Krankengeschichte Borreliose 30 - Der Rollstuhl war schon bestellt - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
Mehr Hilfe durch Informationen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Krankengeschichte Borreliose 30 - Der Rollstuhl war schon bestellt

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 30

Der Rollstuhl war schon bestellt

Im Juni 2010 begann meine Odyssee. Es plagten mich Schmerzen im Lendenbereich. Habe ich mich vielleicht beim Sport gezerrt oder auch nur verhoben? Doch es wurde immer schlimmer, denn 3 Tage später konnte ich weder laufen, stehen oder sitzen. Um die Ursache zu klären, ging ich zu meiner Hausärztin, die einen Bandscheibenvorfall vermutete. Ich bekam starke Schmerzmittel verschrieben, die mir helfen sollten. Doch wegen den wahnsinnigen Schmerzen musste ich innerhalb von 2 Wochen 3 x in die Notaufnahme im Krankenhaus gehen. Aber alle Befunde u. a. MRT, BA oder CT waren in bester Ordnung. Ich musste mich wenn den ständigen Schmerzen öfters übergeben und durch die Krankheit war ein normales Leben nicht

Der Albtraum vieler Borreliose Betroffener ist die Endstation Rollstuhl

mehr denkbar. Doch ich hatte Glück, denn beim dritten Mal in der Notaufnahme hatte ein Neurologe Dienst. Er fragte mich, ob ich mir schon mal einen Zeckenstich zu gezogen haben. Ich konnte mich zwar an einem Zeckenbiss erinnern, aber der war schon rund 6 Jahre her. Trotzdem wurde mir vom Neurologen bei der Untersuchung Gehirnwasser entnommen und er sollte recht behalten, denn der Borreliose Test war positiv mit der Diagnose Neuroborreliose. Also wurde mir im Krankenhaus für 3 Wochen Antibiotika gegeben. Leider erlitt ich einen allergischen Schock!

Und so plagen mich nach der Behandlung immer noch Schmerzen im Rücken und auch meine Füße fühlen sich unempfindlich und taub an. Scheinbar legen die Borrelien meine Hauptnerven an den Beinen lahm. Dazu kommt noch, dass ich Schmerzen ohne Ende habe und meine stark geschwollenen Zehengelenke dauernd gekühlt werden muss. Ich konnte nur noch ohne Schuhe an Krücken laufen und aber zum Glück ist das im Sommer passiert! Es blieb mir nichts anders übrig, als schon mal den Rollstuhl zu bestellen. Die Ärzte verschrieben mir jetzt Morphine und Opiate.

Ich hatte jetzt zudem Atembeschwerden, schubartige Herzrhythmusstörungen, Gelenkschmerzen an den Händen und Schultern, vernebeltes Gehirn, dicke Zunge, schlechte Augen und mittlerweile sind meine Zehengelenke auch noch blau angeschwollen. Zusammengefasst könnte man sagen, mein Gesundheitszustand war eine Katastrophe. Außerdem konnte ich keinen Termin mehr bei den Neurologen bekommen, da diese wochenlang ausgebucht waren und alle anderen Ärzte konnten mir bei diesen Beschwerden nicht weiterhelfen. So war ich auf mich alleine gestellt.

Damit das endlich aufhört, suchte ich im Internet nach einer Lösung. Ich fand zwar spezielle Reha Kliniken für die Neuroborreliose, aber die waren meist privater Natur. Außerdem fand ich einen Hinweis auf Nahrungsergänzungsmittel, die ich immer noch bis heute nehme. Etwa 3 Wochen später bin ich in die Reha gefahren, nehme homöopathische Mittel, die mein Immunsystem aufbauen und habe meine Ernährung auf basisch umgestellt.

Bis heute leide ich noch in den Füßen an Lähmungserscheinungen, aber es wird langsam immer besser. Ich fühle mich jetzt wieder leistungsfähig und mein Immunsystem scheint bestens zu funktionieren. So kann ich jetzt wieder arbeiten gehen, die ich wahrscheinlich meinen Nahrungsergänzungsmitteln von 4Life zu verdanken habe. Endlich hat mich mein Leben wieder und vielleicht hilft diese Krankengeschichte, vielen Betroffenen der Borreliose Mut zu machen. Eine schlimme Erfahrung war, dass ich bei der Krankheit Borreliose allein war und wenn jemand meine Hilfe braucht, würde ich sehr gerne helfen. E-Mail Adresse ilonalindner@gmx.net

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü