Borreliose News 2012 - Seite 5 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2012 - Seite 5

24.05.12
Kann man durch eine Borreliose sterben?

Oft hört man, dass eine Borreliose zwar nicht tödlich verläuft, aber die Lebensqualität massiv einschränken kann. Doch jetzt soll laut dem ORF aus Kärnten ein Mann an einer Borreliose verstorben sein. Das Hauptproblem war scheinbar, das die Borreliose über Jahre nicht diagnostiziert wurde. Erst im Klinikum Klagenfurt (Österreich) wurde die Krankheit festgestellt, als er wegen massiven Lähmungen in das Krankenhaus eingeliefert wurde. Doch die Krankheit plagte den Patienten schon seit Jahren und er musste eine wahre Ärzte-Odyssee durchmachen. Das Klinikum hatte das Nervenwasser des Patienten untersucht und eindeutig eine Neuroborreliose festgestellt. Da fragt man sich schon, was die Ärzte vorher mit dem Mann gemacht haben, dass diese Krankheit nicht festgestellt wurde? Auf jeden Fall verordneten die Klinikärzte dem Patienten eine Behandlung mit Antibiotika. Doch dadurch wurde die Neuroborreliose nicht besser, sondern die Lähmungen nahmen sogar noch zu. Die Ärzte konnten die Krankheit nicht mehr in den Griff bekommen und der Mann verstarb. Zum Tod soll aber nicht nur die Borreliose geführt haben, sondern der Mann hat angeblich noch eine andere Erkrankung. Welche andere Erkrankung das war, wurde aber nicht gesagt. Scheinbar reicht eine Neuroborreliose als Begründung zur Todesursache nicht aus. Dass dies kein Einzelfall ist, habe ich durch ein Telefonat mit einem Arzt erfahren. Der Arzt hatte mir mitgeteilt, dass man nach seiner Ansicht durch aus an einer Borreliose sterben kann. Nur würde als Todesursachen andere Krankheiten vorgeschoben, wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Organversagen. Die Krankheit Borreliose ist viel gefährlicher, als es in der Öffentlichkeit oftmals dargestellt wird, was den besagten Arzt auch ärgerte. Er kann sich nicht erklären, warum um die Krankheit so ein Versteckspiel stattfindet. Es wäre doch wichtig, die Borreliose ernst zu nehmen. So gab er mir den Rat, nicht zu warten, bis die Symptome nicht mehr auszuhalten sind, sondern bei Bedarf eine Antibiotikabehandlung durchführen zu lassen. Auf jeden Fall wäre dies besser, als in der Hoffnung zu verharren, dass die Borreliose nicht zum Tode führe. In einem Bericht habe ich mal gelesen, dass einige Menschen die Schmerzen und Symptome gar nicht mehr aushalten und deshalb oftmals den Freitod wählen. Da stellt sich mir die Frage, wie Angesichts dieser Tragödien die Verantwortlichen damit leben können? So wie es aussieht, kann man von der Borreliose sterben, auch wenn die im Klinikum dies vermutlich durch eine zweite schwere Erkrankung relativieren wollten. Quelle: http://kaernten.orf.at     


