Borreliose News 2013 - Seite 2 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2013 - Seite 2

13.02.13
Welchen Einfluss haben die Zähne bei der Borreliose?

Eigentlich habe ich den Einfluss der Zähne immer getrennt mit der Krankheit Borreliose gesehen. Per Zufall bin ich jetzt über das http://www.toxcenter.de auf eine interessante These gestoßen, die im direkten Zusammenhang mit meiner Krankheit stehen könnte. Denn bei dem Ausbruch der Borreliose hatte ich auch noch gleichzeitig zwei vereiterte Zähne, die höllische Schmerzen bereitet haben. Also hatte ich die Zähne einer Wurzelbehandlung unterzogen, was aber letztendlich nicht geholfen hatte, so dass ich die betroffenen Zähne ziehen lassen musste. Ein anderer Faktor ist, dass ich jahrzehntelang Amalgam im Mund hatte, was laut dem toxcenter mein Immunsystem anfälliger für Bakterien und Viren machen soll. Es scheint so, das das Amalgam einen unglaublichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen haben kann. Nicht selten sind Borreliose Betroffene auch früher Amalgamträger gewesen oder sind es immer noch. Das Problem dabei ist, das bei dem Amalgam nicht nur Quecksilber und andere Umweltgifte im Körper freigesetzt werden können, sondern auch als eine Art ältestes Antibiotikum fungieren soll. Somit können sich unter den Zähnen von Amalgamplomben bis zu 700 teilweise gefährliche Bakterien ansiedeln, die mit der Zeit ihr Unwesen treiben können. Außerdem habe ich noch viele wurzelbehandelte Zähne im Mund, die eigentlich tote Zähne sind und sogenannte Leichengifte absondern können. Ich habe schon mal gelesen, das wenn man die toten Zähne ziehen würde, bei manchen Patienten sich die Gesundheit deutlich verbessern würde. Doch was soll man jetzt tun? Eine Möglichkeit wäre, das ich mal zu einem Zahnarzt gehe, der unter ganzheitlichen Gesichtspunkten mein Gebiss mal unter die Lupe nimmt. Ich werde mich auf jeden Fall mal umhören. Quelle: http://www.toxcenter.de Übrigens hatte ich vor Kurzen von meinen Sohn ein Schreiben bekommen, wo ich einer Fluoridierung in der Schule durch die Zahnärzte zustimmen sollte. Das heißt, mein Sohn soll scheinbar schon in der Kindheit mit dem umstrittenen Fluorid unbedingt in Kontakt kommen, natürlich der Zahngesundheit zuliebe. Doch gibt es gerade darüber ein interessanten Film bei Youtube über die mögliche Gefährlichkeit der Fluoride hier klicken (unbedingt mal anschauen). Ich habe natürlich der Fluoridierung meines Kindes nicht zugestimmt. Aber ich selber habe leider unwissentlich rund 45 Jahre alle Fluoride Produkte zu mir genommen. Welche Auswirkung das auf meine Gesundheit hat, weiß ich zwar nicht. Aber als Borreliose Patient bin ich natürlich vorsichtiger geworden, was ich mir noch außer den Borrelien Toxine zusätzlich zuführen möchte. Überhaupt ist es traurig, das so was überhaupt möglich ist, denn wenn man dem Film glauben schenken möchte, wird hier die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung scheinbar bewusst in Kauf genommen.


22.02.13
Welche Macht haben die Borreliose Patienten?

Jeder Einzelne wird vermutlich denken, dass man als Patient der Willkür des Gesundheitssystems ausgesetzt ist und nur hoffen kann, dass sich das irgendwann ändert. Doch dabei wird oftmals unterschätzt, dass Borreliose Patienten als Leidensgemeinschaft eine große Macht haben könnten. Denn wenn jedes Jahr rund 300.000 - 500.000 Neuerkrankungen gibt und die Zahl der chronischen Kranken bei ca. 2 Millionen liegen soll, dann kann diese große Zahl der Patienten durch aus was bewirken. Hier ein paar Beispiele, wie mächtig die Betroffenen sein könnten. Wenn jeder Borreliose Patient, der sich ungerecht behandelt fühlt, bei den Krankenkassen anrufen würde, wären das zumindest bei den chronischen Betroffenen rund 2 Millionen Anrufe, die die Krankenkassen erhielten. Auch eine Demo mit 2 Millionen Patienten würde nicht ohne Wirkung bleiben. Zurzeit gibt es ja ein Beschwerdeschreiben hier Klicken, dass der Gesundheitsminister im Mai erhalten soll. Wenn hier alle an die 2 Millionen Betroffenen ihren Unmut durch Ihren Namen Luft machen würden, dann würde selbst der Gesundheitsminister wahrscheinlich große Augen machen. Da Borreliose Patienten auch Wähler sind, könnte diese Masse an kranken Menschen in den Augen der Politiker ein großes Potenzial bedeuten, wenn man ihre Lage verbessern würde. Wenn bei jedem Online-Bericht der Massenmedien über die Borreliose eine extrem große Zahl an Kommentaren auftauchen würde, die die Lage der Patienten richtig darstellen, dann würde dies vermutlich nicht ohne Wirkung bleiben. Denn bisher wird doch deshalb wahrscheinlich vermutet, dass es wohl nur eine kleine Zahl an Patienten geben kann, weil diese meist im Hintergrund nicht auftauchen. Das heißt, viele der Borreliose Betroffene verharren mit Schmerzen im kleinen Kämmerlein und werden deshalb nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Das würde sich ändern, wenn alle auf einmal ihren Protest kundtun und im Internet eine neue Flut von Patienten Beschwerden auftauchen würden. An den Beispielen sieht man, dass das Protestpotenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft ist, was Borreliose Patienten wirklich bewirken könnten. Ich vermute mal, dass die geballte Macht der Borreliose Patienten so groß wäre, dass wenn alle Betroffenen der Borreliose zum Beispiel zur selben Uhrzeit eine Webseite aufrufen, könnte vermutlich deren Server zusammenklappen. Das wäre bestimmt eine neue Erfahrung für die Leugner der chronischen Borreliose. Wenn man nun bedenkt, dass es ja nicht nur in Deutschland viele Betroffene der Borreliose gibt, sondern auf der ganzen Welt, dann wäre das Protestpotenzial gigantisch. Das Fazit sieht so aus, das wir mehr bewirken könnten, wenn die Leidensgemeinschaft organisiert auftreten würde. Wir müssten nicht warten, bis die Verantwortlichen endlich bemerken, dass es viele Borreliose Betroffene gibt. Übrigens, wenn jeder chronische Betroffene in Deutschland nur 10,-- Euro im Jahr spenden würde, dann wäre vermutlich genug Geld da (geschätzte 40 Millionen Euro) für z. B. ein eigenes Borreliose Forschungszentrum. Denn gemeinsam wären wir eine gewaltige Macht!


