Krankengeschichte12 - Borreliose im Ohr - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Krankengeschichte12 - Borreliose im Ohr

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 12

Borreliose im Ohr

In der Nacht bin ich im Januar 2005 mit höllischen Schmerzen im Ohr aufgeschreckt. Dabei entstand das Gefühl, wenn ich den Kopf zur Seite drehte, das im Ohr irgendwas aufreißen würde. Ein schrecklicher Schmerz, der mir in alle Knochen fuhr. Deshalb ging ich am nächsten Tag sofort zum Ohrenarzt und bekam auch gleich ein Termin für Akut - Patienten. Der Arzt untersuchte mein Ohr und sah durch sein Fernrohr etwas Schwarzes, was er als Blut infizierte. Nach dem er es Abgesaugt hatte, sah er eine Schwellung darunter und machte eine Salbe darauf. Zu Hause wieder angekommen hatte ich das komische Gefühl, als ob was aus dem Ohr tropfen würde. Auch eine Unterhaltung mit Freunden half

Frau schreibt Ihre Borreliose Krankengeschichte auf

mir nicht richtig weiter, da sie auch nicht wussten, was das sein kann. Da ich es auch nicht wusste, ging ich noch einmal zum HNO Arzt. Der untersuchte die Stelle, fand aber keine Auffälligkeiten und sagte: "Da ist nichts...". Um eine Besserung zu erreichen machte er eine Trommelfellmassage, was aber auch nicht half. Da ich mir nicht sicher war, ob mein HNO Arzt nicht was übersehen hat, ging ich auf Empfehlung eines Mitarbeiter zu einem anderen Ohrspezialisten. Der Arzt wollte es genau wissen und schob mir einen Schlauch durch die Nase fast bis zum Gehirn hoch. Damit nicht genug. Auch einen Schlauch stopfte er mir in den Hals mit den Worten: Da wollen wir mal schauen, ob Sie nicht Kehlkopfkrebs haben". Oh Schreck! Aber zum Glück fand er dann doch nichts und gab mir den Hinweis, dass die Beschwerden an dem Ohr wohl eher vom Kiefer kommen und ich zum Zahnarzt sollte.

Da die Schmerzen nicht aufhörten und auch noch hinter das Ohr zogen, ging ich dann doch zum Zahnarzt. Dort wurde eine längere Behandlung durchgeführt und eine Kauschiene angeschafft, aber nach dem die Beschwerden am Ohr nicht aufhörten, ließ ich mir sogar eine Backenzahn ziehen. Nun war ich reif für den Urlaub. Trotz Schmerzen flog ich in den Urlaub und hatte die ganze Zeit starke Schmerzen hinterm Ohr. Zusätzlich bekam ich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub auch noch richtig heftige Nacken- und Kopfschmerzen. Also ging ich gleich zum Hausarzt, weil ich auch noch eine Hirnhautentzündung befürchtete. Der überwies mich zum Röntgen, wo eine MRT vom Kiefer und ein CT vom Kopf gemacht wurden. Doch die Untersuchung waren alle ohne Befund. Leider wurden die Kopfschmerzen nur wenig besser und als ich beim Handballspielen meines Sohnes zusah, zog es mir in den Nacken, was ich auf die unangenehmen Bänken im Zuschauerbereich schob. Auch meine Leistung im Geschäft ließ nach, deren Ursache im Stress vermutete. Was sonst? Zumal auch noch dauernd die Arbeit meiner immer wieder kranken Mitarbeiterin machen musste.

Jetzt tauchen auch noch extreme Bachkrämpfe auf. Auch die Ursache sah ich eher im Stress wegen meiner Mitarbeiterin begründet. Da ich ständig das Gefühl hatte, eine faule Nuss mit Haaren geschluckt zu haben, ging ich wieder zum Arzt. Als Befund sah er einen nervösen Reizdarm und wegen den ständigen Kopfschmerzen sollte ich zum Orthopäden gehen. Der hatte das Übel schnell erkannt und  ruckzuck renkte er mir die 2 Halswirbel wieder ein. Daher, so meinte er, sind auch die Kopfschmerzen und das Ohrenweh hergekommen. Doch die Schmerzen blieben und wegen meiner Bauchschmerzen sollte ich auf anraten des Hausarzt im Krankenhaus eine Darmspiegelung machen. Doch das machte mir erst richtig Angst, doch die Sorge war ungegründet, denn der Darm war in Ordnung. Nun fühlte ich mich selber wie ein Hypochonder, denn wo es genau weh tat, wusste ich so auch nicht mehr genau. Das Alles war vor ca. 2 Jahren. Ein Jahr später im Sommer flog ich wieder für eine Woche in den Urlaub. Schon im Flugzeug musste ich husten, was zur Folge hatte, das ich bei der Ankunft erst einmal 3 Tage im Zimmer verbrachte, weil ich durch den fürchterlich trockenen Husten starke Rippenschmerzen bekam. Auch Brausetabletten halfen mir nicht weiter. Wieder zurück ging ich sofort zum Arzt, der mir ein Inhalationsgerät und Pulver verschrieb, was leider auch nicht half.

Nun ging ich zur einer Heilpraktikerin deren Sohn auch noch Osteopath ist. Gemeinsam versuchten Sie meinen Ohrenschmerzen, meine Halswirbeln und meinen Husten in den Griff zu bekommen. Doch beim Husten half überhaupt nichts, so dass mein Hausarzt mich zum Lungenfacharzt überwies. Der machte eine Röntgenaufnahme und eine Vermessung der Lunge, sagte aber hinterher "alles in Ordnung, muss wohl ein Virus sein". Mit einem speziellen Spray geht das aber wieder weg. Und in der Tat, der Husten ging weg dafür kamen die Kopfschmerzen wieder heftig zurück. Jetzt ging ich zu einem Spezialisten für Knochenbau in unsere Nähe, der aber für die Behandlung 140,-- Euro wollte. Dafür sollte ich mich bis zur Unterhose nackt ausziehen und danach renkte er mich von oben bis unten ein. An meine Augen allerdings will er erkannt haben, dass es wohl nichts Ernsthaftes ist. Als Tipp gab er mir auf den Weg, öfters mal blau zu machen auch in Urlaub zu fahren.  

Im Januar 2008 hatte ich wieder starke Gliederschmerzen und Kopfschmerzen und lag deswegen im Bett. Diesmal glaubte ich aber, weil die Beschwerden so groß waren, dass sich ein Schlaganfall damit ankündigte. Sofort eilte meine Heilpraktikerin zu mir nach Hause und gab mir ein homöopathisches Antivirenmittel mit dem Namen DCA. Das half aber nicht sofort, so das die nächsten 2 Wochen nichts essen und auch nicht richtig schlafen konnte. Danach wurde es langsam besser. In der ganzen Zeit hatte ich auch weiter  Krankengymnastik erhalten. Die Physiotherapeutin gab sich dabei alle Mühe mich wieder gesund zu kriegen. Letztes Jahr im Mai machten wir einen Ausflug mit dem Wohnwagen nach Venedig und die 2 Tage taten mir auch richtig gut. Meine Gedächtnislücken schob ich auf mein Alter, aber leider verkleinerte sich auch mein Wortschatz zunehmend. Plötzlich hatte ich am 3. Tag in Venedig Schmerzen im Brustbein. Auch meinen linken Arm konnte ich nicht mehr nach vorne strecken. Ich glaube, dass dies wohl von der anstrengenden Anreise (12 Std) kommt. Der Arm wurde wieder besser, aber dafür meldete sich wieder dieses Kopfweh ständig. Es war nur noch mit 4 Thomapyrin am Tag überhaupt aushaltbar. Auch ein Besuch beim Orthopäden in Freibug half mir nicht wirklich weiter. Deshalb ging ich wieder zur meiner Heilpraktikerin, die mir für die Nervenbahnen "Keltikan" und für die Muskulatur "Phosetamin" verschrieben hat. Auch ein großes Blutbild wurde erstellt, mit dem Ergebnis, dass mein Blut einbandfrei war. Auch meine eigene Untersuchung, durch welche Bewegungen meine Beschwerden auftraten, brachte mich nicht weiter, denn ich wusste es nicht. Nach dem ich im September ein Abstecher nach Belgien machte, kamen wieder die Brustschmerzen. Jetzt versuchte ich es mit Nordic Walking Kurs, damit meine Muskulatur auf Trab kommt. Dabei verschlechterte sich mein Zustand so sehr, das ich wieder den Versuch abbrach.

Ein Tipp meiner Schwiegermutter brachte mich zu einem Yoga Kurs, weil das bestimmt auch nicht Schaden kann. Auch kümmerte sich meine Schwiegermutter um einen guten Heilpraktiker, der die Therapieform Bioresonanz anbot. Sie selber hatte nämlich auch Beschwerden an den Fingern, die von einer Gicht herstammt. Nach dem ersten Termin beim Heilpraktiker, kam Sie mit Karten um den Hals zurück. Die sollen bewirken, dass die Schwingungen als eine Art Arznei den Körper erreichen und Ihn heilen. Schon bald empfand Sie weniger Schmerzen und auch so ginge es Ihr wesentlich besser.

Sie empfahl mir auch einen Besuch beim Heilpraktiker wegen meiner seltsamen Beschwerden. Dort angekommen, legte ich meinen linken Finger auf das Bioresonanzgerät und mit der anderen Hand hielt ich einen Metallstab. Nach den Messungen musste ich im Wartezimmer warten und danach ging ich zur Sprechstunde, wo meine Messungen begutachtet wurden. Dazu fragte Sie sehr viele Sachen und ich berichtete von meinen Beschwerden und ab wann sie auftraten. Und jetzt kommt's. Nach dem ich Ihr alles berichtet hatte, sagte Sie zu mir: "Sie hatten eine Zeckenbiss". Da wurde mir einiges klar. Was war da noch mal im Januar 2005 in der besagten Nacht und am nächsten Morgen in der Praxis des Ohrenarztes. War da nicht was Schwarzes, war da nicht Blut? Hatte er das dann nicht abgesagt? Es war eine Zecke, die in mein Ohr gekrabbelt sein muss und sich festgebissen hat. Ich hatte also Borreliose und die Borrelien waren im ganzen Körper verteilt und bevorzugten wohl meine Muskeln und Nerven. Das sich die Bakterien in gewissen Abständen vermehren, bekam ich deshalb auch immer wieder diese Borreliose Schübe. Was so eine kleine Zecke alles auslösen kann und wie schrecklich schmerzhaft doch die Borreliose sein kann. Seit diesem Besuch beim Heilpraktiker habe ich nun auch verschiedene Karten um den Hals hängen, die so aussehen wie so eine Art Scheckkarte. Nun geht es mir wieder richtig gut, habe mehr Energie und auch mein Gedächtnis meldet sich wieder zurück. Meine Leistungsfähigkeit kommt zurück und ich bewältige die Arbeit mit Leichtigkeit wieder. Auf meine Hobbys habe ich jetzt auch wieder richtig Lust. Zum Glück habe ich die Borreliose überwunden.
   

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