Borreliose News 2012 - Seite 8 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2012 - Seite 8

06.09.12
Am 15. September 2012 findet eine große Borreliose Demo statt

Da die Verantwortlichen scheinbar immer noch nicht das große Leid der Borreliose Betroffenen sehen möchten, findet am 15. September in Strasbourg eine große Borreliose Demo statt. Das ist zwar in Frankreich, aber im Elsass versteht man in der Regel auch die deutsche Sprache, so das auch Parolen mit deutschen Texten vermutlich ihre Wirkung nicht verfehlen werden. In einem Borreliose Forum wurden schon manche Bahnverbindungen erwähnt, wobei auch Gruppenfahrten interessant sein könnten. Hier der Link zum Forum:  http://borreliose-forum.by-jojo.de/showthread.php?tid=44. Natürlich ist das für kranke Menschen mühevoll, wenn man extra wegen einer Demonstration von weit weg anreisen muss, aber scheinbar hilft zur Zeit nichts anderes. Die Verantwortlichen sollen ruhig sehen, dass die Borreliose Betroffenen es sich nicht länger gefallen lassen, wie mit ihnen größtenteils umgegangen wird. Laut der Homepage http://www.verschwiegene-epidemie.de/2012/08/borreliose-demonstration-in-strasbourg-neue-infos soll der Treffpunkt für alle, die aus Deutschland angereist sind um 13 Uhr vor der Statue am Generals Kleber sein. Eigentlich wollte ich auch kommen, aber ich kann beim besten Willen nicht, da mein Sohn die Einschulung hat und es mir wahrscheinlich übel nehmen würde, wenn ich so ein wichtiges Ereignis von Ihm verpasse. Das ist natürlich besonders ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Jeder andere Tag wäre besser gewesen, aber leider nicht der 15. September 2012. Zumal ich mich frage, ob wir Deutschen so eine Demo nicht selber hinbekommen können, denn auch in Deutschland sieht die Lage der Borreliose Patienten nicht wesentlich besser aus. Es müsste doch einen Weg gegeben, so eine Demo selber zu organisieren. Vielleicht organisiert jemand mal so eine Demo in Deutschland? Auch England hatte keine Lust mehr, länger zu warten und hat eine eigene Demo auf die Beine gestellt. Obwohl nur ca. 50 Betroffene bei der Demo dabei waren, müsste das Gesundheitsministerium was mitbekommen haben, denn der Demonstrationszug ging in London in die Downing Street 10. Selbst Borreliose Patienten mit Rollstühlen waren mit dabei, so dass sich der Gesundheitsminister über den Ernst der Lage überzeugen konnte. Ich gehe mal davon aus, das sich immer mehr Betroffenen mit der Zeit trauen würden, an solchen Demos mitzumachen. Ich hoffe auf jeden Fall, dass so eine Demo bald Wirkung zeigen wird! Es wird nämlich Zeit, das sich die Lage der Borreliose Betroffenen wesentlich ändert.