01.03.13
Wird in Bayern die Meldepflicht für die Krankheit Borreliose eingeführt?

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung scheint sich in Bayern zu ergeben, denn so wie man aus einer Pressemitteilung vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit entnehmen kann, will Gesundheitsminister Dr. Huber verlässliche Daten über die Krankheit Borreliose haben. Auch gibt es scheinbar keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Borrelioseerkrankungen, so dass es zur Einführung der Meldepflicht parallel dazu ein Ärztenetzwerk aufgebaut wird, was mit 60.000 Euro gefördert würde. Bisher wird in Bayern angenommen, das die jährliche Erkrankungsrate bei ca. 10.000 Menschen liegen soll. Ob diese Schätzungen verlässlich sind, wird sich nach der Meldepflicht zeigen. Alleine in den letzten 5 Jahren wurde für die Aufklärung und Forschung der Krankheit Borreliose rund 150.000 Euro ausgegeben. Da die Pressemitteilung schon etwas älter (vom 13.03.2012) ist, bleibt zu hoffen, dass dieses Vorhaben auch wirklich umgesetzt wird. Denn wie in derselben Pressemitteilung klar hervorgeht, ist scheinbar auch dem bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit bekannt, das eine spät erkannte Infektion mit Borrelien zu weiteren schlimmen Spätfolgen und Erkrankungen wie zum Beispiel der Gelenke, Nervensystem, Haut oder Herz führen kann. Bereits schon jetzt ist vermutlich jede 4. Zecke in Bayern mit Borrelien infiziert und durch den möglichen Klimawandel wird die Bedrohung sicherlich nicht weniger. Leider wird in der Pressemitteilung die Wanderröte als typisches Symptom der Borreliose bezeichnet, was laut anderer Forschung nur bei ca. 30- 50 % der Betroffenen auftreten soll. Dr. med. Klinghardt vermutet sogar, dass eine Wanderröte wahrscheinlich leider nur bei einer zweiten Infektion erfolgen soll, so dass dieses Zeichen für den Patienten vermutlich ehe zu spät kommt. Ein Vorteil hätte vermutlich die Meldepflicht in Bayern auf jeden Fall. Die Ärzte würden sich an die Krankheit öfters erinnern und würden durch die Meldepflicht wahrscheinlich mehr sensibilisiert. Doch ob sie deshalb auch besser erkannt würde, bleibt dennoch fraglich. Denn die beste Meldepflicht bringt nichts, wenn die Krankheit gar nicht erkannt wird. Auch bei der Behandlung der Borreliose habe ich da meine Zweifel. Solange der Glaube besteht, dass 3 Wochen Antibiotika ausreichen und danach die Beschwerden nur noch Restbeschwerden sind, dann hilft auch die beste Meldepflicht recht wenig den chronischen Borreliose Patienten. Es wäre halt nur der nächste Schritt in die richtige Richtung, es bedarf aber wesentlich mehr Anstrengungen, um mit dieser gefährlichen Epidemie fertig zu werden. Quelle: http://www.stmug.bayern.de

07.03.13
Große Borreliose-Demo am 11. Mai 2013 in Berlin geplant

Am 11. Mai 2013 soll es eine große Protest-Demonstration in Berlin geben, wo alle Menschen herzlich eingeladen sind, eine bessere Versorgung der Borreliose Betroffenen einzufordern. Das heißt, es soll mehr Forschung geben, damit es irgendwann einen Impfstoff gegen die Krankheit gibt und die Diagnose und Behandlung deutlich verbessert werden kann. Ist es nicht katastrophal, das es für den Erreger, der seit rund 30 Jahren sein Unwesen treibt, noch keine sichere Diagnostik und Behandlung gibt? Am 11. Mai 2013 (Samstag) soll man sich um 14.00 Uhr bei dem Oranienburger Tor (Ausgang U-Bahn-Station) einfinden, wo dann der Demonstrationszug in Richtung Brandenburger Tor läuft. Dort findet dann die Abschlusskundgebung statt. Insgesamt sind dieses Jahr 2 Protesttage vorgesehen, wo sich 21 Länder (z. B. Spanien, Frankreich, USA, Kroatien, Australien, Polen, England, Niederlande, Ungarn und weitere Länder) beteiligen. Geleitet wird das Ganze von der internationalen Koordinierungsgruppe, wo auch das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V. Mitglied ist. Dabei hat das Aktionsbündnis (http://onlyme-aktion.org) für Deutschland die Organisation und Planung übernommen. Jetzt kommt es natürlich darauf an, das viele Menschen an der Demo teilnehmen werden, damit die Verantwortlichen endlich aufwachen. Wer sich wegen der Hin- und Rückfahrt, sowie der Übernachtung noch Hinweise braucht oder geben möchte, kann unter dem Forumlinks http://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=1761 vielleicht ein paar Anregungen und Tipps anbieten oder finden, sowie Fahrgemeinschaften bilden. Wer trotz besten Willen nicht teilnehmen kann, muss nicht verzweifeln, denn auch für die daheimgeblieben gibt es am dem Tag eine "Borreliose-Brief-Aktion", aber Einzelheiten werden erst Anfang Mai bekannt gegeben. Jetzt hoffen wir mal, dass diese Demonstrationsaktion ein voller Erfolg wird und die Berliner-Politiker (es sind ja dieses Jahr die Bundestagswahlen) endlich erkennen, dass es hier ein absoluter Notstand bei der Versorgung der Borreliose Betroffenen gibt. Wer aktiv an diesem Tag der Borreliose Demo helfen möchte, sollte sich direkt an das Aktionsbündnis wenden (siehe Quelle), denn es werden zum Beispiel noch Leute gesucht, die das Ganze (mit entsprechender Ausrüstung) vielleicht filmen oder tolle Fotos von der Demo knipsen können. Quelle: http://onlyme-aktion.org

