Krankengeschichte 37 - Hat mein Sohn (7) Borreliose? - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Krankengeschichte 37 - Hat mein Sohn (7) Borreliose?

( Geschichte neu verfasst )

Krankengeschichte Borreliose 37

Hat mein Sohn (7) Borreliose?

Vor rund 4 Wochen begann die Krankengeschichte meines Sohnes (7), der immer noch mit der Borrelien Infektion kämpfen muss. Zu Beginn traten Kopfschmerzen (ständiges an die Kopfhaut fassen) auf und auch hatte er immer leichtes Fieber. Natürlich machten wir als Eltern uns Sorgen und auf die Frage, wo denn die Schmerzen besonders zu spüren sind, sagte er, dass hauptsächlich der Oberkopf ihm wehtut, aber es wären keine so starken Schmerzen. Zuerst glaubten wir, das es vermutlich eine Herbstgrippe (grippaler Infekt) sei, weil ja auch in der Schule fast jedes 3. Kind schon krank war. Nach einer Woche mussten wir feststellen, dass die Beschwerden weniger wurden, dafür hatte er jetzt vermutlich Nacken-

Für die Eltern ist es meist besonders schlimm, wenn Ihr Kind an einer Borreliose leidet.

schmerzen, da die Bewegung des Kopfes (ähnlich eines Pinguins) ziemlich steif wirkte. Als nächste Phase wurde er immer unkonzentrierter und hatte auch weniger Appetit. Auch wurde er zickiger zu seiner Schwester und zu uns Eltern. Vor einer Woche klagte er über Rückenschmerzen und der steife Nacken ist auch nicht weggegangen. Also machten wir uns auf die Suche im Internet und gaben die Symptome ein.

Als ersten Schock gab es einen Hinweis auf die Krankheit Leukämie, das uns sehr erschrocken hat. Doch eine Platzierung weiter unten fanden wir die Krankheit Borreliose, was bestimmt auch keine beruhigende Krankheit ist. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bewusst die Schulmedizin ausgeklammert, da wir gegenüber dieser Art von Medizin recht skeptisch sind. Doch es musste was geschehen, denn mittlerweile wurden uns die Hinweise im Internet unheimlich und meine Frau war auch kaum zu beruhigen.

Also fassten wir den Entschluss, hier musste ärztliches Fachwissen her. Doch die Diagnose war ernüchternd. Es soll sich laut dem Hausarzt nur um einen grippalen Infekt handeln! Es wäre also kein Grund zu Beunruhigung vorhanden. Auf die Frage meiner Frau, ob es sich um eine Borreliose handeln kann, wurde diese Frage ins Lächerliche gezogen.

Doch meine Frau lies nicht locker und wollte, dass der Arzt einen Bluttest zur Sicherheit durchführt. Sie erhielt eine patzige Antwort, das wenn sie glaube, ein Recht zu haben, bei Kindern einen Bluttest zu verlangen, dann sollte sie doch bitte wieder in 3 Tagen in die Hausarztpraxis kommen. Da frage ich mich doch, wie er dann mit erwachsenen Patienten umspringt. Zum Glück war ich bei dem Gespräch nicht anwesend.

Nach 3 Tagen erschien meine Frau mit unserem Sohn zur Blutabnahme und es wurden ihm 5 Kanülen Blut abgenommen. Das Ergebnis sollten wir nächste Woche erhalten. Das war letzte Woche Mittwoch und heute am Freitag erhielten wir das Ergebnis: Es ist eine Borreliose.

Die Reaktion des Arztes war ein wenig kleinlaut, so dass er am Telefon sich irgendwie mit den Worten: "Naja, Hauptsache Diagnose" herausredete. Als Therapie bekamen wir ein Breitbandantibiotika mit dem Namen Amoxicillin (Trockensaft).

Jetzt ist unsere Hoffnung groß, dass wir die Borreliose unseres Sohnes besiegen können.   

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