Borreliose News 2012 - Seite 3 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2012 - Seite 3

15.03.12
Wurde eine Frau in nur 6 Wochen von der chronischen Borreliose geheilt?

Wieder eine Erfolgsgeschichte zur Behandlung der chronischen Borreliose, die Mut machen soll, dass es scheinbar immer eine Möglichkeit gibt, diese grässliche Krankheit irgendwie wieder los zu werden. Eine 49jähringe Frau mit einer chronischen Borreliose soll Beschwerden wie zum Beispiel große Schwäche, starke Gelenkbeschwerden und (im Gesicht, an den Schienbeinen, Ellenbogen und im Bauchbereich) einen schlimmen juckenden Ausschlag gehabt haben. Der IgM Titer war erhöht und die Symptome waren eindeutig durch einen Zeckenstich verursacht. Die Patientin begab sich scheinbar zu einem Heilpraktiker, der zu aller erst empfohlen hat, die Ernährung auf tiereiweißfreies Essen umzustellen. Danach wurde Ihr Gastrohelp (Verdauungsunterstützung) und Alkala N (Entsäuerungsmittel) verschrieben. Außerdem wurde der Frau für 3 Wochen das Mittel Utilin-S-Kapseln (zur Unterstützung der geschwächten Abwehrkraft) verordnet, wobei die Patientin nur eine Kapsel alle 2 Wochen einnehmen sollte. Zu guter Letzt bekam Sie noch Sanukehl Brucel D6 (soll u. a einen immunisierenden Effekt haben), von deren Flüssigkeit Sie 8 Tropfen täglich nehmen sollte. Im Laufe der Behandlung ging es der Patientin immer besser, so dass die Hautausschläge und auch die starken Gelenkschmerzen sich zunehmend besserten. Um die Behandlung auch labortechnisch zu kontrollieren, wurde nach 6 Wochen ein erneuter Borreliose-Test gemacht. Es war erstaunlich, das der IgM Titer jetzt plötzlich völlig negativ ausfiel, so dass der Arzt (wo der Test gemacht wurde) es gar nicht glauben wollte. Also beauftragte er ein anderes Labor, um mögliche Fehler bei der Diagnose auszuschließen. Aber auch dieses Labor lieferte dieselben Ergebnisse, denn auch hier war der Laborbefund negativ. Nach rund 2 Monaten ging die Patientin wieder zu einem Kontrolltermin zum Heilpraktiker. Der Frau ging es gesundheitlich gut und auch die schmerzhaften Gelenkschmerzen waren verschwunden. Der Hautausschlag war zwar nicht ganz weg, aber die meisten Stellen waren vollständig abgeheilt. Eine erstaunliche Therapie, wenn man bedenkt, dass in nur 6 Wochen der erneute Borreliose-Test negativ ausgefallen ist und nach 2 Monaten fast alle Beschwerden außer einem kleinen Hautausschlag ganz verschwunden waren. Da die ganzen Produkte der Frau scheinbar von dem Arzneimittelhersteller SANUM-KEHLBECK stammte, machte ich mich auf die Suche, um ein Therapeutenverzeichnis dieser Therapie zu finden. Hier das Therapeutenverzeichnis für Deutschland, wo ich gefunden habe. Einfach bei der Postleitzahl die erste Zahl eingeben und bei der Berufsgruppe das Feld "Ärzte" und "Heilpraktiker" ankreuzen. Dann auf "Suchen" drücken und es erscheint eine Therapeutenliste des jeweiligen Bundeslandes. Quelle: http://www.semmelweis.de


