Borreliose News 2010 - Seite 3 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2010 - Seite 3

18.03.10
Kartenmagie oder Chance auf Heilung der Borreliose?

Als zum ersten Mal die Borreliose bei mir aufgetaut ist, hätte ich nicht gedacht, dass ich die Krankheit auch noch 10 Jahre später haben werde. Und seit ich seit ca. 3 Jahren weiß, dass es überhaupt die Borreliose ist, habe ich auch schon einiges unternommen. Das oft hoch gelobte Antibiotika half bei mir dabei kein bisschen. Meine Theorie zu der Borreliose ist, dass sich bei mir eine andere Krankheit die Heilung der Borreliose verhindert. Doch welche seltsame Krankheit wird das wohl sein? Zumal ich beim meinen Ärzten da bestimmt nicht nachfragen kann, wenn die nicht einmal meine Borreliose gefunden haben. Auch die Info eines Heilpraktikers bestärkt mich in dem Glauben, der meint, dass ein gesunder Mensch gar keine Borreliose bekommen kann. So weit wurde ich nicht gehen, aber die Borreliose würde bestimmt wieder schneller abheilen. Inspiriert von der Krankengeschichte "Borreliose im Ohr" (siehe Fallbeispiele) fragte ich bei der Betroffene nach, wie das mit der Behandlung genau funktioniert. Zum Glück wohne ich in der Gegend, so dass ich jetzt auch bei dem Heilpraktiker bin. Zuerst werden die Schwingungen von meinem Körper mit einem Diagnoseverfahren vom einem Computer auswertet. Danach bewerten zwei Therapeuten die Computeranalyse und stellen dann den Therapieplan zusammen. Die Informationen werden auf Therapiekarten gespeichert und man trägt die Karten dann meist den ganzen Tag am Körper. Bei der Diagnose durch den Computer werden auch erworbene oder vererbte gesundheitliche Störungen im Körper gemessen. Dabei spielt die Genetik eine große Rolle. So soll es bei jedem Menschen Stärken aber auch Schwächen geben. Eine schwache Leber wird vermutlich schneller degenerieren als eine Starke. Das dürfte auch der Grund sein, warum manche Menschen mehr Probleme z. B. bei einer Chemikalienbelastung haben. Durch die Therapiekarten wird nun versucht, das Immunsystem mit seinen Schwächen zu trainieren. Leider geht das nicht von heute auf morgen, so dass ich nach 3 Monaten noch keine deutlich spürbaren Effekte habe. Allerdings habe ich die Krankheit auch schon mindestens 10 Jahre. Was sind da schon 3 Monate?


25.03.10
Die Ergebnisse eines Expertengespräch am Robert Koch-Institut

Zwar hat diese Treffen schon im Oktober 2007 stattgefunden, doch sind die Ergebnisse trotzdem interessant, weil was hat sich seit damals geändert? So ist Deutschland ein Hochepidemie-Gebiet, in dem alle bekannten Borrelienarten wie Borrelia burgdorferi, Borrelia garinii, Borrelia afzelii und Borrelia spielmanii vertreten sind. Auch ist die Lyme Borreliose die am Häufigsten übertragene Infektionskrankheit von Zecken. Die Expertengruppe geht mehrheitlich davon aus, dass die Bedeutung der Lyme Borreliose in den nächsten 10 Jahren zunimmt. Zudem wurden Forschungslücken festgestellt in Bereichen von z. B. der Klinik, Epidemiologie, Diagnose, Ökologie und der Immunologie. Wichtig wurde u. a. angesehen, das eine Standardisierung der Borreliose Tests erfolgen muss, das eine Meldepflicht eingeführt werden sollte, eine Bestimmung der Krankenlast besser feststellbar ist, eine genauere Untersuchung zwischen dem Erreger und dem Immunsystem erfolgen sollte sowie eine Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung eine Infektion erstellt wird. Gerade bei den nicht standardisierten Borreliose Tests können durch eine nicht festgestellte Borreliose Mehrkosten durch Mehrfachanwendungen entstehen und außerdem beim Patienten zu einem Vertrauensverlust der medizinischen Grundversorgung führen. Hier bedarf es dringend Forschungsbedarf. Bei den Neuinfektionen von 60.000 - 100.000 handelt es sich um eine Schätzung, da es nur eine Meldepflicht in den neuen Bundesländern gibt. Bei den gestiegenen Zahlen an Neuerkrankungen kann von einer größeren Zahl ausgegangen werden. Somit sei eine Meldepflicht in ganz Deutschland sinnvoll. Außerdem wurde der Krankheit Lyme Borreliose zu wenig beachten geschenkt, so das dringend Handlungsbedarf bestehe. Meine Frage dazu: Ich finde das Ergebnis der Expertengruppe vom Robert Koch-Institut ganz gut, doch jetzt haben wir das Jahr 2010 und was hat sich bis jetzt eigentlich verändert? Quelle: http://www.rki.de


