Borreliose News 2013 - Seite 4 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2013 - Seite 4

25.04.13
Warum das Antibiotika bei der Borreliose nicht immer hilft?

Wenn das Antibiotika bei der Borreliose immer helfen würde, wären ja bald alle Patienten gesund und ich könnte meine Webseite für immer schließen. Doch scheinbar ist das nicht der Fall. Schon 2005 stellte Dr. med. Klinghardt in seiner Praxis fest, das eine Antibiotika Behandlung bei der Borreliose Erkrankung oftmals nicht erfolgreich war. Es wird geschätzt, dass es über 300 Borrelienarten gibt, aber die Schulmedizin hauptsächlich nur 3 Borrelien Erreger (Borrelia garinii, Borrelia burgdorferi und Borrelia afzelii) für die Borreliose Erkrankung anerkennt. Eine entscheidende Frage, wo sich der Arzt stellte war, ob die Borrelien nur das Immunsystem schwächen und dadurch andere Krankheiten leichtes Spiel haben, oder ob die Borrelien für die Symptomatik alleinig verantwortlich sind. Auf der anderen Seite sieht der Arzt eine mögliche erhöhte Toxinlast im Körper dafür verantwortlich, dass die chronischen Infektionen gestiegen sind. Außerdem wird es immer leichter, sich mit den Borrelien zu infizieren, so das in den USA schon 5 Mückenstiche (rund ein Fünftel der Stechmücken sind infiziert) ausreichen soll, um das statistische Risiko einer Ansteckung zu 100 Prozent erfüllt zu haben. Zudem wird häufig bei der Behandlung außer Acht gelassen, dass bei einem Zeckenstich auch Co. - Infektionen (z. B. Rickettsien, Ehrlichiose oder Chlamydia) übertragen werden können. Es gibt viele Möglichkeiten, warum nach einer Infektion (was ja nicht zwangsläufig zur Krankheit führen muss) die Krankheit Borreliose ausbricht. Zum Beispiel wäre unter anderem möglich: ein Kindheitstrauma, falsche Ernährung, frühere Erkrankungen, Unverträglichkeit von Impfungen, Umweltgifte, genetisch geschwächtes Immunsystem, Bewegungsmangel, elektromagnetische Belastungen, Zahnbelastungen wie zum Beispiel das Amalgam oder ein erhöhter Stressfaktor. Trotzdem könnte man laut Dr. med. Klinghardt die Borrelien im Körper ausrotten, wenn der Patient für mindestens ca. 18 Monate ein Antibiotika nimmt. Doch angesichts der Tatsache, dass auch in Deutschland (z. B. im Schwarzwald) es Stechmücken gibt, die zu rund 20 Prozent mit Borrelien infiziert sein sollen, wäre es vermutlich sinnlos, da ein Stich reichen würde, um erneut eine Behandlung durchführen zu müssen. Er sieht das Antibiotikum lediglich als quasi "Erste Hilfe", um bei dem Patienten die schlimmsten Beschwerden zu lindern, um dann andere Therapien durchzuführen. Welche das sind, können Sie unter der Quellenangabe als Direktlink genauer durchlesen. Persönliches Fazit: Es bedarf scheinbar oftmals mehr Anstrengungen, um die Borreliose zu besiegen, als uns manche Experten weismachen wollen. Quelle: http://freemedicine.eu/index.php/krankheiten3/11-borreliose     


