Borreliose News 2012 - Seite 6 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2012 - Seite 6

28.06.12
Neue Forschungsergebnisse über Borreliose und Zecken

In einer groß angelegten Feldstudie wurden knapp 30.000 Zecken aufgesammelt und untersucht, ob und wieweit es eine Einflussnahme auf die Population der Zecken gibt. So wurde festgestellt, dass der Winter meist keinen Einfluss auf die Population hat. Es ist egal, ob der Winter besonders kalt oder warm ist. Viel entscheidender ist das Wetter im Frühjahr für die Ausbreitung der Zecken. Eine andere Feststellung bei der Studie war, dass wir Menschen einen Einfluss haben, ob die Zecken durch Nagertiere infiziert werden. Dabei kommt es darauf an, dass wir möglichst freizugänglicher Müll vermeiden sollten. Denn wo Müll ist, sind auch Nager wie Mäuse oder Raten, die als Wirt für die Zecken interessant sind. Da zum Beispiel Mäuse auch Überträger der Borreliose Erreger sein können, gilt es, die Anzahl der Nagertiere zu verringern. Besonders häufig waren an hohen Wiesen und Waldränder viele Zecken vorzufinden. Wenn die Wiesen aber öfters kurz gehalten werden, verringert sich auch die Zahl der Blutsauger. Das liegt daran, das die Feuchtigkeit bei kurzgehaltenen Wiesen abnimmt. Da Zecken viel Feuchtigkeit brauchen, meiden die Blutsauger solche trockene Gegend. Das Risiko von Borreliose verseuchten Zecken sinkt um bis das 60fache, wenn sich auf Weiden Rinder oder Ziegen aufhalten. Auch die Anzahl verringert sich deutlich. Besonders interessant in der Studie war die Feststellung, dass wenn eine mit Borrelien infizierte Zecke ein Rind oder eine Ziege gestochen hatte und mit Blut vollgesogen war, hinterher meistens zu 100 % keine Erreger mehr zu finden waren. So könnte man vermutlich durch mehr Schafen, Ziegen oder Rinderweiden nicht nur die Zecken-Population reduzieren, sondern auch die Durchseuchungsrate deutlich senken. Ein weiterer Vorteil von Beweidungen ist, dass die Nager weniger Nahrung und Schutz finden, in der Gegend ein zeckenfeindliches Biotop entsteht und die infizierten Zecken durch einen Zeckenbiss an Wiederkäuer ihre Verseuchung verlieren. So wurde in einem Test ein Waldweg untersucht und festgestellt, dass ein Spaziergänger pro Stunde durchschnittlich an fast 30 infizierten Zecken vorbeikommt, wobei 22 davon Nymphen waren. Wogegen wenn der Spaziergang an beweideten Gegenden stattfand, dann dauert es bis zu 2 Stunden, bis die erste borrelieninfizierte Nymphe auftauchte und sogar erst nach ca. 14 Stunden war auch ein Zeckenweibchen dabei. Die Studie hat gezeigt, dass wir nicht hilflos der Gefahr ausgeliefert sind und es durchaus Möglichkeiten gibt, die mit Borreliose Erreger verseuchten Zecken zu reduzieren. Doch solange die Borreliose verniedlicht oder verharmlost wird, gibt es vermutlich auch von den Verantwortlichen keine Notwenigkeit gegen die Borreliose und Zeckengefahr vorzugehen. Bleibt zu hoffen, dass es weitere Studien dieser Art gibt, die uns neue Möglichkeiten zur Bekämpfung aufzeigen. Quelle: http://www.bwstiftung.de  


