Krankengeschichte 26 - Kniebeschwerden Borreliose? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
Mehr Hilfe durch Informationen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Krankengeschichte 26 - Kniebeschwerden Borreliose?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 26

Kniebeschwerden Borreliose?

Alles begann im Frühjahr 2010, als ich am linken Knie bestimmte Beschwerden hatte. Also ging ich im Mai 2010 zum Hausarzt, um die Ursache der Beschwerden zu finden. Der Arzt schrieb mir eine Salbe auf, die ich einreiben sollte und meinte, dass mein Knie vermutlich einige Abnützungserscheinungen hätte. Und in der Tat hatte ich das Gefühl, das durch die Salbe die Beschwerden am Knie besser wurden. Im November 2010 schmerzte das Knie wieder, sodass ich zu einem Orthopäden ging, der mein Knie röntge. Zu meinem Erstaunen sagte mir der Facharzt, das ich überhaupt keine Abnutzungserscheinungen am Knie hätte. Doch scheinbar ahnte er schon, was es bei mir vermutlich sein könnte, denn er fragte mich, ob ich mich viel im Freien aufhalten würde.

Häufige Symptome einer Borreliose sind auch Beschwerden am Knie

Ich sagte Ihm, das ich mal von einer Zecke gestochen wurde. Daraufhin machte er einen Borreliose Test und ordnete eine Untersuchung im Kernspin an. Der Borreliose Test (vom 18.11.10) war positiv mit den Werten: Borrelien IgG-Ak(LiA) und 844 U/ml. Auch das IgG Borrelien Westernblot wurde untersucht, der dann auch positiv war mit den Werten: p100, VisE, p58, p39, OspCBga, p18Baf, p18g2. Die Untersuchung wurde in der Klinik gemacht, wo der Arzt mir Flüssigkeiten aus dem Knie gezogen hat und irgendeine Flüssigkeit reingespritzt hat. Was soll ich sagen? Ich war begeistert, denn endlich konnte ich das Knie voll ausstrecken und ganz zusammenziehen.

Doch die Freude hielt nicht lange, denn schon nach 4 Wochen war ich wieder in der Klinik, weil mein Knie wieder dick geworden ist. Diesmal wurde mir am 29.12.10 wieder Blut abgenommen und auch Flüssigkeiten aus dem Knie. Das es jetzt eine Borreliose ist, bezweifeln er trotzdem, denn mein Wohnort ist 850 Meter über dem Meerspiegel, da würden keine Zecken die Borrelien haben, also auch keine Borreliose übertragen können. Das Ergebnis der Untersuchung könnte ich, wenn ich wollte, schon morgen haben. Natürlich war ich am nächsten Tag in der Klinik, doch der Befund lag noch nicht vor. Da der Arzt heute den letzten Arbeitstag hatte und dann in Rente ging, teilte er mir mit, das wenn ein positiver Befund vorliegen würde, ich eine Nachricht erhielte.

Am 07.11.11 kam per Post der Befund: Borrelien IgG-AK 8LiA + 141 positiv. Da der Befund auch einen positiven PCR aus der Gelenkpunktion hatte, gilt meine Lyme Arthritis als gesichert. Da nach meinem Befund eine Antibiose indiziert ist, bekam ich das Antibiotika Doxycyclin 200 für 20 Tage. Doch hat mir das Doxycyclin auch geholfen? Seit ich das Antibiotika genommen habe, tut mir nicht nur das Knie weh, sondern ich habe auch Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden, Kribbeln im Kopf, Nierenschmerzen, Muskelbeschwerden und eine Haut, die sich dünner anfühlt.

Ist jetzt die Borreliose ganz ausgebrochen oder kommt das von den Tabletten? Ich habe nächste Woche einen Termin bei dem sehr guten Orthopäden, der den Verdacht auf den Zeckenbiss und die Borreliose schon bei der ersten Behandlung hatte. Durch die neuen Symptome nach der Antibiose bin ich jetzt ganz verunsichert. Sind die jetzt von den Tabletten gekommen und wie werde ich die Beschwerden wieder los? Welche Behandlung hilft da in meinem Fall und was soll ich jetzt dem Orthopäden sagen? Wie soll es jetzt weitergehen?

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü