Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2011 - Seite 8

08.09.11
Eine Versicherung darf bei einer chronischen Borreliose eine Lumbalpunktion fordern

Wenn es nach dem Landgericht Bielefeld geht, darf eine Versicherung für Berufsunfähigkeit eine Lumbalpunktion fordern, wenn eine Berufsunfähigkeit durch eine chronische Borreliose eintritt. So hatte sich ein Betroffener bei dieser Krankheit geweigert, die Lumbalpunktion (im Lendenbereich) durchführen zu lassen. Das Landgericht gibt der Versicherung recht, das sie dann auch keine Leistungen zahlen muss. (AZ 1 O 115/07 LG Bielefeld) Quelle: http://www.boulevard-baden.de - Der Kommentar: Ich hatte in meinen News am 16.06.11 über die Liquorpunktion berichtet, dabei ist die Lumbalpunktion die häufigste Form der Liquorentnahme. Dort habe ich berichtet, dass die Liquorpunktion so ungenau ist, dass man auch eine Münze werfen kann und man hätte vermutlich ein genaueres Ergebnis als bei der Punktion. So sagt selbst die Borreliose Spezialistin Dr. Petra Hopf Seidel, bei den Befunden einer Liquorpunktion nur 25 % einen positiven Befund haben. Das wäre natürlich praktisch für die Versicherung, aber wohl kaum im Sinne des Gesetzes. Auch habe ich über die möglichen Nebenwirkungen berichtet, die alles andere als harmlos sind. Und wenn selbst das Robert-Koch-Institut schon 2007 wusste, das man besser nicht im Nervenwasser nach Borrelien sucht, weil die Wahrscheinlichkeit eines positiven Befundes nur bei ca. 5 Prozent liegen soll. Ich frage mich schon, was dieses Urteil mir sagen will. Zumal ich ja auch in die Situation kommen kann, falls ich vollständig berufsunfähig durch die chronische Borreliose werde. Aber wenn es nach dem Gericht geht, muss ich mir dann nicht nur einem erhöhten gesundheitlichen Risiko durch die Punktion aussetzen, sondern muss mich vermutlich auch noch bei den Ärzten (als Simulant) entschuldigen, wenn diese nichts gefunden haben. Dazu kommt, dass ich dann weiter ohne Behandlung an der chronischen Borreliose leiden muss, weil die Ärzte es dann schriftlich hätten, das ich offiziell ja nichts habe. Ein Skandal, das zum Himmel schreit. Wenn das Gericht schon im Namen des Volkes entscheidet, sollten sich meiner Meinung nach die Richter auch mal umfassend informieren, bevor Sie solche Urteile fällen. Vermutlich jeder Borreliose Arzt hätte dem Richter über diesen Umstand berichten können. Eventuell hätte es auch gereicht, als Richter einfach mal auf Borreliose24 vorbeizuschauen, um sich ein umfassendes Bild über die chronische Borreliose zu machen.  


