Borreliose News 2010 - Seite 10 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
Mehr Hilfe durch Informationen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Borreliose News 2010 - Seite 10

25.11.10
Was verursacht die Beschwerden einer chronischen Borreliose?

Normalerweise geht man davon aus, dass wenn man eine Borreliose hat, die Borrelien die Beschwerden auslösen. Doch was ist, wenn die Borrelien alle abgetötet sind und die Beschwerden weiterhin bestehen blieben? Ist es dann ein Post Lyme Syndrom? Ein Forschungsteam hat sich das genauer angeschaut und die Borrelien - Neurotoxine auf die chemische Struktur untersucht. Sie hatten festgestellt, das die Borrelien bei Entzündungen sogenannte Zytokine freisetzen, aber zusätzlich auch noch Neurotoxine ausscheiden können. Diese Toxine können unterschiedliche Symptome wie (z. B. eine Art Nebel im Kopf oder Sehstörungen auslösen) und es gibt Untersuchungen, wo es vielen chronischen Borreliose Patienten in einer Studie deutlich besser gingen, wenn Sie eine 3 - 5 Monate Kur mit dem Lipidsenker Colestyramin machten. Als Dosis wurde je nach Verträglichkeit 2 x 4 g als Anfangsdosis und 2 x 8 g als fortführende Therapie eingenommen, wobei mehr als 16 Gramm nicht überschritten werden sollte und ganz wichtig ausreichend viel zu trinken, da eine Verstopfungsgefahr besteht. Der Körper ist ohne die Anti Toxin Therapie meistens nicht in der Lage, die Toxine von alleine auszuscheiden. Eine deutliche Wirkung soll schon bei einigen Borreliose Patienten nach 10 Tagen spürbar gewesen sein. Da das Colestyramin durch die regelmäßige Anwendung dem Körper fettlösende Vitamine entziehen kann, sollte spätestens nach 3 Monaten diese fehlende fettlösende Vitamine (zum Beispiel A, D, E, K) dem Körper zugeführt werden. Vielleicht geht meine chronische Borreliose deshalb nicht weg, weil sich die Toxine in meinem Körper nicht von alleine abbauen? Ich werde meinen Arzt über diese Therapiemöglichkeit informieren und vielleicht mal ausprobieren. Quelle: http://books.google.de


02.12.10
Wie eine Tierärztin Ihre eigene Neuroborreliose besiegte?

In einem Forum auf der Webseite des Prof. Dr. med. Friedrich W. Schardt fand ich einen Beitrag über eine Tierärztin, die selber seit Frühsommer 2009 an einer Neuroborreliose litt. Auch Sie musste feststellen, dass manche Ärzte wenig Ahnung von der Behandlung Ihrer Krankheit hatten. Da Sie aber Ihre Doktorarbeit über die Bakteriologie machte, nahm Sie Ihre Behandlung der Borreliose selber in die Hand. Sie hatte auch eine kooperative Hausärztin, die Sie unterstützte. Sie begann Ihre Therapie mit Doxycyclin für 3 Wochen. Danach machte Sie 2 Wochen Pause und begann von Neuen mit dem Antibiotikum für 3 Wochen. Mittlerweile soll Sie nach dem 10. Zyklus beschwerdefrei sein. Das heißt, Sie hat immer 3 Wochen das Antibiotika genommen und dann 2 Wochen Pause gemacht das insgesamt 10-mal. Die Trick dabei, warum die Therapie nach Ihrer Ansicht so erfolgreich ist, liegt an der Biologie der Bakterien. In Ihrer Therapie hat Sie festgestellt, dass die Symptome nach 14 Tagen ein bisschen weniger wurden und dann so bleiben, aber bei jedem erneuten Zyklus wurden die Beschwerden noch weniger. Bei Kindern glaubt Sie, würde Amoxicillin besser sein, da sonst die Gefahr z. B. der Zahnfärbung bestehen würde. Sie selber hatte in den Sommermonaten auch Amoxicillin genommen, weil Sie sich vor einem Sonnenbrand schützen wollte, da Doxycyclin zu einer Lichtempfindlichkeit führen kann. Leider weiß ich nicht, wie hoch Sie das Doxycyclin dosiert hat, aber das bekomme ich vielleicht auch noch heraus. Mittlerweile nimmt die Tierärztin keine Medikamente mehr und ist nach Ihren Angaben beschwerdefrei. Die Frage ist natürlich auch, in welchem Stadium Sie die Behandlung begonnen hat? Sollte ich mehr darüber erfahren, werde ich natürlich hier davon berichten. Quelle: http://www.neuroborreliose.net


