Borreliose News 2013 - Seite 5 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2013 - Seite 5

08.06.13
Basisches Wasser gegen meine Borreliose - 1. Erfahrungsbericht

Da ich nun das Gerät zum Erzeugen von basischen Wasser schon rund einen Monat habe, wollte ich Euch über meine ersten Erfahrungen berichten. Ich trinke täglich ca. einen 1/2 bis ein ganzer Liter Wasser, das ich 10 Minuten mit dem Wasserionisator Aquaphaser® (classic) erzeuge. Laut Herstellerangaben soll das Wasser einen PH-Wert von rund 10 haben und einen ORP-Wert (Redoxwert) im alkalischen Bereich von -886. Am Anfang merkte ich es deutlich im Magen (leichte Magenbeschwerden), das ich auf das Wasser reagiere. Aber mit der Zeit habe ich keinerlei Beschwerden mehr durch das Trinken. Interessant ist, dass 2 Symptome sich seit her verabschiedet haben. Das eine war das lästige Hodenziehen, das ich seit Beginn des Ausbruchs der Krankheit Borreliose hatte und ein weiteres Symptom war ein Ziehen in der Darmgegend, wobei ich das schon vor dem Ausbruch hin und da hatte. Eigentlich wollte ich jetzt die Dosis des Wassers erhöhen, aber selbst wenn ich das Wasser 30 Minuten behandeln lasse, erzeuge ich nur einen gering höheren PH-Wert mit dem Gerät von 10,39 und eine ORP-Wert von -914. Eine Möglichkeit wäre, jetzt noch mehr basisches Wasser zu trinken, so dass ich auf 2 Liter am Tag komme, was ich vielleicht auch tun werde. Eine Besonderheit ist mir in dieser Zeit aufgefallen, denn seit ich das basische Wasser trinke, wird der Urin selten weiß bzw. durchsichtig (was auf eine ausreichende Trinkmenge hindeuten würde), sondern bleibt meist gelblich, obwohl ich zusätzlich noch mindestens 1,5 Liter Volvic naturell trinke. Absonderungen beim Urin habe ich auch schon entdeckt, die nur auftreten, wenn ich das Wasser trinke. Ich hatte mal ein Tag ausgesetzt, da waren diese schwimmenden Teilchen nicht zu sehen. Die Absonderungen sehen so aus, als ob es kleine Fädchen oder Würmer wären, die sich aber nicht bewegen. Ich hatte schon den Verdacht, dass es vielleicht Spirochäten (als Cluster) sind, die wären aber, um die Bakterien mit bloßen Augen sehen zu können, vermutlich zu klein. Auf jeden Fall tut sich was und es gibt auch ein Video bei Youtube, wo man die Wirkung unter dem Mikroskop sehen kann. Ein Diabetes Patient hat sein Blut vor dem Trinken und eine halbe Stunde danach untersuchen lassen, mit einem erstaunlichen Ergebnis (hier Klicken zu dem Youtube Video). Wenn das Ergebnis schon nach einer halben Stunde und einem Glas basischen Wasser so deutlich ist, was ist dann, wenn man es täglich trinken würde? Ich weiß zwar nicht, inwieweit das basische Wasser bei meiner Borreliose helfen kann, aber ich werde den Selbstversuch weitermachen und wieder darüber berichten.    


