Borreliose News 2012 - Seite 4 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2012 - Seite 4

19.04.12
Lyme Borreliose - Welche Rolle spielt die Übersäuerung bei dieser Krankheit?

Beim Lesen vieler verschiedener Borreliose-Artikel im Internet sind sich fast alle Autoren einig, das bei den meisten Patienten der Borreliose eine Übersäuerung des Körpers vorliegt. Zuerst schaute ich in das Buch (Krank nach Zeckenstich) von der Borreliose Spezialistin Dr. Hopf-Seidel, was Sie über die Übersäuerung bei der Borreliose zu berichten weis. Auch Sie geht davon aus, dass bei den meisten Borreliose Betroffenen eine Übersäuerung vorliegt. Da die Übersäuerung auch körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Aggressivität, Muskelkrämpfe, verlangsamte Fließgeschwindigkeit des Bluts, Schlafstörungen, Antriebsstörungen und Gereiztheit verursachen kann, rät die Ärztin den Säurewert zu überprüfen. Denn gerade diese Symptome sind auch teilweise bei der Borreliose zu finden, so dass eine Beseitigung der Übersäuerung auch einige Beschwerden gemildert oder verbessert werden könnten. Sie rät außerdem zu einer basisch ausgewogenen Ernährung und zu Basenbädern, sowie bei Bedarf zu Basenpulver (z. B. Bicanorm, Basica oder Basenpulver nach Rauch). Im nächsten Buch (Borreliose - Das Selbsthilfeprogramm) von Dr. med. Dimmendal wird auch über die Übersäuerung bei Borreliose Patienten gesprochen. Sie geht davon aus, dass eine Übersäuerung für das viren- und bakterienfreundliche Milieu im Körper verantwortlich ist. Dabei spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, aber auch die Entgiftung von Umweltgiften soll dabei wichtig sein. Zur Entgiftung sollte man als Basis ausreichend viel Trinken. Bei gesunden Menschen sind es mind. 300 ml pro 10 kg Körpergewicht und bei kranken Menschen sogar 500 ml pro 10 kg Körpergewicht. Das heißt, bei 70 kg Körpergewicht sollte ein Borreliose kranker Mensch mindestens 3,5 Liter Wasser trinken. Zudem schlägt Sie u. a. noch eine Reihe von anderen Maßnahmen zur Entsäuerung vor, wie z. B. täglich 30 Minuten Spazierengehen, 1x pro Woche in die Sauna, 2 x pro Woche jeweils 15 Minuten entspannen und 2-mal die Woche Bewegungssport (z. B. Fahrrad fahren). Hier eine Liste von Säure und basischen Lebensmitteln http://www.balance-ph.de. Im Internet habe ich auf einer Webseite gelesen, dass ein Säureteststreifen zur Überprüfung der Übersäuerung nicht immer den Istbestand anzeigt, da wenn zum Beispiel die Nieren nicht mehr richtig arbeiten und die Zellen bzw. das Binde- und Fettgewebe schon übersäuert sind, der Urin trotzdem einen basischen Wert anzeigen kann. Auch wäre es spannend zu erfahren, wie sich die Borreliose anfühlt, wenn der Köper überwiegend basisch ist. Ich hatte mal vor etlichen Jahren ein Basenpulver von einer Heilpraktikerin bekommen, das nach der Einnahme sich relativ gut anfühlte. Ich nahm es aber damals nicht weiter, weil ich noch gar nicht wusste, dass ich an einer Borreliose leide und zuerst klären wollte, was die wirkliche Ursache meiner Krankheit ist.


