Borreliose News 2013 - Seite 7 - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 2013 - Seite 7

12.09.13
Neuer Behandlungsversuch mit Artemisinin Kapseln gegen meine Borreliose

Da ich immer auf der Suche nach einem wirksamen Mittel gegen meine chronische Borreliose bin, stieß ich nun auf Artemisinin Kapseln. Das pflanzliche Mittel wurde schon in der Malaria Therapie eingesetzt und wird bei einigen Therapeuten auch für die Borreliose vorordnet. Bei der Dosierung habe ich mich bei den "Artemisia annua intense" Kapseln für die 3 x 200 mg (erst einmal 90 Stück für rund 33,- Euro zum Testen) entschieden, weil scheinbar mehr als 200 mg pro Kapsel nicht unbedingt auch mehr helfen soll. Für weitere Info über meine bestellten Kapseln - hier klicken (PDF - Datei. Bei der Borreliose gibt es immer wieder das Problem, das die Meinungen über ein Mittel sehr weit auseinandergehen, weil es scheinbar dem einen hilft und die Anderen wenig bis keine Wirkung verspüren. So gibt es für mich nur eine Methode, um die Wirkung zu testen, in dem ich sie selber probiere. Da ich schon seit meiner Krankheit viel über den einjährigen Beifuß (Artemisia annua) gelesen, aber noch nie wirklich selber ausprobiert habe, wird es höchste Zeit, es mal selber einzunehmen. So soll das Artemisia annua als Wachstumshemmer gegen die Borrelien dienen und möglicher Weise sogar langfristig abtöten können. So richtige Studien darüber habe ich noch nicht gelesen, aber immerhin soll der einjährige Beifuß fungizide und bakterizide Wirkungen haben. Interessant könnte in diesem Zusammenhang sein, dass auch bei Co. Infektionen (z. B. Babesien) der einjährige Beifuß eine gute Wirkung haben soll. Zumindest wird das im Buch "Borreliose - Das Selbsthilfe Programm" von Dr. med. Dimmendaal (GU-Verlag) in etwa so beschrieben. Man weiß meist sowieso nicht, was alles für Erregern im Körper rumtummeln und nach Co. Infektionen bin ich auch noch nie untersucht worden. Im Internet habe ich gelesen, das man auch eine Einnahmepause einlegen soll, so dass man es zum Beispiel 3 Wochen nimmt und dann 3 Wochen Pause macht. Das zeitversetzte Zuführen von Eisenpräparaten soll die Wirkung von den Artemisia annua intense Kapseln sogar noch verstärken (siehe Link oben). Übrigens nehme ich noch weiterhin das vor Kurzem erwähnte Bentonit, das noch keine besondere deutliche Wirkung zeigte. In der Zeit, wo ich die Artemisia annua intense Kapseln teste, werde ich wohl mit dem Bentonit eventuell pausieren. Jetzt hoffe ich, das die Kapseln bald eintreffen und ich mit dem Test beginnen kann. Ich werde dann in nächster Zeit über meine Erfahrungen mit den Artemisia annua intense Kapseln berichten.


19.09.13
Verhindert zu dickes Blut die Heilung der Borreliose?

Heutzutage hat der Körper einiges zu tun, um zum Beispiel mit Umweltgifte, falsche Ernährung, Parasiten, Wassermangel, Pilze und zu viel Zucker fertig zu werden. Wenn das Blut dann zu dick wird, kann das zu vielen Krankheiten führen. Somit kann es auch zu Problemen bei der Entgiftung kommen und viele Behandlungen bleiben womöglich ohne Erfolg. Denn selbst wenn die Erreger abgetötet sind, können die Bakteriengifte durch das dicke Blut im Körper verbleiben und viel Schaden anrichten. Ich vermute mal, dass meine ganzen Versuche deshalb nicht von Erfolg gekrönt waren, weil mein Blut gar nicht mehr in der Lage ist, auf die massiven Angriffe der Borrelien Gifte angemessen zu reagieren. Das kann eventuell dazu führen, das zwar die Gifte durch manche Mittel gelöst werden, aber aufgrund von dickem Blut vermutlich nicht richtig entsorgt werden. Doch was kann ich tun, wenn jeder Behandlungsversuch scheitert? Nach intensiven Suchen im Internet fand ich vielleicht das richtige Mittel, dem dicken Blut entgegenzuwirken. Dazu sollte man sich zuerst das Video ansehen, das ich auf Youtube gefunden habe hier klicken. In dem Youtube-Video spricht ein Natur-Experte über OPC (roten Traubenkernextrakt), das scheinbar in der Lage ist, das Blut natürlich zu verdünnen. So soll das Extrakt bei rund 90 Krankheiten helfen können. Aber die eigentliche Ursache scheint im dicken Blut zu liegen, das es scheinbar zu verdünnen gilt. Aber nicht mit Chemie, sondern auf natürliche Weise. Wenn es um Gesundheit geht, sollte man sich vielleicht an Menschen orientieren, die lange gesund waren und sehr alt geworden sind. So gibt es eine Frau, die 123 Jahre alt geworden ist. Es wird vermutet, dass Ihr Gesundheitsgeheimnis unter anderem darin besteht, das Sie täglich bis zu 1 Liter Rotwein getrunken hat, was ich persönlich aber niemand empfehlen würde, da Alkohol nicht nur positive Eigenschaften haben kann. Zumal man über 2 Liter trinken müsste, um ca. die benötigte Menge an OPC zu erhalten. Einfacher geht es wohl mit Kapseln, wo man nur zu schlucken braucht. Um das richtige OPC für mich zu finden, das auch der Naturexperte Robert Franz in dem Video empfiehlt, bin ich auf seine Homepage gegangen. Dort fand ich einen Hinweis auf OPC Kapseln, die auch der Herr Franz auf seiner Webseite befürwortet hier klicken. Dort habe ich gleich telefonisch angerufen, um den Preis der Kapseln zu erfahren. So sollen 60 Kapseln rund 25 Euro + Porto kosten, was ich dann gleich bestellt habe. Sobald sich durch die Kapseln was an meiner Krankheit Borreliose ändert, werde ich wieder hier ausführlich berichten.


26.09.13
Die Schmerzen der Borreliose sieht man meist nicht

Schon zu Beginn meiner Krankheit traf ich auf Unverständnis, denn der Abteilungsleiter meines damaligen Jobs sagte: "Ich solle doch eine Halskrause tragen, damit die anderen Mitarbeiter sehen können, dass ich krank bin". Doch das wäre kontraproduktiv, denn 1. brauchte ich überhaupt keine Halskrause und 2. würde das meine Symptome noch verschlimmern. Aber übersetzt heißt das doch, das man mir nicht abnahm, das ich wirklich krank bin. Nur weil man meine Schmerzen nicht sieht, soll ich es für andere auf seltsame Weise sichtbar machen? Eine Krebserkrankung, eine Migräne oder Rückenschmerzen sieht man in der Regel auch nicht und trotzdem sind sie real. Zur damaligen Zeit hatte ich noch ein zusätzliches Problem, denn meine Borreliose war ja zuerst unentdeckt. Da wird es schwer zu antworten, was ich denn eigentlich habe. Je nachdem ist man schnell abgestempelt als Hypochonder oder Drückeberger. Selbst als die Leute wussten, dass ich an einer Borreliose leide, kam teilweise Unverständnis. Ich könnte doch trotzdem arbeiten, weil andere haben ja schließlich auch hin und da Schmerzen. Doch das sich die Schmerzen vervielfältigen, wenn ich arbeite, interessierte diese bestimmten Leute nicht. Dabei ist es ja nicht einmal die Schuld dieser Personen, wenn Sie an eine leicht zu behandelnde Krankheit glauben, wenn dass in verschiedenen Medien immer wieder behauptet wird. Ich halte dies für einen großen Irrtum, denn ich kenne einige Betroffene, die angeblich geheilt sind und trotzdem unter der Borreliose weiterleiden. Aber rein statistisch gesehen sind diese Patienten natürlich gesund geworden. Dabei weiß ich nicht einmal, ob ich bei meinem Hausarzt als Borreliose-Patient oder als chronischer Kranker (laut der Theorie des Post-Lyme-Syndrom) in seiner Akte geführt werde. Denn in letzter Zeit stehen auf den Rezepten oder Attesten nicht mehr die Borreliose, sondern eine allgemeine chronische Erkrankung als Grund. Quasi eine Blitzheilung der Borreliose aufgrund von einer Namensänderung der Krankheit. Mein Eindruck ist, dass häufig die Krankheit einfach nicht mehr ernst genommen wird. Wenn ich erwähne, dass ich an einer Borreliose leide, wird in der Regel einfach nicht mehr richtig darauf eingegangen. Im Prinzip ist mir das in meinem Fall sogar recht, sonst müsste ich mich meist immer über falsche Informationen ärgern, die diese Leute in manchen Medien aufgeschnappt haben. Aber der Hauptgrund ist vermutlich, dass man sich nicht vorstellen kann, was eine chronische Borreliose wirklich bedeutet. Ich habe mir schon oft gedacht, wie wäre es denn, wenn einige dieser Ignoranten nur für einen Tag meine Borreliose hätten? Ob nun als Politiker oder als angeblicher Experte. Wir hätten schnell andere Gesetze, denn wer einmal die Borreliose hatte, wird nie wieder einen Patienten belächeln, ihn als Hypochonder abtun oder ihn als psychisch Kranker herabstufen. Wer weiß, ob sich das nicht noch mal rächt, das die meisten Verantwortlichen bei der Borreliose die Epidemie einfach untätig weiter laufen lassen. In der Zwischenzeit hätte man nämlich die Bevölkerung schützen und ein Heilmittel suchen können.