20.06.13
Warum nicht Fehler bei der Borreliose eingestehen?

Diese Frage, warum bei der Borreliose die häufigen Fehler bei der Diagnose und Behandlung oftmals nicht eingestanden (oft sogar verniedlicht) werden, haben sich bestimmt viele Betroffene der Krankheit schon gefragt. Die eventuelle Lösung des Problems hatte ich bei einem Zahnarztbesuch. Dazu sollte man wissen, dass mein Sohn vor 3 Wochen bei ihm in Behandlung war und eine Karies am Milchzahn behandelt wurde. Ich fragte also den Zahnarzt, als ich selber einen Termin hatte, was er denn als Füllung genommen hat, in der Hoffnung, dass er hoffentlich kein Amalgam verwendet hat. Er antwortete, dass er grundsätzlich bei Kindern kein Amalgam verwenden würde. Diese Antwort fand ich sehr interessant, denn wenn es doch so ungefährlich ist, das Amalgam, warum dann nicht auch bei Kindern? Ich vermute mal, dass das Amalgam doch nicht so ungefährlich ist, wie man uns weismachen möchte. Nur Zugeben können scheinbar die Verantwortlichen dies nicht, denn dann könnte es zu möglichen Schadenersatzklagen kommen und zusätzlich müsste das gefährliche Amalgam alle Deutschen aus dem Mund entfernt werden. Die Kosten sollen bei geschätzten 60 - 80 Milliarden Euro liegen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Also korrigiert man den Fehler, in dem man den Kindern kein Amalgam mehr gibt und die Erwachsene lässt man in dem Zustand der natürlichen Auslese. So stelle ich mir das auch mit der Borreliose vor. Die Klagen über falsche Behandlungen könnten eine Menge Geld kosten und wären vermutlich nicht bezahlbar. Der einfache Weg ist es, die Krankheit scheinbar zu leugnen oder zu verharmlosen. So kann der Patient nichts dagegen tun und ist quasi der Gunst im Gesundheitssystem ausgeliefert. Stattdessen legt man großen Wert auf Informationen, wo manche Betroffene lächerlich gemacht werden, in dem man Sie als Hypochonder deklassiert. Das alles in manchen eindrucksvollen Filmen und in imposanten Vorträgen. Das Problem dabei ist, das wenn eine Krankheit nicht gefährlich eingestuft wird, dann braucht man auch scheinbar nicht viel zu forschen. Es sei denn, das man daran auch was verdienen kann, wie zum Beispiel bei einem Impfstoff, was ich ja gut finde. Aber braucht man wirklich einen Impfstoff für so eine harmlose Krankheit? Diese Frage sollte doch zu denken geben. Vielleicht ist die Borreliose ja doch nicht so harmlos. Somit könnte man Zusammenfassen, das die Borreliose wahrscheinlich deshalb nicht richtig anerkannt ist und Ihre Probleme oftmals verleugnet werden, weil scheinbar die Angst vor Schadenersatz größer ist, als das Wohl der Betroffenen.

28.06.13
Basisches Wasser gegen meine Borreliose - 2. Erfahrungsbericht

Wer schon den ersten Erfahrungsbericht vom 08.06.13 (siehe News-Archiv) über meinen Versuch mit dem basischen Wasser gelesen hat, wird sicherlich gerne wissen, wie es weitergeht. Nun nach ca. 7 Wochen kann ich sagen, dass nach rund 4 Wochen bei mir eine Verschlechterung eingetreten ist, vermutlich aufgrund von Herxheimer Reaktionen. Die Verschlechterung zeigten sich in Form von Sehstörungen, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Gleichgewichtsprobleme und einer allgemeinen Verschlechterung des Gesamtzustands. Ich war schon nahe davor, den Versuch abzubrechen, was ich aber nicht getan habe. Nach 6 Wochen nach Beginn ging es mir langsam wieder besser und ich konnte wieder neue Hoffnung schöpfen. Nun bin ich sogar dabei, die Dauer von 10 Minuten auf 15 Minuten zu erhöhen, um noch mehr positive Wirkungen durch das basische Wasser zu haben. Während das basisch erzeugte Wasser bei 10 Minuten noch angenehm weich schmeckte, merkte ich bei 15 Minuten ein etwas bitterer Geschmack beim Trinken. Aufgefallen ist mir in der ganzen Zeit, das die Haut kleine Pickelchen bildet, scheinbar um den Dreck über die Haut zu entsorgen. Außerdem sind dafür die Fädchen im Urin, die ich im ersten Bericht erwähnt habe, weniger geworden. Es handelt sich dabei scheinbar um den ersten Entsorgungsintervall vom Körper. Was ich gemerkt habe bei der Entsäuerung, dass die Entgiftung nicht gleichmäßig verläuft, was zu Beeinträchtigung der Rückenmuskulatur geführt hat. Durch ein kleines Rückentraining habe ich diese Beeinträchtigung entgegen gewirkt. Im Bereich der Zähne, die ja früher mit reichlich Amalgam gefüllt waren, treten auch unterhalb des Kinns manchmal fette Pickel auf, wo ich schon gemeint habe, dass der Bereich geschwollen ist. In der gesamten Zeit der Entsäuerung habe ich auf jegliche andere Borreliosemitteln verzichtet, um das Ergebnis nicht zu beeinflussen. Meine Frau hat sich auch dem Versuch angeschlossen, weil Sie einen chronischen Husten hat, der seither deutlich besser geworden ist. Allerdings trinkt sie nur ein Glas am Tag, wogegen ich rund 1 Liter trinke und zusätzlich noch rund 1,5 Liter Volvic naturell zu mir nehme. Aber selbst bei dieser insgesamten Menge von rund 2,5 Liter (bei heißen Temperaturen noch mehr) bleibt der Urin meist gelblich. Um durch die Ausschwemmung und Entsäuerung keinen Vitamin- oder Mineralmangel zu bekommen, habe ich seit der 5. Woche auch noch hin und da Vitaminbrausetabletten (in einem Glas Wasser aufgelöst) getrunken. Kann auch sein, dass deswegen der Zustand sich in der 4. Woche verschlechtert hat. Ich bin mal gespannt, wie das Ganze weitergeht, denn von dieser selbst verordneten Therapie verspreche ich mir einiges. Natürlich werde ich wieder bei Borreliose24 bald darüber berichten.   