13.09.12
Wann wird eine Borreliose chronisch und stammt die Krankheit von einem Biowaffenlabor?

Viele Menschen denken, dass eine Borreliose erst nach Monaten chronisch werden kann und sich strikt nach den vorgegebenen Stadium richtet. Das heißt, nach Stadium 1 folgt Stadium 2. Das muss aber nicht so sein. Denn eine Borreliose kann auch gleich von Stadium 1 auf Stadium 3 springen. Auch die Zeitfrage ist sehr knapp bemessen, denn schon nach ca. 1 Monat kann die Krankheit chronisch werden. Also nicht viel Zeit, um rechtzeitig mit der Behandlung zu beginnen. Jetzt gibt es meines Erachtens noch eine andere Erkennungsmöglichkeit, ab wann eine Borreliose chronisch sein kann. Denn wenn der Patient schon Beschwerden hat, ist es ja logisch, das die Borrelien schon im Körper gewandert sind. Wie kann man dann annehmen, dass die Borreliose noch im Stadium 1 ist, wenn doch zum Beispiel Muskel- oder Kopfschmerzen den Betroffenen quälen. Auch der Borreliosetest hilft da nicht wirklich weiter, wenn man ca. 6 - 8 Wochen warten muss, bis sich überhaupt Antikörper zeigen können. Wenn dann der Test positiv ist, welches Stadium hat dann der Patient? Das Stadium 1 kann es ja nicht mehr sein, da die ersten 30 Tage schon längst vorbei sind. Wird jetzt Antibiotika verschrieben, dann wird in der Regel angenommen, das nach einer gewissen Zeit (3 - 4 Wochen) die Bakterien abgetötet worden sind. Doch vorher weiß man das? Schließlich ist die Borreliose kein Schnupfen, der sowieso irgendwann wieder verschwindet. Hier sind ganz fiese Erreger am Werk, so das die Vermutung, die wurden in dem Biowaffenlabor (USA - Stadt Lyme) gezüchtet, nicht ganz unbegründet scheint. Denn die Frage ist doch, wo waren die Erreger vor der Entdeckung im Jahre 1975? Es kann doch nicht sein, das eine bösartige Krankheit aus dem Nichts auftaucht, wenn es scheinbar die Borrelien schon lange vorher gegeben haben soll. So wurde bei dem Ötzi schon vor über 5.000 Jahren einige Borrelien im Körper gefunden. Also warum soll dann plötzlich im Jahre 1975 eine neue Krankheit auftauchen, die es schon längst gibt? Äußerst seltsam! Wenn also ein Biowaffenlabor beteiligt sein soll, dann ist das seltsame Schweigen um die Borreliose fast schon wieder logisch. Die Wiedergutmachungsforderungen wären gigantisch und wohl kaum zu bezahlen. Bedauerlich ist nur, das man dann so tut, als ob das eine einfache Krankheit sei, die leicht mit Antibiotika zu behandeln ist. Viele Betroffene können ein Lied davon singen, wie hartnäckig dieses Bakterium ist. Nur einige Forscher (die leider meist in der Fachwelt Gehör finden) finden scheinbar nichts besonderes an der Krankheit, so dass eine Antibiose ausreichen soll, um die fiesen Gegner zu bekämpfen. Inwieweit dabei finanzielle Interessen eine Rolle spielen, sei mal dahin gestellt.


20.09.12
Borreliose: Kann kein Arzt zur Fortbildung gezwungen werden?

Wie in der Saarbrücker Zeitung online zu lesen war, kann kein Arzt dazu verpflichtet werden, die oftmals notwenige Fortbildung in Sachen Borreliose durchzuführen. Das würde ja im Umkehrschluss heißen, dass zwar jeder Arzt die Borreliose behandeln kann, aber dazu keine besonderen Kenntnisse haben muss. Dazu eine Frage: Würden Sie Ihr Auto mit einem speziellen Problem in eine Werkstatt geben, wenn deren Automechaniker recht wenig Ahnung von dem Ganzen hätte? Außerdem wundert es mich ein wenig in der heutigen Zeit, wo doch alles in "Din" genormt oder zertifiziert sein muss, das bei manchen Krankheiten eine seltene Ausnahme gemacht werden darf. Die saarländische Ärztekammer kann zu diesem Vorwurf keine Fehlentwicklung sehen, denn es hätte ja alleine im Juni dieses Jahr eine Fortbildung zum Thema FSME gegeben. Dabei sollte man wissen, dass die FSME-Krankheit überhaupt nichts mit der Borreliose zu tun hat. Denn die FSME ist eine Virenerkrankung und die Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst. Wer sich als Arzt Spitze bei der Krankheit FSME auskennt, muss noch lange keine Ahnung von der Borreliose haben. Der Vorwurf der Unkenntnis von manchen Mediziner entstand übrigens, weil zwar im Saarland die Meldepflicht eingeführt worden ist, aber sich scheinbar die Lage der Patienten nicht wesentlich gebessert hat. Denn was nützt denn die Meldepflicht, wenn es immer noch ungenauer Tests gibt, die oftmals falsch negative Ergebnisse anzeigen können? Ein anderer wichtiger Punkt wird noch in dem Zeitungsbericht deutlich. Die Behandlung einer Borreliose kann teuer werden, denn das Budget für einen Kassenpatient ist begrenzt. Da fragt man sich, welcher Arzt denn bereit ist, sein Praxisbudget zu sprengen? Warum scheinbar der Gesetzgeber und die kassenärztliche Vereinigung nicht die notwendige Unterstützung dazu liefert, bleibt mir ein Rätsel? Denn wer mehr als ca. 3 Wochen Antibiotika verschreibt, kann als Arzt schnell in Erklärungsnot kommen. Dann nützt wiederum auch keine gesonderte Ausbildung als Borreliosekundiger, wenn er hinterher die Praxis schließen kann. Deshalb würden viele Borreliose Ärzte, die sich mit der Materie auskennen, meistens nur privat abrechnen, um nicht in Konflikt mit den Krankenkassen zu kommen. Wie man an diesem kleinen Beispiel sehen kann, ist die Lage durchaus verzwickt. Die wirklichen Leidtragenden sind die Patienten, die dann weiter an der Borreliose leiden müssen, weil es zu wenig echte Hilfe gibt, um die Krankheit fachgerecht zu bekämpfen. Das fängt schon damit an, das viele Betroffene erst einmal eine Odyssee an Ärzte durchmachen müssen, bis endlich Ihre Borreliose überhaupt festgestellt werden kann. In einem reichen Industrieland eigentlich ein jämmerlicher Zustand, das dringend Veränderungen zugunsten der Patienten erfordert. Quelle: http://www.saarbruecker-zeitung.de         