05.07.12
Welche Rolle spielt das Zahn-Amalgam bei der Borreliose?

Schon lange vor meiner chronischen Borreliose habe ich geahnt, dass meine Zahnfüllungen mit Amalgam nicht gut für die Gesundheit sein können. Deshalb hatte ich sie auch 10 Jahre zuvor entfernen lassen. Ich dachte damals, damit wäre das Problem beseitigt. Zwar hatte ich noch ein paar Entgiftungen durchgeführt, aber vermutlich wurde nur ein kleiner Teil ausgeleitet. Jetzt habe ich in einem Bericht gelesen siehe hier - (PDF Datei), dass die Schwermetalle wie zum Beispiel Quecksilber, Goldlegierung, Palladium oder Kupfer eine entscheidende Rolle bei der Behandlung der Borreliose spielen können. In dem nämlich die Behandlung der Borreliose scheitern kann, wenn diese Plomben nicht entfernt wurden und keine ordentliche Entgiftung durchgeführt wurde. Nicht auszudenken, wenn ich noch die Amalgamplomben im Mund hätte. Scheinbar bei jedem säurehaltigen Lebensmittel oder heißen Getränk, wird beim Essen oder Trinken die Schwermetalle im Mund ein bisschen gelöst. Und diese Metalle werden zum Teil im Körper gespeichert und nisten sich unter anderem in die Zelle ein. Kommt der Körper täglich mit den Schwermetallen in Kontakt (was ja mit dem Amalgam der Fall ist), dann kann mit der Zeit das Zellsystem und der Stoffwechsel überlastet werden, was zum Defizit führen kann. Da der Körper nicht tatenlos zuschaut, will er die Schwermetalle wieder loswerden. Das kann zum Beispiel durch Einlagerungen in den Muskeln, Gelenken oder Schleimbeuteln passieren, was auch mit der Zeit durch körperliche Symptome (z. B. Gelenkrheuma) spürbar werden kann. Auch werden eventuell durch diese Umweltgifte die Organe geschädigt und das Nervensystem kann in Mitleidenschaft gezogen werden, da Schwermetalle sich gerne in Fettgewebe einlagern, was bei den Nerven (bestehen auch aus Fettsubstanzen) auch der Fall ist. Ist erst einmal das Immunsystem durch Schadstoffe vorbelastet, haben meist auch Borreliose Erreger leichtes Spiel. So können sich die Borrelien im ganzen Körper ausbreiten und das Immunsystem ist durch die metallische Vorbelastung völlig überfordert. So stellt eine Ärztin sogar die These auf, dass die chronische Borreliose meistens nicht erfolgreich behandelbar ist, wenn noch Schwermetalle im Mund vorhanden sind. Da fragt man sich doch, warum das Zahn-Amalgam immer noch in Deutschland erlaubt ist. Die Schweden sind da schon einen Schritt weiter und haben das Quecksilber im Land ganz verboten. Auch das Amalgam natürlich. Trotz dem Entfernen der Amalgamplomben kann es Jahre dauern, bis die Schwermetalle so im Körper entfernt wurden, dass überhaupt eine Borreliose Behandlung erfolgreich sein kann. Scheinbar wird aber die Gefahr des Amalgams genauso wie die Borreliose oftmals unterschätzt. Quelle: http://www.borreliose-zentrum-bamberg.de