09.05.13
Meine Soforthilfe zur Vermeidung von Zeckenstiche

Grundsätzlich meide ich alle möglichen Orte, wo man von einer Zecke gestochen werden kann. Das geht aber leider nicht immer. Denn selbst auf unscheinbaren Plätzen können die Blutsauger lauern. Wenn ich nun an einem Ast streife, dann drücke ich die ganze Stelle großflächig ab, damit wenn eine Zecke auf den Körper gekommen ist, dann wird sie zerdrückt. Auch manche Grashalme stehen oftmals weit in den Gehweg hinein, so dass ich sofort nach dem Berühren des Halms die Stellen weiträumig abstreife und durch das Drücken am Socken und Hose versuche, mögliche Zecken abzutöten. Natürlich wirkt das ein bisschen hysterisch, aber lieber hysterisch als noch schlimmer krank. Und der Erfolg gibt mir scheinbar recht, denn seit ich vor 13 Jahren krank wurde, hat mich keine Zecke mehr gestochen. Das heißt aber nicht, das ich nicht mehr einen Rasen betrete, denn vor einem gut gemähten Rasen im Schwimmbad oder im Garten habe ich keine besondere Angst. Natürlich meide ich dabei Büsche und andere Schattenplätze, wo es sich Insekten gemütlich machen können. Übrigens bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob nicht doch Zecken vom Baum fallen können. Denn als ich auf einem Campingplatz war und es mir unter einem Baum gemütlich gemacht habe, fiel ein Insekt auf mein Handrücken und hat sofort zugestochen. Es war auch dunkelgrau und hatte ein zeckenähnliches Aussehen. Damals entfernte ich gleich das Vieh und die Einstichstelle fing an zu bluten. Das war rund ein halbes Jahr vor dem Ausbruch meiner Borreliose. Wenn ich mir heutzutage viele Menschen anschaue, wie sie teilweise unbekümmert ins Grüne gehen, als gäbe es keinerlei Zeckengefahr, wird mir als immer anders. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Leute sich geschützt fühlen durch die sogenannte Zeckenschutzimpfung? Dabei hilft diese Impfung nur gegen die FSME. Gegen die Borreliose gibt es keinen Impfschutz und auch die schnelle Entfernung der Zecke ist keine Garantie, dass die Bakterien nicht schon übertragen wurden. Meiner Meinung nach ist der beste Schutz gegen alle Zeckenkrankheiten, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Deshalb wende ich auch die obengenannten (sicherlich unkonventionellen) Schutzmethoden an, damit erst gar keine Zecke das Vergnügen bekommt, eine Einstichstelle zu suchen. Müsste ich wegen eines Notfalls quer durch den Wald laufen, dann würde ich versuchen, so schnell wie möglich hinterher zu duschen, damit möglichst viele Zecken durch den Wasserstrahl abgespült werden könnten. Mein Wunsch wäre es, wie früher unbesorgt die Wälder zu durchstreifen, aber solange die Gefahr hinter jedem Strauch lauern kann, werde ich mich vornehm zurückhalten können.      


17.05.13
Ist eine FSME-Infektion oftmals harmloser als bisher geglaubt?

Wie jedes Jahr gibt es in den meisten Medien den Hinweis, sich unbedingt gegen die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) impfen zu lassen, weil die FSME ein sehr ernster Virus ist. Doch jetzt musste ich in der Luzerner Zeitung lesen, dass von den wenigen Infizierten oftmals nur rund 15 Prozent einen schweren Verlauf nehmen. Das sagte in etwa der stellvertretende Kantonsarzt aus der Schweiz in der Zeitung und weißt darauf hin, dass die Gefahr weit geringer ist und sieht den Verlauf der Krankheit in den meisten Fällen harmloser. So ist zum Beispiel nach einer Infektion von ca. 7 - 14 Tagen häufig mit Beschwerden wie etwa Fieber, Kopfschmerzen oder Müdigkeit zu rechnen, die aber in der Regel folgenlos wieder abklingen. Es ist davon auszugehen, dass die Infektion ähnlich einer Grippe nach einer Woche wieder überstanden ist. Nur bei etwa 15 Prozent der Betroffenen kommt es zum schweren Verlauf, der die Hirnhaut entzündet und das zentrale Nervensystem befallen kann. Dann können die Folgen schwerwiegender sein, wie zum Beispiel Schwindel, Sprechstörungen, Lähmungen, Konzentrationsprobleme und bleibende Gesundheitsbeschwerden. Im schlimmsten Fall kann sogar der Tod eintreten. Bei der FSME ist ca. jede 100. Zecke befallen und mit Borrelien ca. jede 3. Zecke. Deshalb rät der Kartonarzt vor unnötiger Panik bei der FSME ab. Aber auch er weißt darauf hin, dass Experten eine Impfung für notwenig erachten und wer sich in der Natur regelmäßig aufhält, sollte die Impfung auch durchführen lassen. Da es für die Borreliose keinen Impfstoff gibt, werden oft die FSME und die Krankheit Borreliose vermischt. So kann man häufig lesen, dass zwar ca. jede 3. Zecke krankmachen kann und deshalb zur Impfung geraten wird. Aber damit kann nur vor der viel selteneren Krankheit FSME geschützt werden, doch borreliosekrank kann man durch einen Zeckenstich auch nach einer Impfung werden. Manch einer wird durch die Impfung sogar unvorsichtig, weil der häufige Glaube besteht, gegen jede Art von Krankheiten der Zecke geschützt zu sein. Ein fataler Irrtum, denn eine Borreliose kann auch schwer krank machen und manche Experten vermuten sogar, dass auch die Borreliose durchaus tödlich sein kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, ob die Person, wo sich impfen lassen möchte, überhaupt in einem Risikogebiet lebt. Denn wenn man nicht in einem Risikogebiet lebt und auch keinen Urlaub dorthin machen möchte, braucht man in der Regel auch keine FSME-Impfung zum eigenen Schutz. Ich habe mal im Internet von einem Kinderarzt gelesen, das die FSME bei Kindern oftmals keine große Gefahr darstellt, weil die Krankheit meist folgenlos ausheilt. Wogegen die Impfung selber manchmal zu Impfschäden bei Kindern führen kann. Quelle: http://www.luzernerzeitung.ch


