Lisa hat Borreliose - Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

Borreliose 24
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Lisa hat Borreliose

(Geschichte neu verfasst)

Das Suchen der Ursache

Die Kopfschmerzen die Lisa seit 1 1/2 Jahren hatte, wurden in Phasen immer schlimmer. Außerdem kamen noch Bauchschmerzen, Halsschmerzen Knieschmerzen alles immer mit Kopfschmerzen. Lichtempfindlichkeit, Gelenkschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Durchfall, Depressionen, Aggressivität, rote Flecken, ähnlich wie Schuppenflechten, die aber nicht juckten, aber auch Konzentrations- und Denkstörungen, die sich auch in der Schule bemerkbar machte dazu. Oftmals klagte sie über „ Mein Herz klopft so stark, Mami“ oder „Mein Herz schlägt so schnell, Mami“ ohne das sie sich groß anstrengen musste. Da die Kopfschmerzen immer schlimmer wurden, wollte ich beim Arzt wissen, woher das nur kommt. Die Kinderärztin konnte mit den Symptomen nicht viel anfangen und tippte auf einen Virusinfekt im Anfangsstadium. Um es genauer zu beobachten, riet sie uns zu einem Kopfschmerz-Kalender. Sollten die Kopfschmerzen nicht aufhören, wollte die Kinderärztin noch eine EEG zur Sicherheit machen. Nur sagte ich der Ärztin schon zu Beginn der Behandlung, dass die Kopfschmerzen schon länger vorhanden sind. Da fühlte ich mich nun wirklich nicht richtig ernst genommen bei Ihr. Und so lies ich nicht noch mehr Zeit verstreichen und bat meine Schwester doch mal Ihre Kinderärztin zu fragen, was sie denn von den Symptomen hält. Die Kinderärztin stellte die für mich überraschende Frage, ob Lisa schon mal von einer Zecke gebissen worden sei. Da musste ich sofort einen Termin bei der Ärztin machen, wobei ich glaubte, das Lisa wohl doch mehr an Migräne leiden würde. Da Lisa sehr lichtempfindlich ist bei Kopfschmerzen und auch meine Schwester ähnliche Symptome bei Migräne hat, sind wir eigentlich davon ausgegangen, dass der Termin bei der Kinderärztin dies bestätigen wird. Sehr schnell tauchte die Frage nach einem Zeckenbiss auf, nachdem wir Ihr alle Symptome noch mal schilderten. Warum sollte das denn so wichtig mit dem Zeckenbiss sein, dass ich immer wieder danach gefragt werde. Ich bekam zur Antwort, dass doch die Kinderärztin das genauer erklären sollte. Auch die Ärztin war nach der Schlidderung der Symptome der Meinung, das hier der Verdacht auf Borreliose vorhanden sei und um es zu Bestätigen, sollten wir einen Blutuntersuchung machen. Diese würde fast 2 Wochen dauern, weil der Test sehr aufwendig sei. Borreliose war bis jetzt für mich eine unbekannte Krankheit. Alle Symptome, an der Lisa leidet, würden genau zur einer Borreliose passen, erklärte uns die Ärztin. So weit so gut, dachte ich..... bis ich über die Krankheit und deren Auswirkungen hörte. Sie erwähnte bekannte Persönlichkeiten, die an Borreliose erkrankt sind und schillerte mir an deren Beispiel, welche Auswirkungen das haben könnte. Auch fielen Wörter wie Geisteskrank oder Tod. Wobei ich immer noch glaubte, dass Lisa wahrscheinlich Migräne hat. Unglückerweise war auch Lisa anwesend und hört alles mit. Als sie zu weinen anfing kam von Ihre die Frage „Muss ich jetzt früh sterben?“ Die Kinderärztin nahm Lisa sofort in den Arm und sagte ihr, dass Sie natürlich nicht sterben würde da ja jetzt wisse, was Sie hat und es auch dagegen eine Arznei gibt. Das war natürlich für mich ein Schock. Das so was schlimmes Passieren kann, hätte ich nie gedacht.  Ich versuchte mich und Lisa den ganzen Abend zu beruhigen denn auch Lisa hatte die mögliche Diagnose sehr geschockt. So lagen wir uns die ganze Nacht lang in den Armen und meine Tränen flossen in Strömen. Ich will doch meine Lisa nicht verlieren.  Mein ein und alles. Den Tag darauf hatte man Lisa Blut entnommen und das Warten auf das Ergebnis in 2 Wochen fing an.