22.03.12
Lyme Borreliose: Kann man den Borrelien die Lebensgrundlage nehmen?

Schon der Wissenschaftler Pasteur soll gesagt haben "Der Erreger (z. B. Borrelien) ist nichts, das Milieu ist alles". In diesem Zusammenhang habe ich ein Video gesehen, wo der Heilpraktiker Dieter Berweiler aus Stuttgart ein interessantes Interview beim Naturheilmagazin über die Borreliose gab. Er glaubt, dass quasi das Umfeld des Borreliose Patienten entscheidend ist, ob eine Borreliose aktiv werden kann oder nicht. Würde nämlich das Milieu im Körper stimmen, würde keine Bakterie lang im Körper verweilen wollen. Dazu hatte er ein Beispiel zur Borreliose gebracht, das sehr einleuchtend ist. Man stelle sich mal vor, das Haus mit Garten ist der Körper. Jetzt streikt für eine längere Zeit die Müllabfuhr. Den Müll, wo täglich anfallt, nehmen Sie und stellen ihn einfach in den Garten. Nach einer Zeit werden sich vermehrt Ungeziefer wie zum Beispiel Mäuse, Insekten, Kakerlaken, Ratten oder Wanzen ansammeln. Da Sie das nicht wollen, haben Sie nun 2 Möglichkeiten, das Ungeziefer wieder loszuwerden. Möglichkeit 1: Sie nehmen Gift (in diesem Beispiel vergleichbar mit dem Antibiotika) und töten alle Parasiten ab. Und in der Tat wird dann das Ungeziefer weniger, aber sobald Sie mit dem Gift aufhören, werden sich die Parasiten wieder an dem Müllhaufen vermehrt ansammeln. So glaubt auch der Heilpraktiker, dass deshalb der Patient in den meisten Fällen die Borreliose nicht wieder los wird. Möglichkeit 2: Sie entsorgen den ganzen Müllhaufen und die Parasitenzahl wird sich in diesem Beispiel automatisch verringern. Außerdem sollten Sie dafür sorgen, dass die Müllabfuhr wieder funktioniert. Auf den Körper übertragen soll das heißen, dass eine wichtige Voraussetzung zur Heilung der Borreliose die Sanierung des Darms sein soll, der die Schnittstelle zwischen innen und außen darstellt. Dazu ist es auch wichtig ausreichend (pro 20 kg Körpergewicht ungefähr 1 Liter) Wasser zu trinken, wobei weder Kaffee, Bier, Wein oder Sprudel hier dazuzählen. Weiterhin ist es wichtig, für einen ausgewogenen Vitaminhaushalt zu sorgen und bei der Ernährung speziell auf BIO Ware zu achten. Sie sollten nur Produkte essen, die leicht zu verdauen sind, also zum Beispiel weder Kuhmilch, Hülsenfrüchte oder Kohl. Ein wichtiger Faktor bei Borreliose Patienten ist der Säure-Basen-Haushalt, da der Betroffene oftmals übersäuert ist. Zwar kann die richtige Ernährung eine Übersäuerung stoppen, aber es würde ohne Hilfsmittel vermutlich zu lange gehen. Wer allerdings frisch mit Borreliose infiziert ist, sollte meiner Meinung nach zuerst eine Antibiotikabehandlung vorziehen, bei einer chronischen je nach ärztlicher Empfehlung. Doch wenn Sie hinterher nicht das Milieu in ihrem Körper ändern, dann können sich die Bakterien im Körper vermutlich wieder ausbreiten. Quelle und Videolink: http://www.naturheilmagazin.de

29.03.12
Heute gleich 4 gute Nachrichten über die Borreliose

  • In vielen Medien wurde berichtet, dass die Zecke das gefährlichste Tier in Deutschland ist. Das wurde auch dringend Zeit, denn wenn die Zecke so gefährlich ist, dann sind die Borreliose Patienten von dem gefährlichen Zeckenbiss auch dringend richtig zu behandeln. Und da es für FSME eine Impfung gibt, kann eigentlich die wirkliche Gefahr nur von der Borreliose und deren Co Infektionen ausgehen. Ist doch eigentlich logisch, oder? Quelle: http://www.swr.de


  • Ein weiterer erfreulicher Punkt ist, dass der Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber aus Bayern dafür plädiert, die Meldepflicht in Bayern einzuführen. Denn er glaubt, dass es im Freistaat Bayern eine erhebliche Zunahme der Borreliose Betroffenen gibt, da die Zecken bessere Lebensbedingungen durch den Klimawandel vorfinden. Doch genaue Zahlen darüber gibt es nicht. Es wird geschätzt, dass alleine rund 10.000 Menschen jährlich in Bayern an der Borreliose erkranken. Die Borrelioseerkrankung nimmt die bayerische Regierung sehr ernst, sagt der Gesundheitsminister Dr. Huber. Deshalb sollen auch Fördergelder fließen, die zur Aufklärung und Forschung bereitstehen sollen. Es wird geschätzt, dass in Bayern schon jede 4. Zecke die Borrelien übertragen können. Quelle: http://www.soll-galabau.de


