Info-Material (Prospekte, Landkarten und Poster) von den Impfstoff Herstellern, das dann die Patienten und selbst der Arzt täglich an die Gefahren der Borreliose erinnert. Um den Impfstoff an die Frau oder Mann zu bringen, würde öfters in den Medien schreckliche Berichte auftauchen, über verzweifelte Betroffene, die starke Symptome haben und sich doch besser impfen lassen hätten. Auch ist es möglich, dass die Hersteller neue Tests entwickeln, um zu zeigen, wie schnell man doch an Borreliose erkranken kann. Serologische Unsicherheit wird es dann vermutlich nicht mehr geben, denn im Zweifel ist es eine Borreliose. In den Medien würden dann von allen Seiten Experten auftauen, die schon immer vor der Borreliose gewarnt haben und fordern würden, das sich die Zustände bei der Diagnose und Therapie dringend verbessern müssten und wir würden erfahren, was für schreckliches Leid die Borreliose Betroffene durch machen müssen. Außerdem könnte die Krankheit dann in die Liste chronischer Krankheiten aufgenommen, weil die Beschwerden dann niemand mehr bezweifeln oder psychisch abtun möchte, um nicht in die Ungunst der Pharmakonzerne zu geraten. Nachdem dann alle Wissen, wie groß das Ausmaß und die Verbreitung die Krankheit Borreliose wirklich ist, konnte ein größeres Interesse bei Pharmakonzerne bestehen, ein geeignetes Medikamente gegen Borreliose zu entwickeln. Hoffen wir mal, das es nicht mehr allzu lange dauert.


03.12.09
Ist der Zeckenbiss einer Lehrerin bei der Klassenfahrt ein Dienstunfall?

Das wurde vor kurzem in einer Gerichtsverhandlung erörtert. Doch was war genau passiert? Eine Lehrerin war im Mai 2008 mit Ihrer Schulklasse auf einer Klassenfahrt im Sauerland unterwegs. Dort zog Sie sich einen Zeckenstich zu, während Sie die Klasse beaufsichtigte. Einige Zeit später erkrankte die Lehrerin an der Infektionskrankheit Borreliose und hatte Beschwerden an den Gelenken und auch das Nervensystem wurde von den Borrelien in Mitleidenschaft gezogen. Für die Frau war klar, dass war ein Dienstunfall, weil der Zeckenstich während der Ausübung Ihres Berufes passiert war und meldete dies den zuständigen Behörden. Die Bezirksregierung sah das anders und lehnte die Kostenübernahme ab. Der Fall landete vor Gericht und die Lehrerin bekam Recht. Der Standpunkt der Bezirksregierung war, dass man mit einem Zeckenbiss immer rechnen müsse und somit wäre es ein allgemeines Lebensrisiko. Der Vorsitzende Richter sah das aber anders und äußerte in der Zeitung (in etwa), dass es sich hier um einen Ereignis handelte, das plötzlich passiert sei und die Frau in Ausübung des Dienstes den Zeckenstich zugezogen hatte. Sie musste ja die Kinder beaufsichtigen und war zur dieser Zeit nicht zum Spaß unterwegs. Ob die Bezirksregierung nun in Berufung geht, ist noch unklar, denn Sie warten erst einmal auf die schriftliche Begründung des Gerichtes. Dazu hat die Bezirksregierung einen Monat Zeit. Anmerkung: Meiner Meinung nach ist dieser Fall mal wieder typisch, denn ist die Lehrerin durch die Krankheit Borreliose nicht schon bestraft genug? Will man Ihr jetzt auch noch die finanziellen Mittel verwehren? Zum Glück gibt es solche Richter im Verwaltungsgericht wie im diesem Fall. (Aktenzeichen 4 K 217/09) Quelle: http://www.borkenerzeitung.de  

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Zeckenbiss - Gefahr ist auf großen Wiesen am Waldgebiet erhöht

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