Krankengeschichte Borreliose 19 - war mein Arzt überfordert? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte Borreliose 19 - war mein Arzt überfordert?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 19

war mein Arzt überfordert?

Es begann mit 3 Zeckenstichen im Jahre 2005. Mit zwei Zecken wurde ich selber fertig und entfernte sie vollständig, doch bei der dritten Zecke bekam ich den Kopf nicht raus, so das ihn der Arzt entfernen musste. Eine Hautrötung konnte ich danach nicht sehen, so dass ich davon ausging, dass ich keine Borreliose hatte. Doch kam im Lauf der Zeit einige Beschweren wie monatelanges Schnupfengefühl oder Halsschmerzen, ohne das sich aber einer Erkältung bemerkbar machte. Während ich mir Sorgen machte, fand mein Arzt keine Veranlassung, irgendetwas zu unternehmen. Auch als Herzrasen, Hitzewallungen (so schlimm, das ich öfters in der Nacht Duschen  und die Wäsche wechseln musste) und Schwindel hinzukamen,

Arzt mit Stethoskop auf der Suche nach der Borreliose

sah er in den Symptomen nur ein Anzeichen von Wechseljahrbeschwerden. Doch dabei blieb es nicht und so kamen auch noch leichte Gelenkbeschwerden hinzu. Je nachdem, waren sie mal stärker oder schwächer, mal waren sie sehr präsent und verschwanden dann wieder. Zu massiven Gelenkbeschwerden kam es dann Anfang 2009, gepaart mit starken Kopfschmerzen und Nackenschmerzen, die am obersten Wirbel begangen und dann sich über den Kopf zogen. Es trat teilweise ein Gefühl auf, das meine Kopf instabil am Hals war, als würde ich ihn nicht mehr halten können. Zudem traten noch Schmerzen an den Zehgelenken, Sprunggelenken, Schlüsselbein-Brustbeingelenk, Handgelenken, Schultergelenken, Kreuzdarmbeingelenk,  Knieschmerzen und auch kraftlose Knie auf. Zu Behandlung dieser Beschwerden hatte mein damaliger Arzt es mit Elektrotherapie und Akupunktur versucht, doch ohne Erfolg.

Um die Ursache zu finden, wurde ein Knochenszintigramm angeordnet, wo in den Gelenken auch Entzündungen zu sehen war. Daraufhin wurde vermutet, dass ich an Polyarthritis litt, was mir ganz schöne Angst einjagte, denn ich konnte mir schon die Hände deformiert vorstellen. Um die Diagnose zu bestätigen, wurde eine umfassende rheumatologische Untersuchung durchgeführt, die aber alle ohne Befund waren. Ich beschloss einen Arztwechsel zu machen, weil ich das dumpfe Gefühl hatte, das mein Arzt scheinbar überfordert mit meiner Krankheit ist.

Bei meiner neuen Ärztin wurde dann schnell die richtige Diagnose gefunden, nachdem ich Ihr meine Krankengeschichte erzählte. Sie machte einen Borreliose Test, der dann positiv war. Zur Behandlung hatte Sie mir dann Doxycyclin 100mg (2 x täglich) für 3 Wochen verschrieben. Jetzt habe ich die Tabletten etwa 4 Tage eingenommen und von Besserung keine Spur. Vielmehr sind meine Beschwerden und Schmerzen stärker geworden, so das jetzt auch noch das Ellenbogengelenk schmerzen tut. Zum Glück habe ich im Internet gelesen, das es zu einer Erstverschlimmerung kommen kann, so dass ich die Hoffnung habe, dass nach 3 Wochen der Spuk endlich ein Ende hat.

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