  • Doch es gibt noch mehr gute Nachrichten über die Borreliose. Denn die sächsische Landesärztekammer will 2 spezielle Arztpraxen und 2 Krankenhäuser zu Borreliose Schwerpunktambulanzen ernennen. Damit will man die Lage der Borreliose Betroffenen bei der Diagnose und deren Behandlung deutlich verbessern. Zwar ist laut der Landesärztekammer der Hausarzt bei einem Verdacht die erste Anlaufstelle, aber bei unklaren Befunden und Symptomen kann der Arzt den Patienten dann zur Borreliose Ambulanz überweisen. Quelle: http://www.aerzteblatt.de


  • Es soll ein neuentwickelter Bluttest aus den USA geben, der deutlich sicherer sein soll, als die bisherigen ELISA Borreliose Tests. Während die Antikörper Suche bei einem nicht intakten Immunsystem überhaupt nicht viel bringen, wird bei dem neuen Verfahren eine Kultur angelegt und bisher war der Test noch nie falsch positiv. Das heißt, ist dieser Test positiv, dann kann man in der Regel davon ausgehen, dass man auch eine Borreliose hat. Wann er in Deutschland erhältlich ist, ist leider unbekannt. In dringenden Fällen kann man schon jetzt über den Arzt ein Testkit anfordern und nach der Blutabnahme muss das Blut innerhalb 24 Stunden beim USA-Labor eintreffen (z. B. per FedEx Nachtexpress). Quelle: http://www.advanced-lab.com     


05.04.12
Kann das homöopathische Mittel Ledum C200 weiterhelfen?
Einige Heilpraktiker empfehlen nach jedem Zeckenbiss (Max. 3 x pro Jahr) das Mittel Ledum C200 zu nehmen. Jetzt habe ich irgendwo gelesen, dass die tägliche Einnahme von Ledum C200 (3- 5 Globuli) bei der Borreliose positiv weiterhelfen kann. Wieso das helfen kann und welche Auswirkungen das hat, war leider nicht zu entnehmen. Da die homöopathischen Mittel auch relativ preiswert sind, erhöht sich mein Interesse dementsprechend. Also machte ich mich auf die Suche, um mehr über die Borreliose und Ledum zu erfahren. Auf http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de finde ich schon die ersten Hinweise. So soll Ledum ein sehr gutes Mittel (ohne Fieber) bei rheumatischen Symptomen (erste Wahl) sein, was mich schon seit langem plagt. Außerdem wird es oftmals bei Insektenstichen eingesetzt. Auch zeigt sich der Patient in Ungeduld, Reizbarkeit und ist meist verschwitzt. Laut der Webseite von http://www.peter-alex.eu geht man davon aus, das Ledum ein Borreliose-Mittel ist, weil es typische Symptome wie zum Beispiel Gelenkschmerzen als auch der Biss giftiger Tiere (Zeckenbiss) für passend scheint. Es wird vermutet, das die Borreliose Informationen durch Ledum überschrieben wird. Das mit der Information hat mir auch meine Heilpraktikerin schon gesagt, dass die Info aus meinem Körper dringend entfernt werden sollte. Ich vermute mal, dass der Körper sich durch die Information ständig bedroht fühlt und Abwehrreaktionen zeigt, die auf Dauer nicht gut sein können. Übrigens ist Ledum palustre ein Heidekrautgewächs, das in den Sümpfen und Mooren von Nordeuropa und nördlichen Asien wächst, wo es vermutlich in den Gebieten nur so von stechenden und beißenden Insekten wimmelt. Das Ledum soll auch schmerzlindernd sein und eine heilende Wirkung haben. Über die Borreliose kann man immer wieder lesen, das in der Homoöpathie es die Hauptmittel Aurum arsenicosum und Ledum palustre sein sollen, die zur Löschung der Borrelien Information dienen sollen. Was bei dem Ledum auf der psychischen Seite interessant sein kann ist, das der Patient das Verlangen hat, lieber alleine zu sein. Auch Schüchternheit und Ängstlichkeit sind ein Leitsymptom des Ledum, als auch, wenn man sich in einer unbehaglichen Stimmung befindet. Es gibt im Internet ein Fallbeispiel, wo ein Patient mit einer ärztlich bestätigten Lyme Borreliose (Arthritis in allen Gelenken) mit nur einer Gabe von Ledum (Dosis Höhe unbekannt) geheilt wurde. Wer mal einige Fallbeispiele der erfolgreichen Behandlung der Borreliose durch (auch andere) homöopathischen Mitteln lesen möchte, hier (hier klicken) der Direktlink dazu. Ob Sie das homöopathische Mittel auch bei Ihrer Behandlung der Borreliose verwenden dürfen, fragen Sie am Besten Ihren Arzt.   

12.04.12
Hilft die Mikroimmuntherapie bei der chronischen Borreliose?
Wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert, können vielerlei Krankheiten entstehen. Um das Immunsystem wieder bei der Borreliose auf die Sprünge zu helfen, kann vielleicht die Mikroimmuntherapie hilfreich sein. Was ist eine Mikroimmuntherapie genau? Es werden Substanzen des Immunsystems wie zum Beispiel Zytokine, Proteine, Interleukine, Interferone oder Nukleinsäuren in homöopathischer Form aufbereitet, deren Behandlung übrigens keinerlei Nebenwirkungen haben sollen. Auch könne man diese Therapie zu jeder anderen Therapie mitmachen. Vereinfacht könnte man sagen, dass es sich bei der Therapie um eine Stärkung des Immunsystems handelt. Die Mikroimmuntherapie kann helfen, wenn die Selbstheilungskräfte durch eine Infektion wie die Borreliose gestört sind. Der Vorteil dieser Behandlung ist, dass wenn durch diese Therapie die Krankheit verbessert oder sogar geheilt wurde, im Prinzip das eigene Immunsystem diese Verbesserung oder Heilung erbracht hat. Somit wäre man nicht nur die Krankheit los, sondern hätte ein starkes Immunsystem, das mit solch einer Krankheit auch alleine fertig werden kann. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen zu der Mikroimmuntherapie, die sowieso nichts von der Homöopathie halten und die Wirkung als unbewiesen abtun. Um sich ein eigenes Bild über die Therapie zu machen, können Sie ein Radiointerview "Welt der Wissenschaft" von Experten und Mediziner hören. (hier klicken). Wer einen erfahrenen  Mikroimmuntherapeuten in der Nähe sucht, kann sich in Deutschland über die Tel. +49 (0)761 47 87 133 informieren. Für Österreich gibt es die Tel.: +43 (0)5372 580 87 und für die Schweiz die Tel.: +41 (0)71 891 58 50 . Jetzt kommt es halt darauf an, wie viel so eine Mikroimmuntherapie bei der Borreliose kostet. In dem Forum http://www.contra-dem-schmerz.de fand ich einen Hinweis. So soll in diesem speziellen Fall die erste Untersuchung rund 120 Euro gekostet haben und die Medikamente der eigentlichen Therapie pro Monat so bei 50 Euro liegen. Es gibt auch einen Arzt, wo nur die Kosten für die Medikamente anfallen (muss man sich selber mit einem Rezept in der Apotheke kaufen) und die Untersuchung soll die Krankenkasse übernehmen. (http://www.drgoehler.de). Die Medizin in Form von Kügelchen soll man zur Einnahme unter der Zunge zergehen lassen. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass einige schulmedizinisch ausgebildete Ärzte diese Mikroimmuntherapie anbieten. Vielleicht hilft es ja bei meiner chronischen Borreliose auch? Für mich wäre die Therapie deshalb so interessant, weil wenn mein Immunsystem die Borreliose besiegen könnte, dann bin ich vielleicht auch besser gegen andere Krankheiten gewappnet. Quelle http://3idi.org

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Wenn der Tag mit Borreliose Beschwerden beginnt?

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