25.05.13
Gibt es bald einen Impfstoff gegen die Borreliose?

Das Warten auf einen Impfstoff gegen die Borreliose könnte bald ein Ende haben, denn Forscher aus Österreich und Deutschland haben einen neuen Impfstoff entwickelt, der scheinbar gut verträglich sein soll. Auch soll der Impfstoff eine gute Immunogenität haben. Aber wie es mit der Wirksamkeit aussieht, dazu bedarf es noch ausführliche Studien. Schon zur Jahrtausendwende gab es einen Impfstoff in den USA, der aber wieder nach einiger Zeit vom Markt genommen wurde. Nur hätte vermutlich dieser besagte damalige Impfstoff für Deutschland sowieso nicht ausgereicht, weil es in Europa mehrere Serotypen gibt, als in den USA. Und so ist auch der jetzige erfundene Impfstoff mit 6 Serotypen ausgerüstet, um für die häufig vorkommenden verschiedenen Borrelienarten schützen zu können. So wäre man dann nicht nur gegen die Borrelien in Europa geschützt, sondern auch gegen die Borreliose-Bakterien in den USA. Das Problem ist, desto mehr Typen in einem Impfstoff verwendet werden, wo der Körper sogenannte Antigene entwickeln soll, desto mehr kann es Probleme bei der Verträglichkeit geben. Schon jetzt gibt es eine Studie, wo rund 300 Probanden eine Impfung erhalten haben. Bedingung war, dass diese Personen sich noch nicht mit Borrelien infiziert hatten. Dabei läuft das Prozedere ähnlich wie bei der FSME ab. Denn um die optimale Wirkung zu erhalten, muss die Impfung in 3 Abständen geimpft werden. Die erste Impfung sofort und dann nach 4 Wochen die Zweite, sowie die Auffrischung nach rund 9 - 12 Monaten. Im Versuchsstadium bekam die Hälfte der Teilnehmer eine Impfung mit Adjuvans (Impfverstärker mit Aluminiumhydroxid) und die andere Hälfte ohne den Zusatz. Um die beste Verträglichkeit zu testen, gab es drei unterschiedliche Dosierungen (30 - 90 mg), wobei die 30 mg am besten vertragen wurde. Wurde bei der geringen Dosierung von 30 mg noch das Adjuvans verwendet, hatte der Proband den höchsten Antikörperwert im Blut. Als Reaktion auf die Impfung bekamen 34 Prozent eine Schwellung an der Einstichstelle, 32 Prozent der Probanden hatten hinterher auch Schmerzen um die Impfstelle herum und bei rund 10 Prozent der Teilnehmer waren es Kopfschmerzen als Impfreaktion. Ob der Impfstoff zugelassen wird, wird eine größere Wirksamkeitsstudie zeigen. Wann der Impfstoff auf den Markt kommt, ist bis jetzt noch nicht ersichtlich. Aber es sieht vorerst mal gut aus und wenn sich was Genaueres abzeichnet, werde ich wieder darüber berichten. Auch stellt sich für mich dann die Frage, ob auch Borreliose Patienten diesen Impfstoff nehmen dürfen, um sich wenigstens vor neuen möglichen Infektionen durch Zeckenbisse schützen zu können? Quelle: http://science.orf.at