05.07.13
Ein Fluss als natürliche Barriere gegen die Borreliose

Eine interessante Untersuchung der Universität Frankfurt und dem Klima und Biodiversität Forschungszentrum hat ergeben, das es unterschiedliche Verteilungen von infizierten Zecken links und rechts des Mains gibt. Das kann deshalb so bedeutsam sein, weshalb unterschiedliche Umwelteinflüssen zur erhöhten Infizierungen der Zecken führen. Hierbei war bei dem nördlichen Teil jenseits des Flusses deutlich weniger infizierte Zecken, als auf der südlichen Seite. Jetzt wollen die Forscher die Ursache genauer unter die Lupe nehmen und mögliche Rückschlüsse ziehen. Denn es wäre schon von Vorteil zu wissen, warum die eine Seite des Flusses deutlich weniger infizierte Zecken hat als die andere Seite. Zumal Zecken zwar Überträger von u. a. der Borreliose sind, aber auf der anderen Seite auch nur Opfer einer Ansteckung ist. So weit ich aber weiß, leiden Zecken nicht an der Krankheit Borreliose. Auf jeden Fall werden jetzt die Wissenschaftler im Rhein-Main-Gebiet genauer schauen, was unter Umständen die wahre Ursache sein kann, dass es unterschiedliche Anzahl an infizierten Zecken gibt. Insgesamt wurden über 12.000 Zecken in den Ballungsgebieten untersucht. Ich frage mich nur, wer freiwillig die ganzen Zecken einsammelt, ohne Angst zu haben, sich selber durch einen Zeckenstich anzustecken. Ich freue mich allerdings, das Mal wieder in diesem Bereich was untersucht wird. Denn wenn die Ansteckung der Zecken verkleinert werden kann, verkleinert sich auch die Gefahr, von Zecken angesteckt zu werden. Das nenne ich wahre Prävention, denn bisher hieß es immer nur, das man sich halt gut anziehen und hinterher nach Zecken absuchen sollte. Doch teilweise sind die Zecken so klein, dass das Absuchen oftmals nur wenig bringt. Wie ich schon berichtet habe, hatte mein Sohn, obwohl ich alles abgesucht und abgeduscht hatte, trotzdem 2 Stunden später noch zwei kleine Zecken am Körper. Ich vermute aber, dass die Zeckengefahr trotzdem erhalten bliebe, selbst wenn man die infizierten Zecken deutlich minimieren könnte. Aber dann wäre die Gefahr nicht ganz so groß. Natürlich würde dies nur wenig bringen, wenn sich herausstellen würde, dass auch Stechmücken eindeutige Überträger der Borreliose sind. Bei den Bremsen wurde dies schon bestätigt, doch gibt es keine Daten über die Häufigkeit der Ansteckung durch Bremsen. Eine damalige Untersuchung von dem Arzt Dieter Hassler hatte ergeben, das bei einer Untersuchung von rund 4.000 Bürgern eines Dorfes immerhin rund 17 Prozent positiv auf Borrelien getestet wurden. Interessant wäre die Untersuchung jetzt südlich und nördlich des Mains zu machen, inwiefern es Unterschiede bei der Anzahl der Ansteckungen gibt. Quelle: http://www.fnp.de

11.07.13
Die chronische Borreliose und Hartz 4

Wer längere Zeit an der chronischen Borreliose erkrankt ist, wird meist irgendwann in Hartz 4 landen. Das heißt, man wird doppelt bestraft, denn obwohl man krank ist, soll man noch dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stehen. Ich weiß zwar nicht, wie es mit anderen Krankheiten so ist, aber meiner Meinung nach sollte ein kranker Mensch sich nicht noch mit dem Jobcenter rumschlagen müssen. Zwar wird in meinem Fall auf die Krankheit Rücksicht genommen und ich habe auch einen verständnisvollen Sachbearbeiter, aber dieses Glück werden vermutlich nicht alle Betroffenen haben. Zumal Sie wahrscheinlich einem Sachbearbeiter gar nicht richtig erklären können, wie sich eine Borreliose anfühlt, damit er helfen kann, denn geeigneten Job zu finden, der trotz Krankheit eventuell ausgeübt werden kann. Sie müssen ja nur 3 Stunden am Tag arbeitsfähig sein, um ALG 2 berechtigt sein zu können. Nur bei der Borreliose können Sie den Zeitraum am Tag, wann die Symptome verstärkt auftreten, nicht bestimmen. Ich war schon mal bei einem Arbeitsplatz mehrmals auf dem Boden gelegen, weil die Krankheitssymptome überhandgenommen haben. Kurz gesagt, die Krankheit ist an für sich schon eine Qual, da braucht es nicht noch eine prekäre Arbeitsstelle, sondern medizinische Hilfe. Und auf diese Hilfe warten viele Borreliose Betroffene vergeblich. Dafür dürfen sie nun am Existenzminimum ausharren ohne Hoffnung auf Besserung. Es gibt scheinbar nun eine Neureglung bei einer Krankschreibung von Hartz 4, wo der Arzt bei der Krankmeldung berücksichtigen soll, ob der Patient den ganzen Tag krank ist oder ob er wenigstens 3 Stunden arbeiten könnte. Da fragt man sich doch, welcher Arzt so was bei einer Borreliose beurteilen kann, wenn mancher Arzt oftmals noch nicht einmal die Borreliose selbst erkennen? Und wenn man schon die Krankheit nicht richtig behandeln kann und die Patienten mit ihrem Schicksal alleine lässt, dann sollten die Betroffenen wenigstens eine Rente beziehen und nicht von Hartz 4 leben müssen. Früher hatte ich den Glauben, das in Deutschland keiner durch das Raster fällt, wenn er ernsthaft krank ist. Doch seit meiner chronischen Borreliose hat sich die Ansicht grundlegend geändert. Es wird höchste Zeit, dass die Politik die Krankheit endlich ernst nimmt und nicht die Betroffenen einfach in Hartz 4 abschiebt. So hilft das Gesundheitssystem weder dem Betroffenen noch der Arbeitsmarktstatistik. In einem reichen Land wie Deutschland ist es ein Unding, das kranke Menschen in Hartz 4 gepresst werden, in dem sie sich meist aus eigner Kraft kaum noch befreien können. Und als Dank droht dann später auch noch die Altersarmut. Man sollte seine Wahlentscheidung im September 2013 davon abhängig machen, welche Partei bei diesem Problem wohl die besten Lösungen anbieten kann.

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Blumenwiese birgt Gefahren von Zecken

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