03.10.13
Sind bis zu 20 Prozent der Bevölkerung von der Borreliose bedroht?

Es gibt Untersuchungen, wo festgestellt wurde, dass je nach Region in Deutschland bis zu 20 % der Bevölkerung Antikörper der Borrelien im Blut hat. Das Besondere dabei ist, das bei den meisten betroffenen Personen laut Studie vermutlich auch im Laufe des Lebens gewisse Borreliose-Symptome auftreten werden. Das würde also heißen, das über 15 Millionen Menschen alleine in Deutschland von der Krankheit akut bedroht sein können. Viele Betroffene werden vermutlich dabei gar nicht erfahren, das sie an einer Borreliose leiden, sondern zum Beispiel Krankheiten wie Rheuma, Herzrhythmusstörungen, Polyneuropathie, Depressionen, Multiple Sklerose, Burn-out, usw. diagnostiziert werden. Auch kann die Frage nach einem Zeckenstich fatal sein, da nur rund 50 Prozent einen Zeckenbiss überhaupt bemerkt haben. Wird die Frage verneint, dann hat sich oftmals weitere Untersuchung in der Arztpraxis nach der Borreliose erledigt. Wer jetzt hofft, dass eine Spontanheilung den Betroffenen von der Krankheit befreit, wird bitter enttäuscht, denn laut einer Untersuchung von über 20 Jahren konnte kein einziger Fall beobachtet werden. Das heißt also, das das Problem der Borrelieninfektionen uns vermutlich noch sehr lange beschäftigen wird. Aber statt nach Lösungen zu suchen, wird oftmals keine Kosten und Mühen gescheut, die Borreliose mit allen Mitteln kleinzureden. In so einem Fall stellt sich mir die Frage, wem nützt die Verniedlichung der Borreliose? Wenn also bis zu 15 Millionen potenzielle Betroffene Patienten aufgrund von möglichen Fehldiagnosen krank gehalten werden, dann verdient vermutlich zu aller erst die Medikamentenindustrie. Denn für viele Symptome gibt es auch das passende Medikament. Das heilt zwar häufig nicht die Krankheit, hat aber oftmals sogar einige Nebenwirkungen. Aber der Patient empfindet in der Regel Erleichterung, solange er dann die Medikamente nimmt. So werden Kunden geschaffen, die vermutlich noch nicht einmal was von Ihrem Unglück der wahren Krankheit wissen. Aber auch Borreliose Patienten haben es nicht leicht, denn selbst bei richtiger Diagnose stehen bisher die Heilungschancen bei einer chronischen Borreliose schlecht. Denn die Mär von der einfachen Behandlung erweist sich oft als unzutreffend. Wollen wir ernsthaft solche Zustände, wo einfach Krankheiten ignoriert werden, weil damit ein Haufen Geld zu verdienen ist? Wollen wir aus einem Fünftel der Bevölkerung in Deutschland wirklich chronisch kranke Menschen machen? Wie lange sollen die Märchen weitergehen, bis endlich was gegen die Borreliose getan wird? Sind etwa die falschen Menschen an der Macht und missbrauchen diese schamlos? Es wird Zeit, das sich jetzt was ändert! Quelle: http://www.biologischemedizin.net