01.04.10
Hollywood Topstar an der Borreliose erkrankt

Der Hollywood Topstar Ben Stiller ist an der Borreliose erkrankt. Alles begann mit einer Wohltätigkeitreise in einem afrikanischen Land Mozambique, wo er sich eine Knieverletzung zuzog. Doch auch er durfte kennen lernen, dass diese Krankheit oft nicht so leicht zu diagnostizieren ist. Was war geschehen? Bei einer Besichtung eines Dorfes am 10. Februar hatte sich Ben Stiller am Knie verletzt, weil er unglücklich in einen schmutzigen und schlammigen Graben fiel. Das hielt Ihn aber nicht davor ab, die Reise fortzusetzen, wenn auch humpelnd. Was er nicht wusste ist, dass dieses Ereignis zum realen Albtraum für Ihn werden würde. Denn nun entzündete sich sein Bein. Um die Ursache festzustellen begann ein wahrer Ärztemarathon, den leider viel zu oft Borreliose Patienten durchmachen müssen. Das Bein tat zudem höllisch weh und es wurde auch noch ganz steif. In New York von der Wohltätigkeitsreise zurück, ging er sofort wieder zum Arzt. Es wurden entzündete Bereiche bei einer Kernspintomografie festgestellt, doch der Zustand verschlechterte sich zunehmend. Als er nach Los Angeles zu Hause angekommen war, ging Ben Stiller zu einem Spezialisten für Knie Beschwerden. Nach einigen Untersuchungen und Labortests wurde die wahre Ursache der Beschwerden festgestellt. Er hatte sich vermutlich durch einen Zeckenstich die Krankheit Borreliose zugezogen. Doch Glück im Unglück hatte Ben Stiller offensichtlich gehabt, denn die richtige Ursache Borreliose wurde noch rechtzeitig diagnostiziert. So soll es Ihm mittlerweile durch die Medikamente wieder besser gehen. Ich wünsche Ihm auf jeden Fall gute Besserung und das er die Krankheit Borreliose folgenlos übersteht. Quelle: http://www.kino.de

08.04.10
Das Diagnose - Dilemma mit der Borreliose
Wenn es um die Borreliose geht, hört man immer wieder, dass am Anfang die Borreliose sie noch gut zu behandeln ist. Doch was ist der Anfang und wann ist der Anfang vorbei? Das 1. Stadium der Borreliose soll laut Wikipedia zwischen 5 - 29 Tage dauern. Ist also der Zeitraum des Anfangs maximal rund 1 Monat? Das würde nämlich bedeuten, dass spätestens nach einem Monat mit der Behandlung begonnen werden sollte. Doch da fängt das Diagnose - Dilemma an. Einen Borreliosetest kann man in der Regel erst ab der 6. bis 8. Woche nach dem Zeckenstich durchführen, was somit schon zu spät für den Anfang der Borreliose wäre. Auch gibt es die Aussage einer Patientenorganisation, wonach die Borreliose schon nach 1 Monat chronisch werden kann. Das würde dann bedeuten, dass wenn der Borreliose-Test eine Borreliose feststellt, die Zeit für einen "Anfang der Borreliose" schon vorbei ist. Um also eine rechtzeitigen Behandlung der Borreliose durchzuführen, braucht es andere Erkennungszeichen. Da wäre erstmal das klinische Bild, was aus eigener Erfahrung wenig hilfreich sein kann, weil einige Ärzte das als psychische Beschwerden oder andere Unpässlichkeiten deuten können. Eine weitere Möglichkeit wäre die Wanderöte nach dem Zeckenbiss, was aber nur bei ca. 30 bis 50 % der Betroffenen auftritt. Zwar wäre die Wanderöte ein sicheres Zeichen einer Borreliose, doch was nützt es, wenn sie nicht immer in Erscheinung tritt? Nun könnte man die Zecke, wenn man sie überhaupt bemerkt, nach dem Zeckenstich untersuchen lassen. Das Problem dabei ist, das selbst wenn die Zecke die Borrelien in sich tragen noch nicht geklärt ist, ob nach einer rechtzeitigen Entfernung der Zecke eine Übertragung stattgefunden hat. Auch die Zeckenimpfung hilft nicht bei der Borreliose, weil die Impfung nur gegen die Krankheit FSME helfen soll. Und prophylaktisch nach jedem Zeckenstich zu einem Antibiotikum zu greifen, ist eigentlich auch nicht sinnvoll und wird meines Wissens auch nicht empfohlen. Was sollte man dann tun? Achten Sie vor allen Dingen auf die Präventionsmaßnahmen, um erst gar kein Zeckenstich abzubekommen. Sollte trotzdem eine Zecke zu gestochen haben, lassen Sie die Zecke untersuchen. Somit können Sie dann eher die Gefahr abschätzten.

15.04.10
Bei einer Borreliose Infektion soll in der Zelle das Glutathion vermindert sein
Auf der Suche nach neuen Errungenschaften zur Heilung der Borreliose ist mir ein Artikel aufgefallen, den ich sehr interessant fand. Auch hier geht es um das Immunsystem und dass wenn es gut funktioniert, vermutlich nicht zu einem Ausbruch der Krankheit Borreliose kommen muss. Erwähnt wurde auch, das Belastungen wie Stress, Umweltgifte oder Schwermetalle ein Grund sein können, das das Immunsystem aus dem Ruder gerät. Durch die Fehlregulierungen kann es im Zellenstoffwechsel zu einer Verminderung eines wichtigen Molekühl kommen, das sich mit der Abkürzung GSH auch reduziertes Glutathion nennt. Dabei handelt es sich um ein schwefelhaltiges Tripeptid, das für die Entgiftung, als Schutzmechanismus und die Selbstheilung verantwortlich sein soll. Um einer chronischen Borreliose u. a. entgegen wirken zu können, braucht scheinbar der Körper eine Steigerung des Glutathionspiegels. Anders wie in Italien sollen in Deutschland keine Glutathion Infusion Präparat zugelassen sein. Und die orale Zuführung von Glutathion in Form von Kapseln soll nur wenig bringen, da im Verdauungstrakt das reduzierte Glutathion aufgespaltet wird. Studien zufolge brauchte selbst hohe Dosierungen (GSH 3.000 mg am Tag) auf Grund der Verhinderung des Verdauungstrakt keine nennenswerte Erfolg. Einen anderen Weg scheint das zugelassene Präparat GlutaCell® zu gehen, in dem es die Bildung des Glutathion in den Körperzellen fördern soll. So haben kleinere Studien gezeigt, das schon nach 14 Tagen alle Probanden, die vorher einen niedrigen GSH Wert hatten, nun wieder einen normalen Glutathion Spiegel hatten. Bei einer Patientin, die an chronischer Borreliose (Verdacht) litt, wurde sogar einen Anstieg um 400 % des GSH beobachtet. Bei einer Abschlussuntersuchung konnte festgestellt werden, das es den Teilnehmer der Studie im Bezug auf Befinden und Vitalität deutlich besser gingen. Würde sich das auch in größeren Studien zeigen, könnte so neue Hoffnung für viele Borreliose Betroffenen entstehen. Mein Interesse wurde bei dem Bericht auf jeden Fall geweckt, so dass ich mehr über Glutathion und Borreliose erfahren möchte. Quelle: http://www.firmenpresse.de

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Auch am Bach erhöhte Borreliose Gefahr durch Zecken

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