Krankengeschichte 16 - Hoffnungsloser Borreliose Fall? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte 16 - Hoffnungsloser Borreliose Fall?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 16

Hoffnungsloser Borreliose Fall?

Ich weiß zwar nicht wirklich, ob es bei mir Borreliose ist, aber durch eine TV Sendung bin ich zufällig auf das Thema aufmerksam geworden, was für eine Krankheit mir das Leben vielleicht schwer macht. Für meine bisherigen Ärzte war ich scheinbar ein hoffnungsloser Fall, weil meine Behandlung teilweise abgelehnt wurde. Bevor ich darauf näher eingehe, zu erst meine Krankengeschichte. Geboren wurden ich 1977 und erfreute mich eigentlich bester Gesundheit. Allerdings hatte ich ein Problem mit dem Essen, weil ich oft zuwenig zu mir nahm. Das Essen wurde besser als ich an der Nordsee einen Kuraufenthalt hatte. An ein Erlebnis in meiner Kindheit kann ich mich noch gut erinnern. Damals hatte mich eine Zecke in der Nacht

Kranker Mann sitzt auf Treppe mit Verdacht auf Borreliose

ins Genick gestochen, deren Stich (wie eine Nadel) ich deutlich spürte. Leider zeigte ich den Eltern den Zeckenstich erst am späteren Vormittag. Die Zecke hatte schon in der Zeit reichlich Blut aufgenommen. Meine Eltern nahmen eine Pinzette und zogen die Blutsauger raus. Zwei Tage lang spürte ich noch den Einstich der Zecke, sonst war allerdings nichts besonders zu sehen.

Nach ein paar Jahren, den Zeckenstich schon längst vergessen lag ich bei campen im Garten und musste feststellen, das mein Knie blau angelaufen war. Meine Eltern und ich vermuteten eine Allergie oder ähnliches, da nach wenigen Stunden die Blaufärbung wieder weg ging. In meiner Schule wurde übrigens zur selben Zeit einiges umgebaut. Wir saßen im Klassenzimmer während feiner Staub runterrieselte, weil aus der Decke das Dämmmaterial (Asbesthaltig?) rausgerissen wurde. Nach wenigen Tage bekam einen Hautauschlag, fühlte mich krank, die Augen juckten und die Nase war auch zu. Als keine Besserung in Sicht war, ging ich zum Hausarzt. Der stelle eine Allergie fest und verschrieb mir ein Antiallergikum, das auch gut wirkte. Zeitgleich mit der Allergie kam ich an Füßen und Händen vermehrt Dornwarzen. Nicht 1 oder 2, sondern Dutzende und so schämte ich mich, überhaupt jemanden die Hand zu schütteln. Die Dornwarzen an den Füßen taten richtig weh, so dass ich die nach und nach raus schneiden musste. Etwas Später tauchten noch mehr Probleme auf, denn meine Hände fingen an zu zittern.

So im Alter von 15 - 16 Jahren konnte ich das Zittern meiner Hände nicht mehr verbergen und entschloss zum Hausarzt zu gehen. Mehrere Tests beim Neurologen ergaben einen erschreckenden Befund. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde ich an der Krankheit Parkinson leiden, was zusätzliche Untersuchungen ergaben. Bis zur 100 % Gewissheit wurden nur leicht dosierte Medikamente verschreiben. Allerdings wurde aus "angeblichen" Kostengründen die Behandlung eingestellt und keine weiteren Medikamente verordnet. Als ich die Schule beendet hatte, begann ich eine Lehre als Lackierer und Maler, deren Voruntersuchung (außer kleine Einschränkungen wie Allergie oder Hohlkreuz) unauffällig war. Während der Lehre hatte ich öfters mit Allergieanfällen zu kämpfen und es kam zu einem weiteren Problem. Der Rücken fing an weh zu tun und zu den Schmerzen verspürte ich auch ein Kribbeln an den Beinen. Nicht lange später bekam ich den ersten Hexenschuss. Bei einer Neurogischen Untersuchung wurde vermutet, dass wohl ein eingeklemmter Nerv für das Kribbeln in den Beinen verantwortlich ist. Die verschriebene Krankengymnastik brachte nur kurz Linderung, denn Monate später kamen die Beschwerden zurück und auch mein Knie fing an zu schmerzen.

Diesmal wollte es der Hausarzt es genau wissen und schickte mich ins Krankenhaus. Die stellten durch eine Untersuchung mittels CT ein Scheuermann-Syndrom der Wirbelsäule fest, sowie eine Entwicklungsstörung der Bandscheiben und beginnendes LWS und HWS Syndrom. Auf den Bildern konnte man auch eine Abnutzung und Verschleiß der Gelenke (Arthrose) sehen. Zudem hatte ich schon einen Bandscheinvorfall durchlebt, dass durch die Bilder als Überbleibsel schön zu sehen war. Als Hinweis sagte der behandelte Krankenhausarzt, dass so eine Diagnose nur selten in seiner Laufbahn erlebt hat und dass ich mich mit ziemlicher Sicherheit auf noch mehr auf solche Probleme einstellen kann. Der Hausarzt hatte mir, nach dem er den Befund erhalten hatte, mir Krankengymnastik verschrieb und zusätzlich wurde ich eingerenkt. Doch das war's dann auch schon.

Trotz den gesundheitlichen Problemen wie Schmerzen, Allergieattacken oder grippeähnlichen Symptomen schaffte ich es, die Lehre erfolgreich zu beenden. Danach arbeite ein halbes Jahr als Geselle, bis der Notarzt mich wegen einem schweren Allergieschock abholen musste und nach einem erneuten Bandscheibenvorfall an eine Weiterarbeit nicht mehr zu denken war. Schon vorher hatte ich ein Spray wegen meines dazugekommen allergischen Asthma. Außerdem wurde der Blutdruck öfter mal kontrolliert, wobei auffiel, dass der Ruhepuls rund 100 oder mehr war. Selbst ein Langzeit EKG brachte kein Ergebnis. Das mein Herzschlag manchmal 1 - 3 Schläge aussetze fand der Internist völlig normal und hat mich als geheilt entlassen. Und das, obwohl immer wieder mal Herzstolpern hatte und Stechen und Ziehen in der Herzgegend verspürte. Ich vermutete, dass eine Brustwirbel auf einen Nerv drückt. Außerdem hatte ich schon seit Jahren öfters mal Erkältungen, plötzliche Durchfälle, Grippe, Sehnenscheidenentzündung, Migräne, Pfeiferisches Drüsenfieber, Kopfschmerzen, Vergesslichkeit, u.s.w. Da ich nicht wusste, warum die ganzen Symptome auftauchen, vermutete ich, dass es wohl der Stress ist. Das einzige, was bei einer Blutuntersuchung auftaucht sind erhöhte Leberwerte unbekannter Ursache.

Kurzer Zeitwechsel! Nun bin ich so Mitte 20 und gesundheitlich könnte mir es besser gehen und bin Froh das es nicht noch schlechter geworden ist. Auch die Dornwarzen haben sich mittlerweile verabschiedet. Zudem habe ich den Hausarzt gewechselt. Allerdings bin ich sehr anfällig z. B. kann ich einen Bandscheibenvorfall bekommen, wenn ich mich nach einem Stück Seife bücken muss. Auch hatte ich schon mehrere Hörstürze, Tinnitus und Mittelohrentzündungen hinter mir und war schon rechtseitig taub. Einige Geräusche hören sich für mich anders an und ich bin auch extrem Lärmempfindlich geworden. Neuerdings zeigen sich auch die ersten Schwindelanfälle, Konzentrationsschwierigkeiten und verstärkt Angstzustände. Zudem bin jetzt noch tagsüber lichtempfindlich und im Dunkeln auch blendempfindlich. Stärker sind auch die Allergien geworden, sowie das Zittern in den Händen. Plötzlich treten Hautausschläge auf, die nur mit Medikamente wieder weggehen. Aber Behandlungstechnisch passiert da nicht viel, außer vielleicht an paar Massagen und Bestrahlungen (Tiefenwärme). Im Rücken und rechter Leiste bekam ich heftige Schmerzen, so dass eine akute Blinddarmentzündung als Verdacht bestand, das sich aber als Nierenbeckenentzündung mit Harngrieß herausstellt.

Nun Ende des 20sten Lebensjahr kommt es zusätzlich zu Verschlechterungen. Diesmal hatte ich einen schweren Bandscheibenvorfall mit Taubheit und Lähmung des rechten Beins. Nach 10 Wochen einigermaßen schmerzfrei und aber nur 6 Wochen arbeitsunfähig geschrieben gewesen. Doch die Attacke hatte zur Folge, dass bei kurzem Stehen oder Sitzen eine Taubheit entsteht und die Kraft in den Füßen schwindet. Als würden die Knien wegknicken. Längeres Gehen ist somit nur schwer möglich. Zu dem Zittern der Hände treten jetzt auch leichte Schmerzen dabei auf und die Kopfschmerzen werden Stärker und auch häufiger. Das hatte zufolge, das ich mehrmals arbeitslos wurde und schon eine Umschulung hinter mir hatte. Um jetzt endlich besser behandelt zu werden, wechselte ich den Hausarzt, der mir jetzt auch helfen will. Doch selbst auf Anfragen passiert bei diesem Hausarzt seit einem Jahr überhaupt nichts.

2004 wurde ich wieder arbeitslos, weil ich aus dem Job gemoppt (auch körperliche Übergriffe) wurde. Dies machte mir so zu schaffen, dass ich an Suizid dachte. Doch die erhoffte Hilfe beim Psychologen wurde schon nach dem 2. Termin abgelehnt, in dem er mich einfach aus der Praxis rauswerfen ließ. Durch die gesundheitlichen Probleme finde ich keinen Job und bin jetzt in Hartz 4 gelandet. Was der Fallmanager trotz der mageren Untersuchungsbefunde zum Anlass nimmt, mich dauerhaft arbeitsunfähig zu deklarieren. Er erklärte mir, dass wenn ich trotzdem eine Arbeit suche und wieder Arbeitslos aufgrund der Krankheit würde, es grob fahrlässig wäre, weil ich ja von meiner Krankheit gewusst hätte und somit keinen Anspruch auf Sozialleistungen hätte. Als ich wieder bei Hausarzt war, um meine Beschwerden besser in den Griff zu bekommen, ging er darauf gar nicht ein. Stattdessen misste er den Blutdruck, der mit 150 zu 95 zu hoch war. Das Sodbrennen, das ich schon seit Jahren hatte, wurde nach längerer Diskussion eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Er verschrieb mir Omeprazol 20 mg für 20 Tage, weil ich zuviel Säure produziere. Daraufhin wurde es auch besser, eine Dauerbehandlung lehnte er aber ab.

Im Jahre 2005 machte ich einen Allergietest, wo festgestellt wurde, dass sich meine Lebensmittelallergie verschlechtert hatte, unter anderem auch bei Milch, Nüssen und Käse. Mittlerweile war das Zittern der Hände so schlimm, das ich nicht einmal mehr einen Schraubenzieher halten konnte. Selbst im Haushalt war ich auf die Hilfe meiner Eltern oder anderen Personen angewiesen. Manchmal fällt mir einfach was aus der Hand, weil ich Probleme bei festhalten habe.

Im Jahre 2009 hatte sich der Zustand weiter verschlechtert, so dass ich wieder zum Hausarzt ging. Er weigerte sich, mich zu behandeln und zur Linderung meiner Beschwerden gab er mir den Rat, ich sollte doch Aspirin nehmen, dann wird es auch wieder besser. Zumal ich doch eh arbeitslos sei und deshalb auch nichts behandeln müsste. Selbst der Hinweis von mir, das ich teilweise auf allen Vieren mich nur fortbewegen könnte, war Ihm egal. Als ich noch mal zum Hausarzt musste, war dieser so genervt, das er zur Arzthelferin in etwa sagte: "Schmeiß den arbeitlosen Typen wieder raus". Überhaupt lässt die Behandlung des Hausarztes sehr zu wünschen übrig, seit ich vor 6 Jahren arbeitslos wurde. Außer ein paar Massagen und ein Untersuchung der Wirbelsäule ist nicht viel passiert. Einmal gab er mir den ärztlichen Rat, weil meine Leber- und Blutwerte so schlecht waren, mit dem Trinken aufzuhören. Da ich aber sehr selten Alkohol trinke und ihn auch nicht vertrage, fand ich diese Aussage des Hausarztes, mich als Trinker zu bezeichnen äußerst unpassend.

Nach dem Vorfall beim Hausarzt ging ich nun zum keinem Arzt mehr, aber die schon erwähnten Symptome waren weiterhin vorhanden. Dazu kam noch Dauerdrehschwindel und Übelkeit. Besonders das Genick machte mir zu schaffen, wo einst mich die Zecke gestochen hatte. Eine falsche Bewegung in der LWS und ich bekam immer wieder erneut einen Hexenschuss. Auch seit Jahren verschlechtere sich die Konzentration, so das ich häufig nach Minuten schon wieder was vergessen habe. Oft ist mit kalt, so das ich das Gefühl habe zu erfrieren. Jede kleinste Anstrengung bringt mich aber wieder zum Schwitzen. Beim Laufen und Gehen habe ich Probleme mit dem Gleichgewicht und fühle mich nicht mehr standsicher. Jeden Morgen fühle ich mich wie benommen, als hätte ich einen Kater. Schwer zu schaffen machen mir die Krämpfe an unterschiedlichen Körperstellen und Muskelzucken besonders im Augenbereich. Ob wohl ich abgeschlafft, antriebslos, ständig müde und erschöpft bin, schlafe ich seit mehreren Jahren sehr schlecht. Schließe ich das linke Auge, meine ich mit dem rechten Auge doppelt zu sehen. Das Formulieren von klaren Sätzen fällt mir schwer, so dass ich was sage, aber eigentlich was anderes meine. Autofahren beschränke ich auf das Nötigste, da ich nicht mehr richtig die Bewegung der anderen Autos einschätzen kann. Ich wenn dann nur tagsüber, weil nachts sich die Beeinträchtigung noch erhöht. Zur Sicherheit lasse ich mich auch fahren.

Um die Probleme in den Griff zu bekommen, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Hausarzt gemacht, weil der alte Hausarzt jetzt schon mit Zwangseinweisung in eine Psychiatrie gedroht hat. Meiner Meinung nach zur Verschleierung seiner Untätigkeit. Bei einer amtsärztliche Untersuchung meinte der Amtsarzt, dass man mit hochdosierten Psychopharmaka mein Zittern an den Händen und die Panikattacken schnell in den Griff bekommen könnte. Außerdem sollte ich mir überlegen, ob ich mir die Beschwerden nicht nur einbilde. Das ist schon eine bodenlose Frechheit, mir zu unterstellen, dass ich mir das alles nur einbilde. Mein neuer Hausarzt überwies mich nun zum Hautarzt. Der stellt fest, dass ich auf diverse andere Stoffe mal schwächer und mal Stärker reagieren, aber extrem allergisch auf Stäube. Wobei der Hautarzt meinte, solche Werte schon lange nicht mehr gesehen zu haben. Der Blutallergietest zeigte aber nur gering positive Werte auf Erle. Das Problem ist, das es zwar eine Behandlung (insgesamt 300,- Euro) dazu gibt, die ich aber selber zahlen müsste. Da ich auf Hartz 4 lebe, ist dieser Betrag aber nicht möglich.

Ich weiß zwar nicht, was bei nächsten Termin bei dem neuen Hausarzt auskommen wird, aber ich werde Ihn überreden, einen Borreliose Test zu machen. Denn in den Nachrichten wurde ich auf die Borreliose nämlich aufmerksam. Dort wurde berichtet, dass ein lang gesuchter Ausbrecher auch an Borreliose erkrankt ist. Im Internet wurde ich auf die Homepage www.borreliose24.de aufmerksam, wo sehr viele Symptome der Borreliose aufgelistet sind, wo ich auch habe. So hat sich mein Verdacht auf die Borreliose erhärtet. Jetzt brauche ich Gewissheit und möchte einen Borreliose Test machen.

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