12.10.13
Wenn die chronische Borreliose zur bitteren Armut führt

Wer an einer chronischen Borreliose leidet, wird vermutlich auf Dauer nicht mehr richtig arbeiten können. Der Verlust des Arbeitsplatzes ist quasi vorprogrammiert. Dazu kommt noch, dass der Betroffene wahrscheinlich sein restliches Geld dazu nutzt, um doch noch durch die ganzheitliche Medizin einigermaßen seine Schmerzen lindern zu können. Durch das Versagen des Gesundheitssystems bleibt dem Patienten scheinbar keine andere Wahl, denn sollte die Antibiotika Therapie nicht helfen, ist man meist mit dem Latein schnell am Ende. Die Endstation bedeutet für viele Betroffene der Krankheit eben Hartz 4. Dort angekommen, weiß man mit der Krankheit meist nicht viel anzufangen, denn eigentlich gehört der sogenannte Kunde eher in ein Krankenhaus, als in ein Jobcenter. Mit der Zeit wird dann das Geld knapp und der Patient hat dann gleich ein Problem mehr. Leider ist die Aussicht auf Gesundheit in weitere Ferne gerückt und das Hartz 4 wird das Haupteinkommen, wo man sich meiner Meinung nach mit dem Geld nicht einmal richtig ernähren kann. Man sollte echt mal einen Aufruf starten, wer alles als Borreliose Patient sein Dasein in Hartz 4 fristen muss. Ist es eigentlich normal in Deutschland, das kranke Menschen einfach in Hartz 4 entsorgt werden? Was habe ich eigentlich verbrochen, das man mir das zumutet? Zumal ich mich dann im Rentenalter gleich auf eine Armutsrente einstellen kann, denn die Rentenbeiträge vom ALG 2 wurden ja auch vor ein paar Jahren gestrichen. Ist also die chronische Borreliose die Endstation Armut bis zum Lebensende? Die Schmerzen gepaart mit Armut ist schon ein bitteres Los für den Betroffenen. Mit dem Stigma von Hartz 4 kann der Betroffene nicht einmal mit anderen Menschen darüber reden. Denn wenn er sich trotz Borreliose als Hartz 4 Empfänger zu erkennen gibt, ist es vorbei mit gütigen Worten. Dann wird zuerst krampfhaft überlegt, ob man nicht doch irgendwo als Teilzeitkraft arbeiten könnte. Die Krankheit wird bei vielen Menschen so interpretiert, als wäre es hauptsächlich ein psychisches Problem, das man nur überwinden müsste. Praktisch in dem man nur mal wieder ein paar Stunden arbeiten würde, dann wird es schon mit der Zeit wieder gehen, was natürlich Blödsinn ist. Um der dauerten Armut zu entgehen, habe ich mich selbstständig gemacht. Denn von Zuhause aus kann ich mir die Zeit einteilen und wenn die Symptome und Schmerzen zu groß werden, mich rechtzeitig ausruhen. Eigentlich ist es ja ein Drama, was mit Borreliose Betroffenen veranstaltet wird, denn wie kann es sein, das ein Mensch keine richtige medizinische Hilfe bekommt, dafür aber sich mit zig Problemen der Armut rumschlagen muss? Vielleicht kommt irgendwann eine Zeit, wo es mehr Verständnis für die Krankheit Borreliose gibt. Vermutlich aber erst dann, wenn die Verantwortlichen dieses Gesundheitsdesasters selber unter dieser Krankheit Borreliose leiden müssen. Ich kenne einen Arzt, der mir sagte, das er erst jetzt seine Patienten (bei einer anderen Krankheit) besser versteht, seit er selber unter der Krankheit leidet. Müssen wir wirklich so lange warten?

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Gepflügte Blumen können Zecken enthalten

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