30.05.13
Epileptische Anfälle bei einer Neuroborreliose?

Auch wenn manche Experten (die soll es wirklich geben) die meisten Borreliosen scheinbar immer noch als harmlos betrachten, sind die Folgen vieler Neuroborreliosen alles andere als harmlos. Vor allem bei Kindern kann es im Gehirn zu chronischen Entzündungen kommen, die sich dann als epileptische Anfälle zeigen können. Manche Anfälle führen dabei sogar zu Bewusstlosigkeit, wobei die Sinneswahrnehmung bei kleineren Anfällen (wie z. B. teilweise Geräusche, Gerüche oder Farben) oftmals gestört ist. Das Fatale daran ist, dass wenn der Arzt statt der Borreliose eine Epilepsie feststellt, die eigentliche Ursache nicht behandelt wird und somit die Borrelien im Körper weiter wüten können. Stattdessen müssen sich viele Kinder bei der Diagnose Epilepsie allen möglichen Untersuchungen aussetzen und vielleicht irgendwelche Epilepsie-Tabletten einnehmen, die die Entwicklung des Kindes eventuell erheblich stören können. Warum macht man nicht gerade bei Kindern mit Verdacht auf eine Epilepsie eine pauschale Untersuchung nach der Borreliose, mit dem Hintergrund, dass die Kinder meist sowieso abseits des Weges herumtollen und leicht einen Zeckenstich einfangen können? Mein Verdacht ist sogar, weil ich jemanden persönlich kenne, deren Kind an Epilepsie leidet, dass keinerlei Anstalten gemacht wird, in dieser Richtung der Neuroborreliose zu untersuchen, da man mit der Epilepsie wesentlich mehr verdienen kann. Auch könnte der Grund sein, dass etliche Ärzte gar nicht wissen, dass Epilepsie und Borreliose im engen Zusammenhang bei Kindern stehen können. Und so wird fleißig herumgedoktert, denn im Gegensatz zu vielen anderen Berufen wird in der Regel im medizinischen Bereich nicht nach Erfolg bezahlt. Meine Sorge dreht sich dabei um die Kinder, die die Leittragenden einer verfehlten Gesundheitspolitik sind. Denn ein Kind, das fest daran glaubt, das die Ärzte ihn wieder gesund machen können, wird dann bitter enttäuscht. So kommen manche Kinder nicht mehr im Unterricht mit und müssen auf eine Förderschule gewechselt werden. Die ständigen Symptome der Epilepsie hemmen den Spiel- und Lehrfluss und die Kinder sind meist über den Zustand sehr unglücklich. Auch die Eltern verzweifeln oft an der Krankheit des Kindes und vertrauen gerade bei so einer ernsten Krankheit voll den Ärzten. Auch vielen Ärzten kann man keinen Vorwurf machen, denn wenn Sie es besser wüssten, würden Sie es vermutlich auch tun. Statistisch gesehen sieht natürlich alles prima aus, denn somit scheint man die Borreliose im Griff zu haben. Ich befürchte, die Wirklichkeit sieht viel schlimmer aus, als bisher angenommen. Auch nimmt man den Kindern die Hoffnung auf eine faire Entwicklung, denn was ein epileptisch krankes Kind durchmachen muss, das eigentlich an einer Borreliose leidet, ist gelinde gesagt ungeheuerlich. Quelle zu dem Thema Neuroborreliose und Epilepsie: Das Buch "Krank durch Zeckenstich" von Dr. Petra Hopf Seidel, Seite 201

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Die Blumenpracht im Frühling ist schön, doch in der Natur lauern auch Gefahren

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