15.03.13
Nach Zeckenstich als dienstuntauglich erklärt

Oftmals besteht ja der Glaube, dass nur Menschen von der Borreliose betroffen sind, die ein schwaches Immunsystem haben. Aber in diesem Fall war es ein Hauptfeldwebel (42) der Bundeswehr, der sogar in einer Spezialeinheit mit hoher Geheimhaltungsstufe war, betroffen. Ich nehme mal an, dass dort nur sehr gesunde Leute in einer Spezialeinheit arbeiten dürfen. Doch ein kleiner Zeckenstich änderte sein Leben von Grund auf, denn er erkrankte schwer an der Borreliose. Seine Symptome waren u. a. Magen-Darm-Beschwerden, Gelenkschmerzen und Sehstörungen. Daraufhin hat ihn die Bundeswehr mit der Begründung entlassen, er sei dienstuntauglich. Dazu sollte man wissen, dass wenn bei einem Soldaten ein Dienstunfall anerkannt wird, er in der Regel die zweifache Rente erhalten kann. Das ist bei einer Dienstuntauglichkeit nicht der Fall. Die Bundeswehr vertrat die Ansicht, dass ein Zeckenstich kein Dienstunfall ist. Daraufhin reichte der Hauptfeldwebel Klage beim Landessozialgericht ein. Doch die Klage wurde vom Gericht abgewiesen. Die Begründung war in etwa wie folgt: Es fehle der 100-prozentige Nachweis, das der Zeckenstich in der Dienstzeit für die Krankheit verantwortlich ist. Das heißt, es kam überhaupt nicht zu einer Gerichtsverhandlung. Das ist insofern merkwürdig, denn es soll in der Krankenakte der Bundeswehr sehr wohl ein Zeckenstich dokumentiert sein, als auch die folgende Borreliose-Erkrankung. Aber nicht nur mit seiner Gesundheit ging es den Bach runter, sondern auch finanziell wurde er ruiniert. Aufgrund seiner Krankheit zerbrach nämlich auch seine Ehe und er musste daraufhin sein Haus verkaufen. Um sich finanziell über Wasser zu halten, muss er nun Schweineställe ausmisten und zwar auf 400,-- Euro Basis, obwohl er eigentlich durch die Krankheit nicht mehr körperlich belastbar ist. Doch er will sich das nicht bieten lassen und will erneut Klage einreichen. Eine Zeitung wollte von der Bundeswehr wissen, warum man dem Hauptfeldwebel nicht die Rente zahlt? Daraufhin antwortete das Verteidigungsministerium, dass sie bei einem laufenden Verfahren keine Auskunft erteilen möchten. Der Mann hat also 20 Jahre gedient und wenn aufgrund von einem Zeckenstich der Soldat krank wird, zahlt der Bund nicht? Komischerweise hat eine Lehrerin auch einen Zeckenstich und dieser Unfall wurde beim Bundesverwaltungsgericht als Dienstunfall anerkannt. Vielleicht will auch die Bundeswehr bis zur oberen Instanz warten? Dafür hat der Mann in einer Spezialeinheit sein Leben riskiert, damit er bei einem Dienstunfall vor Gericht ziehen muss? Oder liegt es an der Krankheit Borreliose selbst, wo man tunlichst vermeiden möchte, das Folgedienstunfälle bei einem Zeckenstich anerkannt werden, damit der Staat Geld sparen kann? Sobald ich was Neues von dem Fall höre, werde ich wieder darüber berichten. Quelle: http://www.bild.de

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