12.07.12
FSME - Impfen um jeden Preis?

Wenn es nach manchen Pressemeldungen der letzten Jahre geht, dann ist quasi eine FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) Impfung, oder auch Zeckenimpfung genannt, sozusagen Pflicht. Zumindest in Risikogebieten. Doch kann eine Zeckenschutzimpfung selber zu Gefahr werden? In einer Reportage von "Report Mainz" im Jahre 2009 ging das Magazin unter anderem der Frage nach, wie gefährlich eine sogenannte Zeckenschutzimpfung ist? Hier der Filmbeitrag über die FMSE-Reportage des Magazins - hier klicken! In dem Filmbericht wird eine Familie gezeigt, wo man die Tochter sicherheitshalber gegen die FSME-Gefahr geimpft hatte. So wie ein Elternteil berichtet, wurde die Familie nicht über die Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Kurz nach der Impfung erkrankte das bisher gesunde Kind an einer Gehirnhautentzündung. Durch das Zeitnahe auftreten der Symptome wird der Verdacht gemehrt, dass die Ursache der Erkrankung (heute ein Pflegefall) eventuell von der FSME-Impfung stammen kann. Laut dem Paul Ehrlich-Institut soll es alleine für das Jahr 2008 rund 350 Verdachtsfälle gegeben haben, wo nach der Impfung Nebenwirkungen aufgetreten sind. Das Robert-Koch-Institut schätzt das Risiko, durch einen Zeckenstich an FSME zu erkranken auf die Wahrscheinlichkeit von rund 1 zu 5.000 in Risikogebieten. Wogegen das Risiko nach einem Zeckenbiss an einer Borreliose zu erkranken bei ca. 1 zu 300 in ganz Deutschland liegen soll. Das Kuriose ist auch noch, das bei Kindern (laut einem Kinderarzt) die FSME meistens harmlos verlaufen würde. Aber nach einer Impfung können (so der Kinderarzt weiter) immer wieder neurologische Symptome auftreten. Das kann eventuell ein Fieberkrampf sein oder eine  Nervenentzündung, aber auch eine Hirnhautentzündung. Auch ich habe mich damals gegen die FSME impfen lassen, wusste aber nicht, dass ich zeitgleich an einer Borreliose leide. Hinterher ging es mir für mindestens 3 Wochen schlechter. Jetzt habe ich von meinem Heilpraktiker erfahren, dass es besser gewesen wäre, ich hätte mich nicht impfen lassen. Denn wenn ich an einer Borreliose leide, sollte man seiner Ansicht nach auf keinen Fall eine FSME drüberimpfen lassen, da es sonst eventuell schwieriger werden kann, die Borreliose naturheilkundlich zu behandeln. Zumal es bei mir sowieso unsinnig war, da ich die meiste Zeit alle Gegenden mit Zeckengefahr gemieden habe. Da ich selber ein Kind habe, war für mich auch die Frage, ob ich mein Kind gegen die FSME impfen lassen sollte. Im Gegensatz zu mir, meidet er die Natur nicht. Doch welches Risiko ist größer, das der FSME oder einer möglichen Langzeit-Nebenwirkung? Wenn ich den obengenannten Kinderarzt richtig verstanden habe, dann scheint die FSME bei Kindern meistens harmlos zu verlaufen. Somit werde ich mein Kind nicht gegen die FSME impfen lassen. Quelle: http://www.swr.de   

19.07.12
Vorsicht vor anderen Zeckenkrankheiten im Urlaub
Nicht nur in Deutschland gibt es Zecken, die zum Beispiel die Borreliose übertragen, sondern fast überall auf der Welt. Doch in anderen Ländern könnten Sie auch noch auf andere Zecken-Krankheiten und Zeckenarten treffen. Wer also in Urlaub fährt, sollte sich vorher über die möglichen zusätzlichen Krankheitserreger von Zecken genau informieren. In Indien, Afrika und dem Mittelmeerraum gibt es das Boutonneuse Fieber (u. a. Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen), das auch Mittelmeer-Zeckenfieber genannt wird. In tropischen Ländern (auch Südeuropa) können Zecken das Fleckfieber (u. a. Bewusstseinsstörungen, hohes Fieber, Stichstelle blauschwarz) übertragen, das auch als Läusefieber bekannter ist. Das Zecken-Rückfallfieber (u. a. wiederholte Fieberschübe, Gliederbeschwerden, mögliche Gelbsucht, Kopfschmerzen) ist wie bei der Borreliose auch ein Bakterium, das sowohl in Asien, Afrika und im südlichen Amerika vorkommen, als auch in Spanien und Portugal sein Unwesen treiben kann. Beim Q-Fieber (u. a. Husten, grippeähnliche Symptome, Leberentzündung)  (auch Ziegengrippe genannt) braucht man gar nicht so weit fahren, denn dieser Erreger soll in ganz Europa zu finden sein. Ganz gefährlich wird es mit dem Krim-Kongo-Virus (u. a. Fieber, innere Blutungen, Übelkeit, Schmerzen), deren Krankheitsfälle unter anderem in Griechenland, Russland, Bulgarien, Türkei oder Albanien aufgetreten sind. Das Todesfall-Risiko soll bei bis zu 20 % liegen. Nicht so weit muss man für das "Tick-borne lymphadenopathy" TIBOLA (u. a. geschwollene Halslymphknoten, Gelenksschmerzen, Fieber) fahren, denn in Frankreich und Ungarn sollen einige Zecken diese Krankheit übertragen können. Es gibt noch eine Reihe andere Krankheiten von Zecken, wie zum Beispiel Rickettsiosen, Tularämie, Babesiose, Ehrlichiose, Rocky-Mountains-Fleckfieber, Texasfieber, Kyasanur-Wald-Fieber (Kyasanur Forest Disease) usw., mit denen Erregern nicht zu Spaßen ist. Hier gilt, möglichst einen Zeckenstich zu vermeiden und zur Not gewisse Zeckenmittel zur Vorbeugung einzureiben. Das Problem bei so einem Zeckenbiss ist auch, das nicht jeder Arzt diese Krankheiten (einige finden ja noch nicht einmal die Borreliose) von anderen Ländern erkennen kann. Ich würde auf jeden Fall bei einem Zeckenstich die Zecke nach der Entfernung aufbewahren. Denn wenn sich die Diagnose der Symptome als schwierig erweist, dann kann man vermutlich die Zecke mit einer Blutprobe auch ins Tropeninstitut einschicken, um eine mögliche Diagnose zu bekommen. Wichtig ist beim Arztbesuch auf jeden Fall den Urlaub zu erwähnen, damit der Arzt einen Zusammenhang mit der möglichen Krankheit herstellen kann. Wer diesen Bericht als Angstmacherei ansieht und unbekümmert nur den Urlaub genießen will, kann hinterher vielleicht sein blaues Wunder erleben. Sagen Sie dann nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.  

26.07.12
Warum will man scheinbar die chronische Borreliose nicht anerkennen?
Mit der Zeit stellt man sich echt die Frage, warum oftmals von einigen sogenannten Experten so vehement die chronische Borreliose bestritten wird. Ein Grund dafür könnte in der Tat das mangelnde Interesse an der Krankheit sein, weil die Gesundheitsindustrie nicht viel verdienen kann. Bei viel teueren Therapien, wo richtig viel Geld verdient wird, scheint alles irgendwie kein Problem zu sein. Man denke nur an die Schweinegrippe, wo sogar der Impfstoff schneller produziert war, als der eigentliche Test dazu. Ein anderer Grund könnte einfach nur Unwissenheit oder Arroganz sein. Es taucht eine neue Krankheit namens Borreliose auf und diese wird auch gleich wieder verleugnet. Zumindest wird oftmals die chronische Form bei den Patienten in Abrede gestellt. Erstaunlich ist doch, dass manche Fachleute behaupten, dass meistens eine chronische Borreliose nicht vorliegt, dass aber meines Wissens mit keinem Test bestätigt werden kann. Wieso kann man was behaupten, wenn stichhaltige Beweise fehlen? So war zum Beispiel die vorherrschende Lehrmeinung im Mittelalter, das die Erde eine Scheibe ist. Meines Wissens galt es als Ketzerei, wenn man behauptete, die Erde sei eine Kugel. Sind Sie nicht auch so erstaunt wie ich, das jetzt die Erde trotzdem eine Kugelform hat? Auch die Tatsache wird oftmals ignoriert, dass die Borrelien aus der Gruppe der Spirochäten stammen, die gefährliche Verwandte hat. So ist das Läuserückfallfieber und die Syphilis ein Spirochätenerreger. Jetzt soll aber komischerweise gerade die Borrelien leicht zu behandeln sein, wenn doch die Syphilis damals als sehr schwer zu behandelnde Krankheit galt? Welcher Patient ist eigentlich wirklich von der Borreliose geheilt, wenn es doch keinen Test gibt, der das beweisen kann? Und warum wird nach keinem sicheren Test geforscht? Wie so soll eigentlich die Borreliose nicht chronisch werden können, während es bei anderen Krankheiten durch aus möglich ist? Was ist an der Krankheit so Besonderes, das eine chronische Form nur sehr selten möglich ist? Bei vielen Krankheiten gilt die Faustformel, das wenn die Symptome nach 3 Monaten nach Entstehung bestehen, die Erkrankung als chronisch gilt. Aber bei der Borreliose soll nach nur einer kurzen Behandlung alle Bakterien beseitigt sein, natürlich ohne Beweise. Der Rest sind dann Restbeschwerden und nicht mehr die Krankheit selbst. Wenn alle Erkrankungen so einfach wären, dann würde es sich ja lohnen noch Medizin zu studieren, denn das Behandlungsprinzip sehe wie folgt aus: Du bist krank, hier ein paar Tabletten, dann bist Du wieder gesund. Für weitere Beschwerden bin ich nicht mehr zuständig, sind nur noch Restbeschwerden. Und schon würde ich zu den Profi-Behandlern der Borreliose gehören. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

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Wo Gras und Blumen sind, da können auch Zecken sein

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