Krankengeschichte 20 - Borreliose 7 Jahre später? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte 20 - Borreliose 7 Jahre später?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 20

Borreliose 7 Jahre später?

Alles begann im Jahre 2003, wo mich eine Zecke gebissen hat. Doch außer dem Zeckenbiss ist nichts sonderlich passiert. Nach 7 Jahren (2010) zur selben Jahreszeit spürte ich im Mund ein Taubheitsgefühl, wobei ich glaubte, dass es wieder weggehen würde. Am nächsten Tag musste ich feststellen, dass mein rechtes Augenlid nicht mehr schließt. Weil sich im Lauf des Tages sich nichts besserte, ging ich abends ins Krankenhaus, die am nächsten Tag dann ein MRT durchführten und auch Gehirnwasser entnommen wurde. Leider waren aber alle Untersuchungen ohne Befund, so dass ich nach 4 Tage entlassen wurde. Zum Hausarzt ging ich noch am selben Tag, der eine Blutuntersuchung durch führte und mir Kortison ver-

Die eigentliche Krankheit Borreliose wurde auch nicht durch das Röntgen der Lunge gefunden

ordnete, weil ich immer noch an Lähmungen litt. Am Wochenende darauf bekam ich Bauchschmerzen beim Atmen mitten in der Nacht. Dabei zog es in der rechten Bauchhälfte wenn ich ein- und ausatmete. Sofort am nächsten Tag ging ich zum Hausarzt, der leider immer noch nicht die Ergebnisse der Blutuntersuchung vorliegen hatte. Trotzdem verschrieb er mir jetzt ein Antibiotikum in Tablettenform. Ein Tag darauf kamen die Blutergebnisse, wo der Befund positiv war und eine Borreliose festgestellt wurde. Nun stellte er die Medikation um und ich bekam das Antibiotika gespritzt. Als mein Hausarzt in Urlaub war, bekam ich neue Beschwerden mit dem Gefühl, dass ich zuwenig Luft bekomme, so dass ich zu den Vertretungsärzten ging. Doch die Ärzte meinten, dass man da nichts machen kann, da ich ja schon Antibiotika bekommen habe. Ich sollte mit mehr Zeit geben, dann würden die Beschwerden von selber wieder aufhören. Als Untersuchung wurde noch die Lunge geröntgt und einen Lungenfunktionstest gemacht, deren Befund aber unauffällig war.

Da die Beschwerden nicht nachließen, ging ich in eine Uni Klinik in der nächst größeren Stadt, wo mir aber nur Blut abgenommen wurde, ich dafür aber an die 7 Stunden warten durfte. Die bestätigten mir, dass es sich bei meinen Beschwerden um eine Borreliose handelt. Allerdings wären meine Symptome und Schmerzen reine Kopfsache, so dass er mir empfahl, zu einem Therapeuten zu gehen. Als ich zum Hausarzt ging, der wieder aus dem Urlaub zurückkam, nahm er mir noch mal Blut ab. Das Ergebnis sollte am Montag da sein, doch meine Freundin hatte sein Kind verloren, so dass ich nicht mehr Schlafen konnte und am Freitag schon wieder beim Arzt war, weil ich Nervlich völlig am Ende war. Er schreib mir gegen die Muskelschmerzen einige Voltaren® Tabletten und zur Beruhigung meiner Nerven zusätzlich Baldrian. Da am Montag und am Dienstag immer noch nicht das Ergebnis der Blutuntersuchung vorlag, ging mein Arzt auf Nummer sicher und spritze mir noch mal 5 Tage das Antibiotika. Nun trudelten auch die Befunde ein und mein Wert ist aber um 14 auf 64 gesunken. Trotzdem wurden noch die 5 Tage Antibiotika weitergespitzt. Allerdings meinte er auch, dass ich mir mehr Zeit geben sollte, bis die Beschwerden weggingen.

Jetzt habe ich aber immer noch Schmerzen an der linken Brust und kann nicht unterscheiden, ob es das Herz oder die Muskeln schmerzen und mache mir große Sorgen. Wurde meine Borreliose überhaupt rechtzeitig behandelt? Auch die Kopfschmerzen, die immer wieder habe, sollen nach meinem Hausarzt vom Wetter kommen. Da ich auch noch im Hals ein Fremdkörpergefühl habe, das immer wieder wegging, aber in der Nacht jetzt durchgehend bleibt, habe ich jetzt ein Termin beim HNO Arzt gemacht.

Meine Fragen an Euch wäre, die Ihr gerne an meine E-Mail Adresse -> MicheleHeidrich1@web.de <- senden könnt (Anmerkung: Die E-Mail wurde auf besonderen Wunsch veröffentlicht), ob ich mir mehr Zeit geben sollte? Ist meine Borreliose rechtzeitig behandelt wurden? Sollte eine Antibiotika Behandlung länger durchgeführt werden?

Eine Zusammenfassung von mir, damit Ihr die Fragen vielleicht besser beantworten könnt. Im Jahre 2003 hatte ich einen Zeckenbiss, danach hatte ich gewisse Leistenprobleme, aber nichts Dolles. Im Prinzip war gesundheitlich immer alles in Ordnung, bin Raucherin und trinke gerne Kaffee. Mein Puls war immer ständig zu Hoch, so dass ich Angst hatte, dass ich eine Herzkrankheit habe. 2010 bekam ich Lähmungen, wurde mit 1 x 10 Tage Antibiotika behandelt, dann noch mal 1 x 5 Tage gegeben.

Da ich erst 18 Jahre bin, wäre es für mich besonders wichtig, viele Informationen zu bekommen, wobei ich hoffe, das Eure Info positiv ausfällt. Vielen Dank!

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