31.05.12
Das richtige homöopathische Konstitutionsmittel gegen meine Borreliose?

Die Idee, dass das richtige homöopathische Konstitutionsmittel vielleicht meine chronische Borreliose heilen kann, hatte ich schon länger. Dazu ging ich vor Jahren zu einem Heilpraktiker und machte eine Erstanamnese, worauf er mir das Konstitutionsmittel "Argentum nitricum LM 12" verschrieben hatte. Das Ganze kostete 150,- Euro plus das Mittel und geholfen hat es überhaupt nichts. Da ich aber immer wieder in Foren über die Erfolge (beim richtigen Konstitutionsmittel) bei der Borreliose lesen konnte, gehe ich mal davon aus, dass es einfach das falsche homöopathische Mittel war. Meiner Meinung nach hat es sich der Heilpraktiker zu einfach gemacht und die Beschwerden wie zum Beispiel Platzangst, Lampenfieber, Höhenschwindel, Angst um die Gesundheit falsch interpretiert. Wohl gemerkt, dass er und ich damals nicht wussten, dass ich an einer Borreliose leide. Vielleicht wäre dann die Entscheidung anders ausgefallen. Da ich mich (glaube ich) am Besten kenne, werde ich nun die Analyse des richtigen Konstitutionsmittels selber machen. Dazu ging ich in die städtische Bücherei und leihte mir diese Bücher "Psychologische Homöopathie / Homöopathie - Das Praxisbuch / Homöopathie - Alltagsbeschwerden selber behandeln und das Therapiehandbuch Homöopathie" aus. In dem Buch "Psychologische Homöopathie" schreibt er auf Seite 244, das rund 30 Prozent der Menschen als Konstitutionstyp "Natrium" sind, ca. 20 Prozent "Lycopodium" und der Rest jeweils so rund 2 Prozent andere Konstitutionstypen. Das heißt, mein damaliger Heilpraktiker hatte für mich ein seltenes Mittel verschrieben, das nur auf ca. 2 % der Menschen zutreffen soll. Ich hatte ihn damals darauf hingewiesen, dass ich mich wohl eher als Lycopodium-Typ einschätzen würde (immerhin 20 %), was er aber verneinte. Durch meine heutigen Analysen muss ich ihm recht geben. Denn so wie ich das auf Seite 302 in dem besagten Buch sehe, treffen die meisten Charakteristika auf das Mittel "Natrium muriaticum" (Kochsalz) zu. Nur bis ich das herausgefunden habe, vergingen mehrere Tage. Als Gegenprobe nahm ich die anderen Bücher und schaute mir das homöopathische Mittel "Natrium muriaticum" genauer an. Gut ist dabei auch das Buch Therapiehandbuch Homöopathie, weil da Fallbeispiele erwähnt werden. Auch wird darinnen erwähnt, mit welcher Potenz (nämlich die M-Potenz (soll C 1000 entsprechen)) er die Patienten in einem Fallbeispiel behandelt hat. Und zwar einmalig und nach einem Rückfall nach 14 Monaten noch mal mit derselben Potenz. Ich werde mir demnächst das Mittel "Natrium muriaticum" bestellen und einen Eigenversuch starten. Natürlich werde ich wieder darüber berichten, ob sich was bei meiner chronischen Borreliose geändert hat.

07.06.12
Fußball-EM 2012 - Ukraine und Polen mögliche Risikogebiete
Am 8. Juni 2012 steigt die Fußball Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Dass aber die Zecken auch vor der Fußball-EM 2012 nicht haltmachen, dürfte jedem klar sein. Besonders den Camper kann Gefahr drohen, denn teilweise sind die Risikogebiete von FSME in den beiden Ländern vorkommend. Während in Polen von Experten schon öfters vor manchen Risikogebieten gewarnt wurde, sieht es in der Ukraine scheinbar nicht besser aus. Leider gibt es dort zu wenig Daten, so dass  zwar Erkrankungsfälle aufgetaucht sind, es aber eine hohe Dunkelziffer vermutet wird. Auch das Centrum für Reisemedizin warnt vor der möglichen Ansteckung der Lyme Borreliose und FSME und rät zur Impfung gegen die FSME. Allerdings tragen die Mehrzahl der Zecken nicht das FSME-Virus in sich, sondern wesentlich häufiger die Borreliose Erreger (geschätzt wird mit einer bis zu 35-prozentigen Durchseuchungsrate). Außerdem besteht laut dem Centrum für Reisemedizin mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) nur ein medizinischer Anspruch (nur notwenige Behandlungen) in Polen, während in der Ukraine empfohlen wird, eine gute Auslandsreisekrankenversicherung zuzulegen, da dort der Krankenversicherungsschutz nicht gilt. Aber es droht noch weiteres Ungemach für die Gesundheit, denn zum Beispiel können durch das Trinkwasser oder verunreinigte Speisen die Hepatitis A übertragen werden. Es wird deshalb geraten, dass man nur aus gekauften Trinkflaschen seinen Durst löschen sollte und möglichst nicht vom Leitungswasser. Auch sollte man auf Speisen verzichten wie zum Beispiel Fisch- oder Fleischgerichte, wenn diese nicht richtig durchgegart sind. In den Austragungsstätten Lemberg und Kiew sind zahlreiche Fälle von Masern aufgetreten. Für Erwachsene kann eine Maserninfektion zu Komplikationen führen, die zur Folge eine Gehirnhaut- oder Lungenentzündung begünstigen kann. Wer als Kind die Krankheit nicht durchlebt hat und quasi ohne Immunschutz ist, sollte sich vor der Reise mit dem Arzt über einen möglichen Impfschutz absprechen. Wer also zu Fußball EM fährt, sollte die möglichen Gefahren für die Gesundheit kennen und vorbeugen. Man kann sich zwar gegen die FSME, Hepatitis A und Masern impfen lassen, aber nicht gegen die Lyme Borreliose. Deshalb gilt auch bei der EM 2012, dass man sich nach jedem Naturaufenthalt sehr genau nach Zecken absucht. Um bei einem möglichen Zeckenstich gewappnet zu sein, gehört in jedes Reisegepäck auch eine Pinzette oder/und Zeckenkarte und eine Lupe, da manche Zecken sehr klein sind. Wichtig dabei ist, nach der Entfernung die Zecke für spätere Untersuchungen aufzubewahren. Egal wie die Europameisterschaft auch ausgeht, wichtig ist, dass Sie gesund wieder zurückkommen. Quelle: http://www.crm.de

14.06.12
Wie erkenne ich eine Borreliose?
Da ich selber 7 Jahre gesucht habe, an was für einer Krankheit ich denn eigentlich leide, möchte ich heute mal berichten, wie man möglicherweise eine Borreliose aus meiner Sicht erkennen kann. Dazu hatte ich damals, als sich der Verdacht auf eine Borreliose verfestigte eine Webseite (hier klicken) gefunden, die mit 46 Fragen meine Befürchtung erhärtete. Zwar konnte ich nicht alle Fragen mit "Ja" beantworten, aber das ist auch gar nicht notwendig, denn selbst der Ersteller der Kurz-Checkliste hatte nur 18 Fragen mit Ja beantworten können, obwohl er an einer Borreliose leidet. Doch wie entstand überhaupt der Verdacht, dass ich möglicherweise an einer Borreliose erkrankt bin? Nachdem alle Untersuchungen, die ich über mich ergehen ließ einen negativen Befund hatten, musste es eine Krankheit geben, die entweder nicht so einfach gefunden oder nach der überhaupt nicht gesucht wird. Das diese Symptome, die mich einige Male in die Notaufnahme des Krankenhauses geführt haben alles nur psychisch sein sollen, an diese These glaubt ich schon zu Beginn der Krankheit nicht. Also musste es eine Krankheit geben, die zu meinen Symptomen passte. Zuerst dachte ich, das die HWS daran schuld ist, da der Schwindel mein ständiger Begleiter war. Dann erinnerte ich mich, dass ich damals (10 Jahre zuvor) viele Amalgamplomben entfernen ließ, weil meine Konzentration ständig nachließ. Per Zufall fand ich eine Ankündigung zu einem Vortrag einer Heilpraktikerin über das Amalgam, bei der ich einen Termin machte. Selbst auch Sie erkannte die eigentliche Krankheit nicht, sondern tippte auch auf die Spätfolgen der Quecksilbervergiftung. Als nach der Entgiftung die Symptome geblieben sind, suchte ich im Internet nach ähnlichen Krankheitsfällen. Erst dachte ich, dass es eine Fibromyalgie (Muskel-Faser-Schmerz) ist, doch dann fand ich schnell die eigentliche Krankheit Borreliose im Internet. Jetzt schnell zum Arzt und einen Borreliose-Test machen. Nach einer Woche bekam ich das Ergebnis, es war negativ. Das glaubte ich schon mal gar nicht, denn dafür waren die Symptome zu eindeutig. Also ging ich wieder zu der Heilpraktikerin und bat Sie, einen kinesiologischen Borreliose-Test zu machen. Das kostete mich zwar schon wieder 20 Euro, aber das war es mir wert. Und siehe da, der kinesiologische Test war positiv, also leide ich auch an einer Borreliose. Doch es sollte noch mal ein dreiviertel Jahr vergehen, bis ich dann auch noch das richtige Labor (Labor in Köln) für mich gefunden hatte. Das hört sich heute alles so einfach an, aber man muss bedenken, das es mir gesundheitlich alles andere als gut ging. Auch hatte ich noch mit den Ämtern zu kämpfen, die mich mehr als arbeitsscheu angesehen haben, da ich kein brauchbares Attest vorzuweisen hatte. So nach dem Motto: Ohne Befund bis Du gesund! Mein Weg war es, möglichst viele Informationen über die Krankheit zu sammeln und so entstand auch die Webseite Borreliose24, bei der ich selber manchmal das eine oder andere nachlese. Quelle der Checkliste: http://www.lymenet.de

21.06.12
Deutlich mehr Borreliose Erkrankte, als bisher angenommen
Eigentlich hatten viele Betroffene es geahnt, dass die offiziellen Zahlen von 60.000 - 100.000 Borreliose Fälle pro Jahr viel zu niedrig sind. Aber jetzt geht auch die DAK-Gesundheit von deutlich mehr Erkrankten aus, denn laut einer aktuellen Analyse (hochgerechnet auf ganz Deutschland) soll es ca. 214.000 Neuerkrankungen jährlich geben. Auffallen bei der Analyse ist, das unter den Erkrankten häufig ältere Menschen betroffen sind, so im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Aber auch Kleinkinder und Schüler bis zur 4. Klasse werden oftmals durch einen Zeckenbiss krank. Es gibt aber genug andere Patienten aller Altersgruppen, die an dieser Krankheit leiden. Bis zum jungen Alter von 17 Jahren wurden bei der Studie im Durchschnitt schon 7 Prozent Borrelienantikörper im Blut gefunden. Ein großes Manko sieht eine Expertin bei der DAK-Gesundheit in den doch oftmals unzuverlässigen Borreliose-Tests, da diese auch falsch negativ sein können. Das ist besonders bedauerlich, wenn beim Patient durch den Test die Krankheit nicht erkannt wird. Deshalb wird dringend gefordert, dass durch eine Standardisierung und Verbesserung die Testqualität verbessert werden sollte. Sogar wird dabei schon von teilweise erheblichen Mängeln gesprochen, die die Diagnose meiner Meinung nach zum Glücksspiel machen kann. Übrigens gab es auch eine neue Erkenntnis, denn durch die Hauskatzen haben die Kinder schneller Kontakt mit den Borrelien, als es bei Hunden der Fall wäre. Das liegt vermutlich daran, das die Kinder durch das Schmusen und Streicheln der Katze, die Zecke einfacher den Wirt wechseln kann. Dies wurde auch vom Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt. Eigentlich müsste doch jetzt die Politik aufgeschreckt sein, dass sich die Krankheitsfälle ungefähr verdoppelt haben, im Vergleich zu den früheren Krankheitszahlen vom RKI. Ich befürchte sogar, dass die Borreliose Fälle deutlich steigen werden, wenn es endlich einen zuverlässigen Test gibt. Dann wäre es wahrscheinlich auch mit dem Märchen vorbei, wie uns selbst ernannte Experten immer wieder weiß machen möchten, dass es keine chronische Borreliose gibt und die Krankheit meist leicht zu behandeln ist. Denn geschätzte 2 Millionen chronische Betroffene der Krankheit warten nämlich schon lange auf einen besseren Test, der endlich die Borreliose richtig bestätigt. In der Zwischenzeit (bis es richtige Tests für die Krankheit gibt) können wir uns Betroffene mit kleinen Filmchen im Fernsehen amüsieren, die uns weiß machen möchten, dass es bei der Borreliose kein Problem gibt. Es ist schon dreist, wie oftmals die Borreliose verharmlost wird. Da lobe ich mir die DAK-Gesundheit, die die richtigen Schlüsse aus der Analyse gezogen haben. Quelle: http://www.dak.de  

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Auch hier können sich Zecken versteckt haben

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