09.12.10
Borreliose und die Intervall Hypoxie Therapie

Während man in der Frühphase der Borreliose noch gut Chancen hat, dass die Behandlung mit Antibiotika helfen kann, ist es im Spätstadium meist nicht immer so einfach. Ein Mediziner Arkadi Prokopov aus Russland will nun versuchen, mit der Intervall Hypoxie Therapie den Betroffenen der Borreliose zu helfen. Bei der Therapie geht es darum, das eine Art Höhenluft simuliert wird, wie man es auch aus größer Höhe in den Bergen kennt. Die Intervall Hypoxie Therapie wird in Russland schon seit 30 Jahren bei gesundheitlichen Problemen wie z. B. Kopfschmerzen, Asthma, Schlafstörungen, Migräne, Übergewicht, Heuschnupfen, Diabetes Typ 2, chronische Infektionen, Anämie und einige mehr eingesetzt und soll eine erforschte Methode in Russland sein. Da es bei vielen Krankheiten helfen kann, versucht nun der Mediziner aus Russland die Therapie auch bei Borreliose Patienten anzuwenden. Dabei kommt die Intervall Hypoxie Therapie zum Einsatz, aber auch ein Vitaminprogramm sowie Fasten und eine kohlenhydratarme Diät. Der Trick bei dieser Therapie ist, dass dieser Mediziner davon ausgeht, dass sich die Borrelien durch die simulierte sauerstoffarme Umgebung aus Ihren Verstecken heraustrauen, weil diese Umgebung angenehm für die Bakterien sind. Nach der Therapie sollen die Borrelien durch die  normale Sauerstoffzufuhr abgetötet werden können. Außerdem soll die Intervall Hypoxie Therapie den Effekt haben, dass das Herz leistungsfähiger wird, der Puls sich verlangsamt, das Immunsystem aktiver wird, das Energiepotenzial der Zelle gesteigert und der Stoffwechsel normalisiert wird. Ich wusste gar nicht, dass so eine Art Bergluft so einen Effekt haben kann. Vielleicht sollte ich den nächsten Urlaub in den Bergen machen. Wobei es auch kritische Stimmen von anderen Ärzten zur der Intervall Hypoxie Therapie gibt, die mehr Erfolg bei der Standardtherapie der Borreliose sehen. Quelle: http://www.volksfreund.de

16.12.10
Welche Probleme es bei der Borreliose geben kann?
Das erste Problem ist meist, das es gar nicht zu einer chronischen Borreliose kommen müsste, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt würde. Das ist auch gleich das nächste Problem, weil die Borreliose Tests nicht standardisiert sind. So kann beim Labor A der Borreliose Test negativ sein und das Labor B stellt eine Borreliose fest. Außerdem sagt der ELSIA Borreliose Test auch nicht aus, ob die Borrelien aktiv sind oder nicht, weil nur getestet wird, ob der Körper gegen die Borrelien gewehrt hat und deshalb gewisse Antikörper gebildet haben. Ein marodes Immunsystem kann sich eventuell gar nicht mehr gegen die Borrelien wehren, sodass der Befund "keine Antikörper" nicht automatisch heißt, dass auch keine Borreliose Krankheit besteht. Wurde dann endlich die Borreliose festgestellt, wird oft nach den Leitlinien (IDSA) behandelt, was aber von einigen Experten bezweifelt wird, ob diese zum Wohle des Patienten verfasst wurden sind. Aber selbst, wenn die Borreliose gleich richtig festgestellt wird, kann es zu Problemen kommen. Zum Beispiel ist es doch seltsam, das ein Borreliose kranker Hund beim Tierarzt nach Gewicht das Antibiotika verschrieben bekommt, während es scheinbar beim Menschen egal ist, ob er 50 kg oder 100 kg wiegt. Oft wird als Standardtherapie 200mg Doxycyclin im Frühstadium verschrieben. Zumal nicht nur die Dosis entscheiden sein kann, sondern auch die Länge der Therapie. So sieht die Deutsche Borreliose Gesellschaft e. V. schon zum Frühstadium eine Behandlungsdauer von mindestens 4 Wochen vor. Doch öfters wird das Antibiotikum gerade mal 2 Wochen verschrieben, was vermutlich zu kurz sein kann. Und selbst nach der Behandlung der Borreliose hört das Rätselraten nicht auf. Ist der Patient jetzt geheilt, oder ist er noch krank. Einen Test dafür gibt es nicht. Zumal sich der Arzt besser nicht zu lange mit dem Borreliose Patienten beschäftigen sollte, weil es sonst Probleme wegen dem Budget mit der Krankenkasse geben kann. Aber dafür gibt es ja ein Fachbegriff "Post Lyme Syndrom", der in etwa besagt, dass eine Borreliose nach einmaliger Behandlung geheilt ist und die Symptomen nur noch Restentzündungen sind. Hoffen wir mal, dass der Erfinder dieses dubiosen Begriffs nicht selber an der Borreliose erkrankt und dann feststellen muss, das dieses "Post Lyme Syndrom" vielleicht doch eher in das Reich der Märchen gehört.

23.12.10
Besinnliche Gedanken über die Borreliose an Weihnachten
Ich möchte heute der Frage nach gehen, warum ich überhaupt an der Borreliose erkrankt bin. War dies alles Zufall, weil mich eine Zecke gebissen hat oder ist es sogar Bestimmung, um in meinen Leben irgendwas zuändern? Warum gerade ich und dann noch mit so einer dämlichen Krankheit Borreliose, bei der es massive Probleme bei der Diagnose bis zur Behandlung geben kann? Ich glaube, dass es einen Grund geben muss, das man an einer Borreliose leidet. Wir sind ja nicht zufällig auf der Erde, sondern sollen vermutlich von Erfahrungen reicher werden. Oder können wir durch unser Denken sogar Einfluss auf unsere Erfahrungen nehmen? Ich beschäftige mich seit einer Weile mit dem Thema "Das Gesetz der Resonanz", die in etwa besagt, dass alles im Leben geschieht, mehr oder weniger erdacht wurde. Nun habe ich aber bestimmt nicht gedacht, dass mich eine Zecke stechen und mich mit den Erregern der Borreliose anstecken soll. Doch war ich vor der Borreliose öfters unzufrieden in meinen Leben und meine hochgesteckten Ziele konnte ich auch nicht im Ansatz richtig erreichen. In unsere Gesellschaft geht es meist die ganze Zeit um das eine Thema "Erfolg im Beruf", sodass man sich förmlich anstecken lassen kann, immer besser und erfolgreicher zu werden. Doch ist das unserer Lebensziel, ganz oben in der Hackordnung zu stehen oder sollten wir viel bewusster mit unserm Leben umgehen? Ein Problem bei der Diagnose der Borreliose war, das ich am Anfang selbst geglaubt hatte, das der berufliche Stress mich psychisch krankgemacht hat. Somit wusste ich schon instinktiv, dass ich wegen dem beruflichen Erfolg viel zu viel von meinem Körper abverlangt habe. Ich habe mal gelesen, dass ein Mensch, nach dem er sein Leben von Grund auf geändert hatte, auf einmal wieder gesund wurde. Ich werde mich auf jeden Fall mit dem Thema Resonanz weiter beschäftigen und Euch berichten, wenn ich was Neues herausgefunden habe. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen frohe Weihnachten.

30.12.10
Der Jahresrückblick 2010 bei Borreliose24
Auch dieses Jahr gab es viele interessante Themen zur der Krankheit Borreliose, die ich Euch kurz im Jahresrückblick erwähnen möchte. Im Januar 2010 berichtete ich, warum es so viel Probleme mit der Behandlung der Borreliose gibt und was man tun kann, wenn die Antibiotika bei der Behandlung nicht helfen. Im Februar erörterte ich die 5 häufigsten Hindernisse bei der Behandlung der Borreliose und über die unterschiedliche Genospezies. Außerdem sollen die Zecken viele neue Krankheitserreger übertragen können, weshalb einige Virologen besorgt sind. Im März fand ich die Meldung, dass in psychiatrischen Krankenhäusern zwar in der Regel bei den Patienten die Syphilis kontrolliert wird, aber die Borreliose meist unberücksichtigt bleibt. Außerdem brachte ein Expertengespräch am Robert Koch-Institut einige neue Erkenntnisse. Im April traf die traurige Meldung ein, der Hollywood Topstar Ben Stiller an einer Borreliose erkrankt ist. Zudem wurde berichtet, wie die Borrelien das Körpermilieu verändern können. Im Mai wurde über die IDSA Borreliose Leitlinien berichtet, die sich vermutlich nicht ändern werden. Außerdem begann Ende Mai der Spezialbericht in 4 Teilen über die biologische Behandlung der chronischen Borreliose nach Dr. med. Dietrich Klinghardt. Im Juni befasst ich mich mit dem Thema "Wenn der Zeckenstich zum Ernstfall wird". Im Juli wurde berichtet, wie man eine Borreliose vermeidet und was diese Krankheit begünstigen kann. Zudem ging ich der Frage nach, ob es schon über 2 Millionen Borreliose Betroffene gibt? Im August fand ich einen Schutzanzug gegen Zecken und berichtete über, kann eine Ozontherapie bei der chronischen Borreliose helfen? Außerdem meldet sich der Patientenbeauftragte der Bundesregierung zu Wort, der die Borreliose zu den verharmlosten Krankheiten in Deutschland zählt. Im September ging es um die Borreliose und die Psyche und warum die Borreliose Erkrankungen eher noch zunehmen werden? Außerdem auch über das Karriere-Ende eines Fußballprofi wegen dieser Krankheit. Im Oktober fragte ich mich, ob man die Borreliose mit einer Frequenztherapie behandeln kann und warum die Krankheit in letzter Zeit so häufig auftritt? Im November berichtete ich über die 3 Dinge, die man bei einer Borreliose vermeiden sollte und über die Horvi-Enzym-Therapie. Im Dezember ging um die Intervall Hypoxie Therapie und wie eine Tierärztin Ihre eigene Neuroborreliose besiegte. Natürlich gab es 2010 noch wesentlich mehr interessante Informationen über die Borreliose, die Sie alle unter News Archiv in Ruhe nachlesen können.

Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Infizierte Zecken können sich auf Wiesen und im Unterholz befinden und die Borreliose übertragen

Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü