Krankengeschichte 36 - Ekzeme oder Borreliose? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Krankengeschichte 36 - Ekzeme oder Borreliose?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 36

Ekzeme oder Borreliose?

Im Sommer 2010 beginnt meine Krankengeschichte. An einer kleinen Einstichstelle, vermutlich durch einen Zeckenstich, bekam ich einen Hautausschlag und musste auch gleich zum Arzt, weil es wie Feuer brannte. Obwohl für mich alles nach einem Zeckenbiss aussah, verschrieb mir der Arzt nur eine Salbe gegen Ekzeme. Ich nahm die Creme bis zum Wochenende, doch die Rötung in Höhe des Bauchnabels wurde immer größer und hatte jetzt eine Größe von rund 10 x 15 cm. Außerdem tat dieser Ausschlag höllisch weh, so dass ich das Gefühl hatte, innerlich zu verbrennen. So konnte es nicht weitergehen und ich ging noch am Wochenende ins Krankenhaus. Dort wurde eine Nabelentzündung festgestellt.

Hat die Frau ein Ekzem, wo eine Creme helfen kann oder eine Borreliose?

Die Krankenhaus-Ärztin wollte, dass ich mich stationär behandlen lasse. Doch wie sollte das gehen, wenn ich meinen 10 jährigen Sohn dabei habe? Da wurde Sie massiv und sagte mir, wenn ich mich nicht sofort stationär behandeln lasse, könnte ich sogar sterben, wenn ich eine Blutvergiftung bekäme. Auf die Frage, ob es sich bei dem Ausschlag um eine Wanderröte handle, die von der Krankheit Borreliose hervorgerufen wird, sagte Sie, das hat mit einer Borrelieninfektion nichts zu tun.

Doch ich wollte es genau wissen und ging deshalb in eine Hautklinik noch am selben Tag. Auch hier hatten die Ärzte als Diagnose nur ein Ekzem diagnostizieren können. Doch ich traute der Sache nicht und ging sofort am Montag zum Hausarzt. Ich bat den Arzt einen Borreliose Bluttest zu machen. Statt meiner Bitte nachzukommen, weigerte er sich beharrlich und überwies mich zum Hautarzt.

Im Gegensatz zu dem Hausarzt hatte der Hautarzt schnell den Verdacht auf eine Borreliose und ordnete einen Bluttest an. Das Testergebnis war eindeutig, denn es war die Borreliose. Also verschrieb mir der Hautarzt 2-mal täglich ein Antibiotikum für 20 Tage auf.

Das sollte es auch schon gewesen sein, denn jetzt gelte ich als austherapiert und für eine weitere Behandlung gibt es scheinbar keine Veranlassung. Und das, obwohl ich noch an folgenden Symptomen leide, die mit unter sehr seltsam sind: u. a. Herzrasen, Rückenschmerzen, Vergesslichkeit, an allen Gliedmaßen ein Kribbeln und Weitsichtigkeit.

Obwohl ich öfters die Ärzte anfragte, was man dagegen tun kann, bekomme ich keine richtigen Antworten. Allerdings erhalte ich aber bei jeder Anfrage folgenden Satz: Meine jetzigen Symptome haben nichts mit der Borreliose-Infektion zu tun! Insgesamt herrscht Ratlosigkeit. Der Bluttest mit den Antikörpern bleibt weiterhin unverändert und es ist auch damit zu rechnen, das diese Werte auch noch Jahre so bleiben werden.

Doch da stellt sich für mich die Frage: Wie will man da feststellen, ob ich an einer Borreliose leide oder nicht? Ich bin verzweifelt und werde nach Antworten suchen. Leider kann man sonst scheinbar nichts machen, oder doch????????????????????????????????????

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