Krankengeschichte 23 - meine Ärzte fanden nichts? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte 23 - meine Ärzte fanden nichts?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 23

meine Ärzte fanden nichts?

Vor mehr als einem Jahr haben die Beschwerden begonnen. Da ich Schulterschmerzen hatte, ging ich erst einmal zum Orthopäden. Der fertigte ein Röntgenbild an, konnte aber nichts besonders finden. Trotzdem ordnete er gegen die Schmerzen u. a. Massagen und eine Elektrotherapie an. Als Nächstes bin ich dann zum Neurologen gegangen, weil meine Hände besonders morgens bewegungseingeschränkt und geschwollen waren. Außerdem zeigen sich bei Kälte an den Fingern, dass diese erstmal weiß und dann blau wurden, was höllisch Schmerzen bereitete. Da bei diesen Symptomen ein Raynaud Syndrom vermutet wurde, überwies mich der Neurologe zum Gefäßchirurg. Mittlerweile sind 2 Monaten vergangen und die richtige Diagnose lässt auf sich warten.

Die Borreliose kann vielfältige Beschwerden auslösen

Es sollen noch 2 Monaten vergehen bis ich einen Termin beim Gefäßchirurg bekam. Doch das Warten hatte sich gelohnt, denn bei diesem Arzt hatte ich zum erstmal das Gefühl, ernst genommen zu werden. Mittlerweile tat irgendwie der ganze Körper weh, mit Taubheitsgefühle an Armen und Hände. Besonders morgens nach dem Aufstehen habe ich das Gefühl, das ich nicht 40, sondern 90 Jahre alt bin. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich keine Nacht mehr richtig durchschlafen konnte und mich im Bett hin und her wälze, damit ich eine Position finde, wo ich gut liegen konnte.

Nach einer Untersuchung von mindestens 20 Minuten hat er festgestellt, dass mein Blut nicht richtig zurückläuft. Endlich dachte ich, dass mein Leiden jetzt gefunden ist und hoffte auf baldige Heilung. Zunächst musste ich zur Angiografie (Verfahren zur Darstellung von Gefäßen mit Kontrastmittel). Dort wurde festgestellt, dass ich statt 3 Hauptarterien nur 1 habe. Doch würde dieser Umstand nicht solche Beschwerden auslösen. So rätselte der Arzt, was nun zu tun sei, weil er sich Sorgen um mich machte. Er kam zum Schluss, dass ich zum Rheumatologe gehen sollte.

Mittlerweile sind schon Monate vergangen und ich war so schlau wie am Anfang. Also ging ich zum Rheumatologe, der erst eine Blutuntersuchung, dann ein große Blutuntersuchung und dann noch eine für die Schilddrüse durchführte. Es war aber nichts Auffälliges zu finden. Was war nur los mit mir? Meine Nerven waren am Ende und ich fühlte mich wie ein Simulant. Vielleicht ist es eine Borreliose und der Arzt sucht nicht danach? Also fragte ich ihn direkt, doch seine Antwort macht mich heute noch wütend. Er sagte "Wenn ich Ihnen eine Liste mit den Symptomen gebe, dann treffen bestimmt 80 % davon auf Sie zu. Das heißt aber nicht, das wenn man einen Test macht, dass Sie die Borreliose auch haben, denn es können auch nur Antikörper sein.......

Das hatte mir gereicht, denn nun hatte ich erstmal die Nase gestrichen voll von den Ärzten. Naja, vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein. Doch zum Glück half mir meine Schwester weiter. Durch Zufall sprach meine Schwester mit meinem Onkel über meine Beschwerden, der wiederum meine Symptome einem Heilpraktiker schilderte. Der Heilpraktiker stellte meinem Onkel nur eine Frage darauf. "Hat Sie schon mal einen Borreliose Test gemacht?" Vor lauter Arztbesuchen hatte ich nicht an den Heilpraktiker gedacht.

Er empfahl mir in Ettlingen ein Labor, die sich auch Borreliose spezialisiert haben. Dort habe ich mir ein LTT-Test auf Borreliose und Ehrlichiose machen lassen. Das Ergebnis war eindeutig. Die Werte waren positiv und auch aktiv (Beim LTT-Test kann man auch die Aktivität der Erreger feststellen lassen). Der Test kostet mich als Selbstzahler nur 93 Euro, was ich noch recht günstig finde. Da jetzt die Krankheit Borreliose feststeht, bekomme ich als Behandlung eine dreiwöchige Antibiotika Kur und zusätzlich auf homöopathischer Basis eine Entgiftung nach Phönix. Jetzt bin ich zuversichtlich, dass ich das Leiden in den Griff bekomme. Endlich hat die Krankheit einen Namen, so denke ich ist es auch möglich, was dagegen zu tun. Auf jeden Fall bin ich jetzt optimistisch.

Allerdings würde ich mir wünschen, dass mehr Ärzte in Zukunft nicht zwischen Tür und Angel den Patienten abfertigen, sondern sich Zeit nehmen würden, um der Krankheit wie der Borreliose auf den Grund zu gehen. Vielleicht sollte man auch früher einen Heilpraktiker um Rat fragen.   

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