Krankengeschichte 17 - Psychisch oder Borreliose? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
Mehr Hilfe durch Informationen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Krankengeschichte 17 - Psychisch oder Borreliose?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 17

Psychisch oder Borreliose?

Letztes Jahr bekam ich plötzlich im Dezember aus heiterem Himmel im linken Oberschenkel starke Schmerzen und auch ein totales Taubheitsgefühl. Ich hatte das Gefühl, als ob ich ein Messer in den Oberschenkel hereingerammt bekam. Nachdem mein Versuch, mit Schmerzmittel den starken Schmerz zu bekämpfen misslang, ging ich doch lieber zum Hausarzt. Er vermutete, dass es von den Bandsscheiben kommt, da ich schon länger damit Probleme hatte. So verschrieb er mir die übliche Therapie von Tabletten, Spritzen und auch Krankengymnastik. Doch trotz der Behandlungen hatte ich weiterhin Schmerzen. Jetzt überwies der Hausarzt mich ins Krankenhaus in die Orthopädische Abteilung, wo eine Nervenmessung durchgeführt wurde. Ich dachte schon, die würden mich jetzt operieren. Doch bei den Befunden konnte nichts Tragisches feststellt werden. Die Schmerzen blieben, so das ich nach 4 Monaten wieder zum Hausarzt ging und eine Überweisung zu einer Schmerzakupunktur verlangte.

Frau hat durch die Borreliose starke Schmerzen im Oberschenkel

Das war mein Glück, denn der Arzt von der Schmerzakupunktur kannte sich auch gut mit der Borreliose aus. Als er von meinen Symptome hörte, war er sich sofort zu 99 Prozent sicher, das mein Leiden von der Krankheit Borreliose stammt. Um sicher zu gehen, nahm er Blut ab und machte einen LTT-Test. Dieser Test war eindeutig, denn ich hatte eine Borreliose im 3. Stadium. Mit diesem Ergebnis ging ich wieder zum Hausarzt. Dieser überwies mich gleich ins Krankenhaus um eine Liquor-Untersuchung durchzuführen zu lassen. Doch dieser Test war negativ. Also wieder zum Hausarzt um das Ergebnis zu besprechen. Nun teilte mein Hausarzt mir mit, das das Leiden bei mir psychisch bedingt sei. Er gab mir zu verstehen, dass ich praktisch austherapiert wäre.

Es folgten 6 Monaten, in denen ich nicht wusste was ich tun sollte, obwohl ich weiterhin Schmerzen hatten. Ich ging nach langem Überlegen wieder zu dem Arzt, der meine Borreliose zuerst festgestellt hatte. Der Arzt konnte es gar nicht fassen, das ich immer noch ohne Therapie war. Er verschrieb mir sofort zwei Antibiotika (InfectoTrimet 100 mg (Wirkstoff Trimethoprim) 2 x täglich (morgens & abends) und Romyk 300 mg (Wirkstoff Roxithromycin) 2 x täglich (morgens & abends) für die nächsten 6 Wochen auf. Seit ca. 1 Woche nehme ich jetzt die Antibiotikas und spüre schon die ersten Wirkungen, denn die Schmerzen lassen langsam nach. Jetzt hoffe ich natürlich, dass es weiter aufwärts geht. Die letzten 6 Monate möchte ich auf jeden Fall nicht noch mal erleben.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü