Krankengeschichte Borreliose 25 - Fußpflegerin hatte die Lösung - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte Borreliose 25 - Fußpflegerin hatte die Lösung

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 25

Fußpflegerin hatte die Lösung

Wenn ich meine Fußpflegerin nicht hätte, doch dazu später. In diesem Jahr im Juli begann meine Leidensgeschichte, als ich beim Bad putze einen großen Fleck an meinem Fuß entdeckte. Es sah so aus, als wenn ich mich irgendwo angeschlagen hätte. Ich verspürte auch keinen Schmerz, sodass ich dachte: "Das wird schon von alleine wieder weggehn, es ist ja auch von alleine gekommen". Erst als der Fleck sich am ganzen Fuß ausbreitet, machte ich doch lieber auf den Weg zu meinem Hausarzt. Wie der Zufall so will, war dieser für 2 Wochen im Urlaub. Nach dem Urlaub besuchte ich meinen Hausarzt, weil schon leichte Schmerzen sich bemerkbar machten. Auch hatte jetzt fürchterlichen Juckreiz, sodass meine Haut völlig verkratzt war.

Kann bei Fußschmerzen eine Borreliose dahinterstecken?

Zudem war die Fußhaut ziemlich trocken. Meine Hausarzt nahm Blut für die Untersuchung von den Harn-werten, Rheuma, Gicht und noch einen Wert ab. Es dauerte nicht lange, dann erfuhr ich den Befund. In allen Fällen war der Befund negativ, was ja eigentlich nicht schlecht ist, aber meine unheimliche Krankheit ist unentdeckt geblieben. Das Einzige, was auffällig war ist, dass ich scheinbar an einer Infektion litt. So schrieb mir der Arzt was gegen die Infektion auf und ich sollte nächstes Quartal wieder erscheinen. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr hingehen, um schon wieder 10 Euro zu zahlen, aber mein Fuß machte mir einen Strich durch die Rechnung. Jetzt war er geschwollen, sodass er fast doppelt so groß war wie normal. Somit passten mir kein Schuhe mehr richtig, nur noch die alten Turnschuhe und das im Spätsommer.

Also gleich wieder zum Arzt, der völlig überrascht war. Der verordnete mir gleich was gegen die Schwellung, die zum Glück auch endlich zurückging. Allerdings bekam ich jetzt richtig starke Schmerzen, die ich vorher nicht kannte. Auch waren die Schmerzen mal am Bein dann wieder am Fuß und dann wieder an der Ferse. Da ich glaubte, dass der Ursprung von den Knochen ausging, fragte ich eine bekannte Physiotherapeutin, was ich jetzt machen sollte. Die Therapeutin riet mir, den Bereich röntgen zu lassen. Also ging ich zum Hausarzt und lies mich zum Radiologen überweisen, doch der Befund war negativ.

Jetzt folgt die Geschichte mit meiner Fußpflege, denn ich hatte einen Termin gemacht. Als ich Ihr erzählte, was ich alles bis jetzt mit dem Fuß erlebt hatte, sagte Sie mir, das ich mal eine CT machen sollte oder auch mal überprüfen lassen, ob ein Zeckenstich die Ursache sein kann. Sie hatte schon oft Fälle, wo die Ursache eine Borreliose war, aber die Ärzte nichts fanden. Das lies ich mir nicht zweimal sagen und ging sofort am nächsten Tag zum Hausarzt, um Blut abnehmen zu lassen. Er fragte mich, ob ich noch wüsste, wann der letzte Zeckenstich war? Ich antwortete Ihm, dass es wohl 5 Jahre her ist. Der Arzt schüttelte nur mit dem Kopf und meinte, dass dies wohl zu lange her sei, aber trotzdem ordnete er an, dass das Blut untersucht wurde. Komisch fand ich schon die Reaktion, weil ich schon mal im Internet gelesen hatte, das im 3. Stadium es sogar Jahre dauern kann, bis sich Symptome zeigen.

Doch ich war gespannt auf das Ergebnis, was dann so nach 1 bis 2 Wochen da war. Der Befund war Positiv und es was die Borreliose! Endlich hatte ich Gewissheit, aber auch Angst vor dem Rollstuhl, weil ich eine Frau im Dorf kannte, die von einer Zecke gestochen wurde und jetzt im Rollstuhl saß. Zwar war es bei Ihr die FSME, aber zum Glück bin ich ja vor Jahren gegen die FSME geimpft wurden. Nun nehme ich gegen die Borreliose seit 13 Tagen Tabletten und langsam gehen auch die Schmerzen zurück. Wenn ich die anderen Krankengeschichten der Borreliose lese, bin ich froh das meine Krankheit so glimpflich verläuft. Es bleibt nur zu hoffen, das ich die Borreliose nach der Behandlung ausgestanden habe, auch wenn vermutlich noch einzelne Erreger in mir bleiben werden.

Was mich besonders ärgert ist, dass beim Hausarzt überall riesengroße Plakate hängen, wo vor Zecken gewarnt werden, aber der Arzt dann selber nicht auf die Idee kommt, nach diesen Erregern auch zu suchen. Zumal diese Krankheit Borreliose nicht mehr so unbekannt ist, wie vor 20 Jahren etwa.

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