(Geschichte neu verfasst)

Der Befund

Bevor wir das Ergebnis bekamen, hatte ich mich erst mal im Internet gesucht, was es alles über Borreliose gab. Das Ergebnis hat mich umgehauen. Dabei hatte ich noch nie etwas über die Krankheit gehört. Das so viele Menschen an Borreliose erkrankt sind, hat mich noch fassungslos gemacht. Über die Auswirkungen ganz zu schweigen. Da wurde von Lähmungen, Herzkrankheit und epileptische Anfällen einiges mehr geschrieben. Auch das Stadium konnte ich mir ausrechnen und das war bei Lisa Stufe 3 (chronisch). Bei Borreliose hatte die Ärztin ja gesagt, das Lisa dann mindestens 1 Jahr Antibiotika nehmen muss. Und offen gesagt….Auch das Warten auf das Ergebnis würde immer unerträglicher. Einige hatte in der Zeit nichts besseres zu tun, als Ihren oberflächigen Senf dazuzugeben, dabei hatte ich Angst um mein Kind und musste auch zu beten anfangen, was ich sonst nicht tute, damit uns die Borreliose verschont bleibt. Kurz vor dem Termin hatte ich noch schnell in der Praxis nachgefragt, ob der Befund schon vorläge und dies tat er auch. Beim Termin musste ich schon von der Arzthelferin wissen, was der Befund war. Sie sagte ja, das ist Borreliose, aber sie hatte sehr gutes Immunsystem Wert. Ich war natürlich geschockt. Eigentlich, noch vor ein paar Stunden hatte ich mir gesagt, das alles wird nicht so schlimm werden. Vielleicht war es eine unbemerkte Zecke letzte Jahr und die Borreliose kriegen wir in 3-4 Wochen mit Antibiotika wieder weg ohne Restsymptome. Auch im Wartezimmer rede ich mir ein, wird schon irgendwie. Als ich die Ärztin mit Ihrem ernsten Gesichtszug sah, war die Hoffnung dahin. Das nächste was sie sagte war, der Verdacht auf Borreliose hat sich bestätigt. Auch handelt es sich um eine Spät - Borreliose. Und das war für mich eine Katastrophe. Der Schock ging sehr tief. Habe ich das fragte Lisa und die Kinderärztin sagte ja. Als sie dann über die Behandlungsmethoden und Auswirkungen redete, hielt sich Lisa die Ohren zu. Schlimmer geht’s wirklich nicht mehr. Nachdem ich Lisa rausgeschickt habe, meine Freundin war mitgekommen zum Glück, konnten wir alle Einzelheiten genauer besprechen. Die Freundin war auch schon im Vorfeld hilfreich mir zur Seite gestanden. Zum Antibiotika hatte die Ärztin einen Zeitraum von 1 Jahr vorausgesagt, da die Besserungen der Symptome frühestens in einem ½ Jahr zu erwarten sind. Vorher sollte ich mich auf Herxheimer Reaktionen einstellen. Das heißt soviel wie: Lisa Symptome werden sich im Laufe der Behandlung noch verstärken, was aber kein Grund zu Beunruhigung sein sollte. Ich sollte auch ein Symptome - Kalender führen. Ich kann auch folgendes Buch empfehlen: Borreliose – Zeckeninfektion mit Tarnkappe. Ein sehr informatives Buch auf für Laien. Jetzt heißt es durchhalten. Lisa wird wieder gesund, das wäre doch gelacht.

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