15.09.11
Ist die Borreliose ein Unfall oder nicht?

Laut Wikipedia ist ein Unfall ein unfreiwilliges und plötzliches Ereignis, das von außen einwirkt und eine Person zu schaden kommt. Im Prinzip kann das alles ein Zeckenstich erfüllen. In einem Urteil (AZ: 20 U 218/07) vom Oberlandesgericht Köln sieht das Gericht zwar auch einen Versicherungsfall, da die Zecke von außen in den Körper eindringt, aber primär gibt es bei einem Zeckenbiss nur eine kleine Hautverletzung. So ist das Gericht der Auffassung, das diese kleine Hautverletzung selber keinen Krankheitswert hat. Zwar kann den Zeckenbiss eine infektionsbedingte Krankheit entstehen, die behandlungswürdig ist, aber sämtliche Ereignisse kann eine Unfallversicherung finanziell nicht abdecken. Quelle: http://www.aertzezeitung.de Nun haben viele privaten Versicherungen den Zeckenbiss als Unfall in den neuen Bedingungen, aber laut einem Sprecher des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) werden alte Versicherungsverträge nicht automatisch auf die neuen Bedingungen umgestellt. Das heißt, Sie sollten sich bei Ihrer Unfallversicherung erkundigen, ob Ihr Vertrag einen Zeckenschutz bei einem Unfall beinhaltet und gegebenenfalls den Vertrag auf die neuen Bedingungen umstellen. Laut dem Sprecher des BVK ist gerade bei der Krankheit Borreliose ein Versicherungsschutz von größter Bedeutung, da die Folgen der Krankheit sogar lebenslang sein und immense Kosten verursachen kann. Die Frage, wo sich der Sprecher des BVK stellt, ob ein unbemerkter bzw. später entdeckter Zeckenbiss auch noch als Unfall zählt? Denn so weit ich wiederum weiß, muss man bei einem Unfall unverzüglich den Unfall bei der Versicherung melden. Das ist bei einem unbemerkten Zeckenstich schlicht unmöglich. So kann der Versicherte dann doch leer ausgehen, selbst wenn er an einer Borreliose, FSME oder Myelitis leidet, wo ein Zeckenstich als Voraussetzung vermutet wird. Der BVK-Sprecher rät, bei einem Zeckenstich unbedingt zum Arzt zu gehen und auf keinen Fall selber zu entfernen, denn als Unfallbeweis zählt die ärztliche Feststellung des Zeckenstichs. Bei der Versicherung zählt der Tag der ärztlichen Feststellung als Unfalltag. Ich würde als Tipp noch unbedingt die Zecke aufbewahren, damit hinterher auch festgestellt werden kann, ob die Zecke mit den Erregern der Borreliose verseucht waren. Quelle: http://www.giessener-anzeiger.de


22.09.11
Hilft mir das Nationale Referenzzentrum für Borrelien (NRZ) bei meiner Borreliose weiter?

Ein Erfahrungsbericht: Heute hatte ich die Idee, dass mir vielleicht das "Nationale Referenzzentrum für Borrelien" wegen meiner Borreliose weiterhelfen kann. Denn wenn sich einer mit Borrelien auskennen sollte, dann doch die Profis des Nationalen Referenzzentrum für Borrelien. Also gebe ich bei Google das Suchwort: "Nationalen Referenzzentrum für Borreliose" ein und finde auch gleich auf der ersten Stelle die Homepage "www.nrz-borrelien.lmu.de", die ich anklicke. Statt geballter Info finde ich nur die Überschrift des Zentrums und ein Link, wo darauf steht: NRZ seit 01.01.2008 am Bayerischen Landesamt fuer Gesundheit. Das klicke ich gleich mal an und es erscheint die Meldung: "Ups! Dieser Link scheint nicht zu funktionieren". Also gehe ich wieder zu Google zurück und nehme den 2. Link "www.nrz-borrelien.lmu.de/lb/frame-lb-diagnostik.html", wo ich trotz einigem Text die Fehlermeldung erhalte "an error occurred while processing this directive". Als Überschrift kann ich lesen "Lyme Borreliose 2002". Bin ich jetzt der 2002 Besucher oder handelt die Info vom Jahre 2002? Ich gehe gleich mal zu dem Link "Therapie", um alles zu lesen, was zur Behandlung meiner Borreliose wichtig ist. Unter Lyme Arthritis kann ich zum Beispiel lesen, dass es in der Regel nach Monaten oder Jahren zur Spontanremission (Spontanheilung) kommt. Zwar soll man trotzdem 4 Wochen Antibiotika nehmen, um den Heilungsprozess noch zu beschleunigen, aber scheinbar geht laut NRZ die Lyme Arthritis auch von alleine wieder weg! Dann kann es sich bei meiner Lyme Arthritis nur noch um Stunden handeln, bis ich wieder gesund bin, denn auf die Spontanremission warte ich bis jetzt 11 Jahre vergebens. Scheinbar gibt es für meine Fälle extra unter Punkt 9 einen Link, wo das Post Lyme Syndrom erklärt wird. Hier meint man (durch scheinbare Studien gestützt) zu behaupten, dass eine längere Antibiotika Vergabe keine weiteren Verbesserungen bringen würde. Nur komisch ist allerdings, dass unter Rubrik "Therapie" empfohlen wird, dass man frühzeitig mit Antibiotika behandeln sollte, um eine Spätmanifestation (chronische Borreliose?) zu vermeiden. Auch unter der Rubrik "Klinik" wird von dem Stadium 3 gesprochen, das nach meinem Verständnis für eine chronische Borreliose spricht. Also doch kein Post Lyme Syndrom und Spontanremission? Das wäre allerdings schade, denn ich habe mich jetzt so auf die angekündigte Spontanheilung gefreut. Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft von Profis, die Borrelien genaustens untersuchen. Vielleicht sind die Informationen wirklich von 2002 und deshalb veraltet, aber was hat dann das "Nationale Referenzzentrum für Borrelien" in der Zwischenzeit gemacht? Quelle: http://www.nrz-borrelien.lmu.de