26.04.12
Kann eine neuartige Therapie bei der chronischen Borreliose helfen?

Letzte Woche erreichten mich gleich 2 E-Mails, die mich auf eine neuartige Therapie bei der chronischen Borreliose aufmerksam machten. Dabei handelt es sich um informierte Kochsalzlösungen, die je nach Krankheit eingenommen werden können. Es gibt eine Krankheiten-Liste, wo diese Mittel je nach Erkrankung infrage kommen können (hier klicken) (PDF Datei). Wer es genauer möchte, sollte allerdings einen Therapeuten aufsuchen, damit durch eine Bioresonanztestung die einzelnen Erreger erkannt und dafür die passenden Frequenzmittel ausgesucht werden können. Bei der einen E-Mail hatte die Borreliose Betroffene die Frau Dr. Sigrid Teupe, Lippestr. 4, 46282 Dorsten als Patientin aufgesucht, wo bei einer Bioresonanztestung gleich 2 Borrelien Infektionen festgestellt und außerdem auch noch Epstein-Barr-Virus in höchsten Werten gemessen wurde. Als Therapie bekam Sie dann informierte Kochsalzlösung injiziert und wurde mit einem Laser behandelt. Außerdem bekam die Patientin für zu Hause 12 - 14 z. B. Siggy, Franky, Massel, Plati, Stay... Mittel, um sie täglich einzunehmen. Dazu gibt es noch ein informierter Chip, den man unter dem Bauchnabel tragen soll. Da die Patientin vor der Therapie so ein geschwollenes Gesicht mit roten, rohen Hautpartien hatte, das selbst die Freundin Sie nicht erkannte, war Sie froh, dass schon nach einer Woche alle Spuren im Gesicht verschwunden waren. Selbst das Antibiotikum, wo die Ärztin für den Notfall wegen Ihrem schlechten Gesundheitszustands verschrieben hatte, wurde nicht gebraucht. Es ging ihr zudem von Tag zu Tag besser, so dass das unendliche Krankheitsgefühl schon nach relativ kurz Zeit verschwunden war. Ein Jahr später war der Epstein-Barr-Virus nicht mehr messbar und die Borreliose mit den 2 Borrelien Infektionen war nur noch mit der Bioresonanztestung mit D 600 feststellbar, aber nicht mehr spürbar. Die Frau konnte im Wartezimmer der Praxis mit anderen Patienten sprechen und hörte von vielerlei schlimmen Beschwerden, die durch diese Methode geheilt wurden. Die Kosten für die Behandlung halten sich bei der obengenannten Ärztin scheinbar in Grenzen, so dass es auch für Kassenpatienten möglich wäre, mit kleinen Zuzahlungen mit dieser Methode behandelt zu werden. Wer sich mal über die einzelnen Mittel genauer informieren möchte, kann unter der Produktliste von Herbalux nach geeigneten Mitteln suchen (hier klicken). Meiner Meinung nach sollte man aber bei einer frischen Borreliose Infektion zuerst zum Arzt, damit eine richtig behandelte Borreliose erst gar nicht chronisch werden kann. Allerdings kann auch eine Bioresonanztestung verdeckte Krankheiten aufdecken, die sonst vielleicht übersehen werden. So nach dem Motto: Eine Borreliose kommt selten alleine.

03.05.12

Die Gefahr durch einen Zeckenbiss an Borreliose zu erkranken

Wo ich noch nicht an der Borreliose erkrankt war, ging ich auch durch den Wald, als gäbe es keine Zeckengefahr. Das kann ich heute auch noch oft bei Bekannten beobachten, wenn ich mit Ihnen ein Spaziergang durch den Wald mache. Oft hört man dann, das Sie doch gegen die Zecken geimpft seinen und wenn doch Borrelien-Erreger übertragen werden, man doch gut mit Antibiotika die Krankheit behandeln kann. Mir kommt es manchmal so vor, als würde die Krankheit gleichgesetzt mit zum Beispiel einer Grippe, die dann nach spätestens 2 Wochen wieder vorbei ist. Auf den Hinweis, dass ich doch das beste Beispiel bin, höre ich immer wieder, dass bei einer spät erkannten Borreliose es vielleicht schwieriger sein kann, aber ich doch die Ausnahme wäre. Deshalb möchte ich alle kritischen Leute mal darüber aufklären, was denn meiner Meinung nach wirklich die Fakten sind. 1. Wer sorglos durch den Wald läuft und auch im Unterholz keine Gefahr sieht und mitten durch das Gestrüpp läuft, hat wirklich gute Chancen einen Zeckenstich einzufangen. 2. Wenn eine infizierte Zecke zugestochen hat, dann können auch die Bakterien übertragen werden. Wer jetzt denkt, dass dann gleich die Krankheit ausbrechen muss, und der Arzt nur noch Antibiotika verschreiben muss, um wieder gesund zu werden, kann sich gewaltig irren. Denn das Bakterium wartet gegebenenfalls auf den passenden Moment, wo das Immunsystem geschwächt ist. Das kann sich über Jahre hinziehen. Wenn dann die Krankheit ausbricht, wird sich vermutlich kein Mensch mehr an den Zeckenstich erinnern und wenn der Arzt dann fragt, ob Sie einen Zeckenbiss hatten, werden Sie es vermutlich verneinen. Bei einigen Ärzten ist somit der Fall einer möglichen Borreliose erledigt, obwohl sie eventuell daran leiden. 3. Die Krankheit ist keine Grippe mit harmlosen Bakterien, die man oftmals nur mit Antibiotika behandeln kann und schwupps ist man wieder gesund. Es kann eine Zeit der Krankheit anbrechen, die Sie nicht vermöglich gehalten hätten. Wenn Sie Pech haben, landen Sie auch noch bei den falschen Ärzten, die wenig oder überhaupt keine Ahnung von der Borreliose haben. 4. Dass ich einer der wenigen Ausnahmen bin, die an einer Erkrankung leiden, ist schlicht und ergreifend falsch, denn es wird geschätzt, das es mittlerweile bis zu 2 Millionen Betroffene gibt. Doch die FSME-Debatte in den Medien überschattet fast alles, obwohl nur rund 300 Menschen in Deutschland jährlich daran erkranken. Viele Menschen glauben nun aufgrund der großen Medienpräsenz, dass die wirkliche Gefahr von der FSME ausgeht und machen sich über die Borreliose keinerlei Gedanken. Wenn dann aus heiterem Himmel die Krankheit ausbricht, dann verstehen viele die Welt nicht mehr und hätten sich sicherlich gewünscht, dass man Sie davor besser warnt. Das habe ich hiermit getan.

09.05.12

Zecken Borreliose - Ein Film in ARTE - Der Kommentar

Letzte Woche am Donnerstag, den 3. Mai 2012 um 22:00 Uhr lief ein Dokumentationsfilm mit dem Namen "Zecken Borreliose - Unterschätzte Gefahr oder eingebildete Krankheit" auf ARTE, das ich mir hochinteressiert angeschaut habe. Doch der Inhalt kann ich so nicht stehen lassen und möchte ihn deshalb kommentieren. Die Filmkritik richtet sich hauptsächlich auf die einseitige Darstellung der Fakten zur Krankheit. Man bekommt zwar zuerst den Eindruck, das dieser Film wissenschaftlich die Ursachen der Zecken-Borreliose untersuchen möchte, doch zeigt sich schnell, wo der eigentliche Weg hinführt. Zuerst wirkt der Besuch bei Frau Fischer beim "Borreliose und FSME Bund Deutschland e. V." auf der Suche nach Wahrheit glaubhaft. Doch irgendwie kam mir das so vor, als berichtete der Film irgendwelche Nebensächlichkeiten (z. B. Anstecker für Betroffene) der Selbsthilfegruppe. Hätte sich der Filmemacher bei der Selbsthilfegruppe genauer informiert, wäre er vermutlich bestimmt nicht gleich hinterher zum Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Borrelien gegangen, wo man erfahren konnte, dass es auf der Wiese keine Zecken gibt. Laut einer vergangen Umfrage auf Borreliose24 wurden 18,81% der Leser auf einer Wiese von einer Zecke gestochen. Um scheinbar die Ungefährlichkeit von Zecken zu demonstrieren, wurde natürlich uninfizierte Zecken auf den Arm gesetzt, die dann schnell zugestochen haben. Nach dem Besuch im Referenzzentrum (NRZ) hatte man den Eindruck, dass die eigentliche Richtung zur einseitigen Darstellung der Krankheit deutlicher wird. So wurde im Borreliose Centrum Augsburg eine Frau gezeigt, die scheinbar zur Antibiotika Therapie überredet wurde, wo hinterher die Frau gegen Ende des Films von einem Arzt hören muss, das aufgrund Ihrer Symptomatik eine Borreliose unwahrscheinlich ist. Wird hier den Betroffenen die Krankheit eingeredet und zur Antibiotika Therapie überredet? Meiner Erfahrung nach ist es leider andersrum, wo bei meiner Borreliose 7 Jahre die Ärzte ein psychisches Leiden eingeredet haben. Auch durfte man im Film hören, dass eine Ärztin behauptet, das rund 90 % der Betroffenen eine Wanderröte haben, wobei es Studien gibt, die von ca. 50 % ausgehen. Auffallend ist, dass man sich scheinbar nicht zur Deutschen Borreliose Gesellschaft traut, dafür aber geschickt deren Leitlinien in Abrede stellt. Auch durfte man hören, dass eine Neuroborreliose sehr selten ist, was aber ca. 10 % der Borreliose Betroffenen entwickeln. Wenn in dem Film von 800.000 Betroffenen gesprochen wird, dann sind bei mir 10 % rund 80.000 Neuroborreliosen. Hier kann man wohl nicht von selten sprechen. Das Fazit des Films bestätigt die Einseitigkeit des Films, in dem von einer leicht erkennbaren und behandelbaren Krankheit gesprochen wird. Der Autor hätte sich bestimmt dabei einen richtigen Filmpreis einhandeln können, wenn er über die wirklichen Hintergründe der chronischen Borreliose berichtet hätte. Meiner Meinung nach traute er sich nicht, wollte es nicht oder er durfte es nicht.

17.05.12

Die vermeidbaren Fehler meiner Borreliose

Ich wollte Euch mal einen Überblick geben, was bei meiner Borreliose schief gelaufen ist und wie man es hätte besser machen können. Zu aller erst würde ich nicht mehr sorgenlos durch Wiesen, Gärten und Wälder laufen, als gäbe es keinerlei Gesundheitsgefahr. Aber das versteht man vermutlich erst, wenn man an der Borreliose erkrankt ist. Als die Symptome auftraten, war die falsche Diagnose (alles psychisch) relativ schnell gefunden. Das allein wäre für mich schon der Grund, die Arztpraxis nie wieder mehr zu betreten. Nicht dass es nicht möglich wäre, das es psychische Krankheiten gibt, aber aus dem Stehgreif heraus zu behaupten, dass die Krankheit vermutlich psychisch ist, geht gar nicht. Wenn ich den Verdacht auf eine Borreliose hätte, würde ich mich nicht mehr von einem negativen Testergebnis beeindrucken lassen, sondern würde in diesem Fall einen kinesiologischen Test durchführen. Ist dieser Test positiv, dann wird in einem anderen Labor noch mal ein Test gemacht. Meiner Meinung nach bräuchte es diesen Test überhaupt nicht mehr, wenn der kinesiologische Test positiv ist, aber ohne Laborbefund wird man es bei den Ärzten relativ schwer haben, eine Borreliose Behandlung zu bekommen. Als Nächstes würde ich mich genaustens über die Therapiemöglichkeiten informieren und möglichst einen Arzt suchen, der sich bestens mit der Borreliose auskennt und sowohl die Schulmedizin beherrscht, als auch in der Naturheilkunde eine Koryphäe ist. Um zu testen, ob der Arzt auch der Richtige ist, würde ich ihn bitten, seine Heilerfolge bei der Borreliosebehandlung mir zu zeigen. Früher dachte ich immer, das wenn man krank ist, keine Sorgen machen zu müssen. Doch gerade bei dieser Krankheit würde ich bestimmt nicht darauf vertrauen, dass es (wie meine Ärzte gesagt haben) es schon irgendwann wieder gut wird. Da Zeit eine große Rolle bei der Borreliose spielt, ist Eile geboten, um mit der Therapie zu beginnen. Zeigt die Therapie keine Wirkung, würde ich ziemlich deutlich den Arzt darauf ansprechen, wie die weitere Vorgehensweise ist. Auch hier können sie nicht unbedingt darauf vertrauen, dass der Arzt alles über Sie auch weiß. Denn der Arzt kann nicht in Sie hineinblicken, so dass Sie ihm ein gewisses Feedback geben müssen. Übrigens ist es gerade am Anfang meist finanziell besser möglich, durch eventuelle kostenpflichtige Zusatztherapien die Krankheit in den Griff zu bekommen, als wenn man warten würde, bis die Krankheit zur Arbeitslosigkeit führt und das Behandlungsbudget zunehmend gegen Null fährt. Ich persönlich halte es für einen Fehler, in der Hoffnung zu warten, dass eine kaum spürbare Therapie schon irgendwann zum Erfolg führt. Ich hoffe, Sie konnten neue Erkenntnisse aus meinen Fehlern ziehen.     

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Trotz schöner Blumen kann die Gefahr der Zecken lauern

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