27.09.12
Deutscher Journalistenpreis für Patrick Hünerfeld - Viele Borreliose Patienten sind empört
Der Kommentar: Eigentlich kein Wunder, das Herr Dr. med. Patrick Hünerfeld von der deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN) einen Preis erhält, vertritt er doch weitgehend deren Meinung um die Borreliose. Doch wenn ein Film "Der Zeckenkrieg" auf der Suche nach der Wahrheit gewesen wäre, so wie es im Film als hohes Ziel propagiert wurde, dann hätte es vermutlich auch keinen Preis von der DGN gegeben. Vielmehr vermutet hier eine E-mail Zuschrift an Borreliose24, das es sich um scheinbar gut funktionierenden Lobbyismus handelt. Denn warum war Herr Hünerfeld nicht bei der Deutschen Borreliose Gesellschaft, wo selbst der Borreliose Spezialist Willy Burgdorfer (hat als Erster den Erreger der Lyme-Borreliose identifiziert) Ehrenmitglied ist? Wollte man nicht die vorher festgesetzte Richtung des Films gefährden? Oder wurde der Film von der DGN unterstützt und die Fachgesellschaft ist von dem Ergebnis begeistert? Das muss nicht so gewesen sein, aber irgendwie lässt das Ganze einen schalen Beigeschmack zurück. Denn wenn der Herr Hünerfeld wissen wollte, was an der Borreliose wirklich schief läuft, dann wäre er neutral an die Sache rangegangen und hätte beide Meinungen ehrlich vorgestellt. Aber in dem Film wurde schnell die wahre Richtung deutlich. Mir kam es so vor, als wollte er manche Leute lächerlich machen und obskure Dinge unterstellen. Hat er sich umfangreich informiert, warum es zwei verschiedene Lager bei der Behandlung der Borreliose gibt? Hätte er sich nicht die Frage stellen sollen, warum der Generalstaatsanwalt aus Connecticut die Leitlinien der ISDA überprüfen lassen wollte? Stattdessen hackt man in dem Film auf Ärzte rum und unterstellt Ihnen obskure Dinge. Das Ergebnis ist, das die Patienten nach der Meinung des Filmes an eine Borreliose glauben, aber scheinbar kaum darunter leiden. Welche Forschungsarbeiten gibt es darüber, dass man solche Behauptungen aufstellt? Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, die Patienten der Borreliose gerne für ihn gesammelt hätten, wenn ein wirklich wahrhafter Film über die Borreliose entstanden wäre. So müssen sich die Patienten der Borreliose nach dem Film weiter ärgern und sich unterstellen lassen, dass die Krankheit eigentlich kein Problem darstellt. Ich hätte mir gewünscht, dass Journalisten seinem Gewissen folgen und für wahre Werte kämpfen. Nach diesem Film habe ich so meine Zweifel, ob es so was wie Journalisten-Ehre überhaupt gibt. Vielmehr glaube ich an das Sprichwort" Deren Brot ich esse, deren Lied ich singe". Somit ist nach meiner Meinung wieder eine Chance vertan worden, die wahren Hintergründe der Borreliose aufzudecken. Bleibt nur zu hoffen, dass andere Filmemacher mehr Mut haben, sich diesem Thema anzunehmen und schonungslos alle wirklichen Verstrickungen der Krankheit aufzeigen.   

04.10.12
Welche Therapiemöglichkeiten bei der Borreliose bleiben mir noch?
Das Problem mit der Borreliose ist auch nach der Diagnose nicht vorbei, denn was tun, wenn ich die Krankheit nicht mehr los werde? Bei mir scheint es zudem eine wirklich hartnäckige Krankheit zu sein. Es gibt aber noch einige Therapiemöglichkeiten, die ich bis jetzt noch nicht durchgeführt habe. Ich habe dabei 3 Favoriten, die ich noch unbedingt ausprobieren möchte. Die 1. Therapiemöglichkeit stammt von einer Tierärztin, die auch gleichzeitig Ihre Doktorarbeit über Bakterien absolviert hatte. Deshalb kennt Sie sich besonders gut mit den Borrelien aus und hat damit Ihre eigene Neuroborreliose nach ca. 1 1/2 Jahren besiegt. Dabei nahm Sie immer wieder für 3 Wochen das Doxycyclin und machte dazwischen 2 Wochen Pause, bis ihre Krankheit keinerlei Symptome mehr zeigten. Wer darüber mehr lesen möchte, sollte sich die News vom 02.12.10 und vom 03.02.11 lesen. Dort wird ausführlich über die Methode berichtet. Die einzigen Bedenken dazu habe ich, ob ich auch so lange ein Antibiotika vertrage und nicht mein Magen rebelliert? Aber wenn der Arzt das Antibiotika für längere Zeit verschreiben würde, wäre es zudem eine preiswerte Therapie. Die 2. Therapiemöglichkeit, wo ich für interessant halte, ist die Vektor-Therapie (siehe News vom 16.02.12). Dabei handelt es sich in ungesättigtes Pflanzenöl eingebrachten Aktivsauerstoff (Rizol), sowie mit Biologo Detox zur Entgiftung und das Mittel NADH, das für den Zellaufbau gut sein soll. Da es auch eine Ärztin in meiner Gegend gibt, die diese Therapie anbietet, wäre es natürlich für mich besonders interessant. Der Kostenpunkt für diese Therapie liegt zu Anfang bei ca. 240,-- Euro plus die Behandlungskosten durch die Ärztin. Ich schätze mal, dass bei meiner Borreliose sich die Behandlungsdauer über ein Jahr hinziehen könnte, so dass ich bei dieser Therapie vermutlich jenseits der 1.000 Euro liegen würde. Zwar könnte ich mir den Beginn leisten, doch irgendwann würde mir bei dieser Behandlung das Geld ausgehen. Der dritte Weg der Therapiemöglichkeit wäre die Photonentherapie (siehe News vom 27.01.11). Die habe ich schon seit Langem im Auge und würde diese Therapie auch gerne bei meiner Borreliose ausprobieren. Da man nur ca. 5 Sitzungen braucht und die ganze Therapie nur rund 300 bis 400 Euro kosten könnte, wären die Behandlungskosten relativ gering. Zuzüglich natürlich Anfahrkosten in die Praxis (bei mir 120 km), Labor, Beratung und Untersuchungen. Hier würde man aber relativ schnell sehen, ob es mit der Borreliose besser wird. Doch welche Therapie soll ich nun wählen? Das Schlimmste wäre, wenn ich viel Geld für eine Therapie ausgeben würde und hinterher alles wieder so schlecht ist, wie vorher. Denn wenn ich schon noch mal eine Therapie gegen die Borreliose unternehme, dann würde ich auch gerne Erfolge sehen. Doch eine Garantie gibt es leider nicht. Fragen Sie zur Sicherheit auch Ihren Arzt, falls Sie einer dieser Therapien beginnen wollen.            

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Auch im Herbst ist unter dem Laub mit Zecken zu rechnen

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