Krankengeschichte Borreliose 51 - Von Ärzten im Stich gelassen - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Krankengeschichte Borreliose 51 - Von Ärzten im Stich gelassen



Krankengeschichte Borreliose 51

Von Ärzten im Stich gelassen


Vor längerer Zeit ca. 2007, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, kam ich aus dem Garten und bemerkte erst am Abend etwas in meiner rechten Kniekehle. Ich dachte, es wäre etwas Erde aus dem Garten und schnipste es weg...dachte ich. Ca. eine Woche später entdeckte ich in dieser Kniekehle einen großen roten Ring und ging zum Arzt. Dieser schaute mit der Lupe, entdeckte die eingefressene Zecke, entnahm diese und schimpfte natürlich mit mir, warum ich erst jetzt komme.... Ich bekam kurze Zeit Antibiotika und mein Leben ging so weiter.... mit der Zeit bekam ich häufig so eine Art Glieder - und Muskelschmerzen,. Allgemein war ich immer schlapp, müde, einfach dauerangeschlagen....

Naturheilmittel sollen auch bei einer Borreliose helfen können

Immer mal wieder ging ich zum Arzt und bekam auf Privatrezept Berlosin und immer meinte der Arzt „ Es fehle mir nichts“...nachdem man mir auch mal auf mein Drängeln hin Blut abnahm. Ich kam mir schon wie ein Simulant vor, man nahm mich nicht ernst, da man ja nichts fand. Im Frühsommer 2007 wurde ich dann wegen schlimmen Schwindelanfällen krankgeschrieben, hatte Ausfälle im Kurzzeitgedächtnis, habe Namen meiner Kunden vergessen, konnte nicht richtig sehen und deshalb meine Arbeit nicht tun.

In dieser Woche bekam ich an einem Freitag eine Spritze, Samstag ging es mir recht gut. Diesen Tag habe ich dann etwas genutzt und den Kleiderschrank umgeräumt.... steige vom Hocker, mir wird schwindelig, was ich dann zu meiner Tochter sagte... Die sagte:“ Mama, dann leg dich doch hin“ und ich:“ Nee mache ich nicht“ und ging mit einem Wäschekorb die Treppe herunter. Dann kam aus heiterem Himmel ein heftiger Magenschmerz, so dass ich mich an der Wand festhalten musste. Ich ging, um etwas trinken zu holen, wollte nach einem Glas greifen und das war`s.... Konnte meinen linken Arm nicht heben und auch nicht mehr sprechen.

Meine Tochter muss mich lallen gehört haben, brach in Panik aus und rief den Notarzt. Was alles war, weiß ich nicht genau, ich erinnere mich nur dunkel an die 3-4 Weißen Kittel, die mich fragten, ob ich getrunken oder etwas genommen habe. Im Krankenwagen wollte man Blut nehmen, muss wohl dick wie Sirup gewesen sein. Man hat auf Schlaganfall usw. untersucht... Viele Stunden später im Krankenhaus ging es dann mit dem Sprechen wieder halbwegs, habe mich dann auf eigene Gefahr von meiner Schwester abholen lassen. Laufen ging nicht, sie hat mich dann Tage betreut. Nach Tagen konnte ich mein linkes Bein wieder selbständig mehr schlecht als recht hinterher ziehen.

Ca. eine Woche später ging das gleiche wieder von vorn los und ich lies mich dann in der Neurologie einweisen. Dort hat man mich auf alles Mögliche untersucht, u. a. Hirnwasser gezogen. Die Aussage der Oberärztin:“ Ich hätte mal eine Zecke gehabt und leicht erhöhte Werte, aber alles im normalen Bereich“. Sie fragte ob ich Stress im Beruf oder daheim habe. Ich sagte ja beides. Ich dachte so bei mir: Ok, die finden nichts, ich bilde mir das ein. Typische Aussagen. Bin dann entlassen worden und lebte mit den Beschwerden weiter. Irgendwie habe ich komischerweise darauf geachtet, wann es mir besonders schlecht ging...nämlich immer dann, wenn es daheim Stress gab und das war immer häufiger.

Ich war auch irgendwann nicht mehr bereit meinen Job, das Gewerbe meines damaligen Partners, zwei Kinder, Haus und Garten zu bewältigen und machte mit der Zeit einen Cut. Die Beschwerden wurden aber trotzdem schlimmer: Muskelschmerzen, immer down, mittlerweile alle Gelenke, Gefühlsstörungen vor allem in den Beinen, Tageweise so schlimm, dass ich wie eine 80ig-jährige die Treppe herauf und herunter krauche. Mein Bett ist sehr oft das Sofa. Wollte schon sehr oft ganz aufgeben....den Rest behalte ich für mich! Hier in Bayern habe ich es dann endlich bei 2 Allgemeinärzten nach eindringlicher Bitte geschafft, mich doch auf Weichteilrheuma und Borreliose zu testen. Es ergab sich: Borreliose 2. Stadium. Man wollte mir Antibiotika verschreiben. Dies lehne ich jedoch strikt ab, weil ich mich nicht komplett ruiniere möchte, nachdem ich reichlich recherchiert und das "Krank nach Zeckenstich" Buch gelesen habe. Borreliose ist nicht heilbar, so bald Sie in den Zellen sind. Man müsste sehr lange Zeit Antibiotika einnehmen, um sie "zu erwischen". Ist extrem schwierig, da sie sich anpassen und in den Zellen z. B. mit der Dunkelfelddiagnostik nachweisbar sind. Es gibt zu viele Borrelienarten und sie sind zu wenig und zu kompliziert zu erforschen.

Ich bin dann durch die Recherchen dahinter gekommen, das es nur eine Möglichkeit gibt: IMMUNSYSTEM STÄRKEN und Positiv denken...habe tolle Bücher darüber. So habe ich mir selbst geholfen, indem ich anfangs bei einem Heilpraktiker war, der mir mit Globuli und Tropfen etwas weiter geholfen hat. Dann habe ich die Ernährung etwas umgestellt und mir zur Darmsanierung verschiedene Produkte im Internet bestellt und ein paar Wochen eingenommen. Wochenlang hatte ich wenige Schübe und dann kamen sie wieder heftig alle paar Tage. Tränen, taube Beine, das volle Programm. War wieder am Boden. Dann habe ich mich vor lauter Verzweiflung an eine Bekannte gewandt, die ich schon fünf Jahre kenne. Die hat mit mir dann andere Naturheilmittel (Aloe Freedom, Bee Propolis, Bee Pollen, Royal Jelly --> alles für die Immunsystemstärkung, Royal Jelly ist ein natürliches Antibiotikum und nur der Bienenkönigin vorbehalten, Activ Probiotic (für das Gleichgewicht der Darmflora) Activ HA, Calzium, Arctic Sea) empfohlen. Ich habe sie mir bestellt und genau seit letzter Augustwoche dieses Jahres hatte ich keinen Schub mehr, meine Gelenke tun mir nur leicht weh, die Muskeln etwas. So richtig heftig schon lange nicht mehr.

Ich kann wieder powern, bin wie ausgewechselt und kann fast wie früher Bäume ausreißen. Genau so mache ich weiter und ich wette, es wird bald wie früher sein. Wenn irgend jemand genaueres wissen will, solle er sich an mich wenden. E-Mail Adresse: evelyn_loibl@web.de

P. S.In letzter Zeit habe ich in der Ruhe Herzrhytmusstörungen, kurzes Rasen und viele Durchfälle. Dies kann natürlich an den Naturmitteln und der Ernährungsumstellung auch liegen. Insgesamt gesehen fühle ich mich von den Ärzten im Stich gelassen, da ich mit meinen gesundheitlichen Problemen nicht ernst genommen werde, meine Lebensqualität enorm nachgelassen hat und ich schon sehr oft verzweifelt war. Deshalb kann ich aus meiner Erfahrung den Betroffenen nur raten, sich Alternativen im Bereich der Naturheilmittel zu suchen.

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