29.09.11
Können Rechtsregulate bei der chronischen Borreliose helfen?
Scheinbar schon der Dr. Klinghardt wusste über den Nutzen der Rechtsregulate bei der Borreliose. Doch was sind Rechtsregulate und warum können sie eventuell bei einer Borreliose helfen? Viele Borrelien machen sich oft durch eine Schutzschicht für das Immunsystem unsichtbar. Das Rechtsregulat kann diese Schutzschicht zerstören und die Borrelien für das Abwehrsystem des Körpers wieder sichtbar machen. Aber wie funktioniert das Ganze? Dazu werden Enzyme aus allerlei Nüssen, Früchten oder Gemüse gewonnen und mit einem patentierten Verfahren konzentriert und vermehrt. Und Enzyme sind wichtig für den Körper, denn sie regeln viele Funktionen in unserm Organismus. Oftmals ist das Problem bei den Menschen, das die Verwertung aus unserer Nahrung nicht immer optimal verläuft und trotz gesunder Lebensmittel nicht alle Mineralien, Vitamine oder Spurenelemente der Körper aufnehmen kann. Besteht ein Mangel an Enzymen, kann es zu Krankheiten wie zum Beispiel Schlafprobleme, Migräne oder Stoffwechselkrankheiten kommen. Der Erfinder des Rechtsregulat Dr. Niedermaier hat sich darüber Gedanken gemacht und ein Verfahren entwickelt, das diesen Mangel ausgleichen kann. Dabei handelt es sich scheinbar nicht um ein Medikament, sondern um ein Lebensmittel. Aber nicht nur der Borreliose Experte Dr. Klinghardt sieht in den Rechtsregulaten ein wichtiges Mittel gegen die Borreliose, sondern auch die Borreliose Expertin Dr. Hopf-Seidel erwähnt u. a. als pflanzlichen Immunmodulator zur Behandlung der Borreliose auch das Rechtsregulat von Dr. Niedermaier. So wie man im Internet lesen kann, nimmt man morgens auf nüchternen Magen 1 Esslöffel bzw. 10 ml und lässt es eine Weile im Mund wirken, bevor man es runterschluckt und abends ebenso 10 ml vor dem zu Bett gehen. In einem Fallbeispiel (1. Fall) konnte ich auf der Seite http://peter-weck.de lesen, wie ein 50 jähriger Patient, der an Rheuma litt und schon aufgrund seiner Krankheit die Rente beantragen wollte, mit Vitaminen, Mineralstoffe und 3 x täglich äußerlich und 2 x täglich innerlich mit Rechtsregulate nach nur 3 Tagen schmerzfrei wurde. Wer aber wegen der Borreliose in Behandlung ist, sollte besser den Arzt fragen, ob es während der Behandlung sinnvoll ist, das Rechtsregulat zu nehmen. Ist zwar nur ein Lebensmittel, aber sicher ist sicher. Das Rechtsregulat hört sich meiner Meinung nach interessant an, ob es bei meiner chronischen Borreliose wirklich wirkt, werde ich wohl selber ausprobieren müssen. Quelle: http://aber-natürlich.de  

06.10.11
Die Heimtücke des Borreliose Tests bringen Patienten oft in eine aussichtslose Lage
Die Zuschriften häufen sich, dass zwar die Betroffenen vermuten, das sie eine Borreliose haben, der Borreliose Test aber negativ ausfällt. Andere haben ein grenzwertiges oder positives Ergebnis, aber viele Ärzte zweifeln dann immer noch, ob es wirklich die Borreliose ist und ordnen eine Lumbalpunktion an. Wenn die Lumbalpunktion positiv ist, gilt die Borreliose als gesichert. Ein negatives Ergebnis hat zwar keine Aussagekraft, aber trotzdem wird es von vielen Ärzten als Ausschluss der Krankheit gewertet. Viele Patienten glauben dann dem Arzt, weil sie der medizinischen Kenntnis des Arztes vertrauen. Doch bei der Borreliose ist vieles anders. So kann ein Borreliose Patient zwei normale Tests in unterschiedlichen Laboren machen lassen und die Ergebnisse können entweder alle beide positiv sein, alle negativ sein oder ein positiv und ein negatives Ergebnis bringen. Wenn der Test überhaupt Antikörper findet, weil der Patient schon so geschwächt ist, dass vielleicht das Immunsystem sich überhaupt nicht mehr gegen die Borrelien wehren kann. Zudem gibt es noch das Problem, das wenn man sich nicht an einen Zeckenbiss erinnern kann, der Arzt vermutlich überhaupt kein Borreliose Test durchführt. Unbemerkte Zeckenstiche (oder Bremsen oder andere Stechfliegen als Übertragungsquelle) gibt es scheinbar bei manchen Ärzten nicht. Wie soll dann eine Borreliose des Patienten festgestellt werden? In der Zwischenzeit können sich die Borrelien vermehren und die Krankheit Borreliose chronisch werden lassen. Die Patienten sind verzweifelt und dürfen sich zum Teil anhören, wie psychisch krank sie doch sind. Der Borreliose Test wird auch noch zur Kontrolle der Behandlung eingesetzt. Dabei gibt es überhaupt keinen Test, der aussagen kann, ob eine Borreliose ausgeheilt ist. Mich würde mal interessieren, was man in so einem Test lesen will? Zum Beispiel wenn weniger Antikörper nach der Behandlung im Blut sind, was hat das schon zu sagen? Wenn die Borrelien sich in der Zwischenzeit tarnen, wo sollen dann die neuen Antikörper herkommen, wenn das Immunsystem die Bakterien gar nicht mehr findet? Auch mein Borreliose Test war beim ersten Mal negativ. Ich ging dann zu einer Heilpraktikerin, die mich kinesiologisch austestete. Danach wusste ich, dass ich an einer Borreliose leide. Jetzt hatte ich nur noch das Problem, das es ohne Beweis vermutlich keiner meiner Ärzte interessieren wird. Denn wenn der erste Borreliose Test negativ war, dann ist der Fall meistens für den Arzt erledigt. Also machte ich mich schlau im Internet und fand das Labor in Köln. Daraufhin ließ ich mir bei meinem Hausarzt Blut abnehmen und es wurde wegen der Gerinnung geschleudert und mit einem Überweisungsschein und der Beschriftung "Borrelien-Antikörper" ab damit per Eilboten an das Labor. Nach einer Woche hatte ich das Ergebnis, ich hatte eine chronische Borreliose.  

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Auch im Herbst ist mit der Gefahr der Borreliose durch Zecken zu rechnen
 
 
 
 
 

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