Krankengeschichte Borreliose 32 - Mit Opiaten ruhig gestellt? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte Borreliose 32 - Mit Opiaten ruhig gestellt?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 32

Mit Opiaten ruhig gestellt?

Hallo, alles begann vor ca. 7 Jahren, als ich von einer Zecke beim Rasenmähen gestochen wurde. Da ich einen Ausschlag in Ringform hatte, suchte ich meinen Hausarzt auf. Normalerweise wäre ich schon früher zum Hausarzt gegangen, aber zuerst dachte ich, dass mich eine Ameise gestochen hatte. Scheinbar erkannte der Arzt die Wanderröte und die Borreliose, denn ich bekam gleich 14 Tage Antibiotika verschrieben. Das Problem war nur, das mir niemand gesagt hat, das ich bei der Einnahme des Medikaments keine Milchprodukte für ca. 2 Stunden zu mir nehmen darf. So befürchte ich, dass die Antibiotika nicht gewirkt haben, denn ich bekam nach der Behandlung brennende Schmerzen am ganzen Körper. Das fühlte sich morgens schon so an, als wäre ich 80 Jahre alt.

Auch auf dem Rasen zu Hause kann man von Zecken gestochen werden und an einer Borreliose erkranken.

Die fürchterlichen Schmerzen verteilten sich von der Schulter bis hin zu den Füßen. Aber meine Ärzte waren sich einig, dass dies keine Borreliose mehr sein kann. Vielmehr sollte ich zum Psychiater gehen. Doch das war nicht die richtige Anlaufstelle für diese Schmerzen. Auch bekam ich Krankengymnastik verschrieben, bei denen ich hinterher noch mehr Schmerzen bekam.

Also ging ich wieder zum Hausarzt, der mir Oxycodon 40mg (Opiate) verschrieb. Nach der Einnahme ging es mir wieder richtig gut. Doch damit wurde nur von der eigentlichen Ursache (Borreliose?) hinweggetäuscht. Außerdem bekam ich noch Lyrica und Amitriptylin (Antidepressiva) verschrieben. Danach folgte eine 2 Jahre lange Schmerztherapie bei meinem Hausarzt.

Von den Opiaten sollte ich 3 Tabletten am Tag nehmen, die ich für 33 Tage im Voraus bekam. Nur waren die Beschwerden manchmal so groß, dass ich an manchen Tagen auch mal eine 4. Tablette einnahm. So hatte ich zum Schluss der 33 Tage Höllenqualen zu durchleben, da ich keine Medikamente mehr hatte. Am ganzen Körper hatte ich starke Schmerzen. Dazu kommt noch, dass ich sehr viel Schwitze und nachts durch die Wohnung laufe, weil ich vor Schmerzen nicht einschlafen kann.

Die ganze Situation ist einfach unerträglich. Da ich immer noch vermute, dass dieses Leiden mit dem Zeckenstich zu tun hat, ging ich vor 3 Jahren zu einem Borreliose Spezialist. Wie ich vermutet hatte, stellte er eine chronische Borreliose fest, weil sich die Borrelien verkapselt haben. Diese Bakterien können aber wieder aktiv werden und sich in Schüben bemerkbar machen. Meine Ärzte dagegen hackten es als Unsinn ab, da es ihrer Ansicht nach keine verkapselten Borrelien gibt. Auf Anraten des Borreliose Spezialist sollte ich eine Antibiotika-Kur von 6 Wochen durchführen lassen, was meine Ärzte aber verweigerten. Mein Arzt vermutet, das ich mit meinen 55 Jahren wohl eher an einem Restless Syndrom, Fibromyalgie, Gelenk oder Muskelrheuma leide. Außerdem an einer Arthrose an Knien und Hüfte.

Meiner Meinung nach sind die Beschwerden eindeutig von einer Borreliose. Deshalb werde ich wieder nach Kassel gehen und meinen Borreliose Spezialisten aufsuchen. Eins ist sicher, so macht das Leben wirklich keinen Spaß mehr. Ich hoffe, Ihr drückt mir die Daumen, dass mein Spezi mir helfen kann. Alleine schon wegen meiner Enkelin, für die ich auch gesund werden will. Ich wünsche allen, die das hier lesen alles Gute und gute Besserung. Liebe Grüße

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