19.01.12
Warum die Borreliose Leitlinie der IDSA geändert werden sollte?
Zurzeit läuft eine Petition in den USA, wo eine Änderung der Leitlinien gefordert wird. Weltweit können Betroffene diese Petition unterstützen und mitzeichnen. Doch warum ist es so wichtig, das die Borreliose Leitlinie der IDSA geändert werden sollte? Die IDSA-Leitlinie (wo übrigens komischerweise kein Borreliose Arzt im Gremium sitzen soll) schlägt vor, dass eine Lyme Borreliose gerade mal 28 Tage behandelt werden sollte. Wenn es nach der IDSA geht, dann gilt keine chronische Borreliose (aufgrund mangelnder Studien) als erwiesen, was dann auch keiner weiteren Behandlung mit Antibiotika bedarf. Der Logik zu Folge sind dann die nachfolgenden Beschwerden keine Borreliose, sondern Restbeschwerden (Post Lyme Syndrom) dieser Krankheit, die nach der Behandlung entweder noch Monate in Erscheinung treten oder deren Beschwerden dauerhaft verbleiben können. Gefördert wird das Ganze, weil es keine richtigen verlässlichen Diagnosemöglichkeiten gibt, die eine Borreliose gesichert diagnostizieren bzw. ausschließen kann. Wie kann dann die IDSA behaupten, dass es ein "Post Lyme Syndrom" gibt, wenn es keine Diagnose Verfahren gibt, die das beweisen kann? Da viele Ärzte ein ganz anderes Bild in ihrer Praxis sehen, kam 2004 eine eigene Richtlinie der ILADS heraus. Die ILADS weiß um die Tücke der Borreliose Tests und vertritt die Ansicht, dass es eine chronische Borreliose sehr wohl gibt. Auch die Behandlung von 28 Tagen mit Antibiotika ist bei einer chronischen Borreliose oftmals viel zu kurz. Vielmehr bedarf es eine individuellen Behandlung der Krankheit je nach Patient und Symptome. Da die IDSA die Ersten waren, die eine Richtlinie für die Krankheit herausgebracht haben, vertrauen viele Ärzte dieser Empfehlung. Doch hatte schon der Generalstaatsanwalt aus Connecticut (USA) gewisse Ungereimheiten gesehen und die IDSA aufgefordert, die Leitlinien zu überprüfen. Daraufhin hatte das Gremium eigenmächtig das Abstimmungsprozedere geändert, was für großen Aufruhr unter den Patientenorganisationen gesorgt hatte. Im Endeffekt wurde aber trotzdem nichts an den Leitlinien geändert. Mein Verdacht ist, dass man sich nicht die Blöße geben wollte, falsche Leitlinien herausgebracht zu haben und einige Borreliose Betroffenen hatten der IDSA sogar reine wirtschaftlichen Interessen unterstellt. Im nächsten Schritt wird nun versucht, durch eine Petition (weltweit mitmachen möglich) die IDSA zum Umdenken zu bewegen, indem die ISDA aufgefordert wird, für eine bessere Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten der Lyme Borreliose einzutreten.
12.01.12
Was kann ein Borreliose Betroffener tun, um seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren?
In Absprache mit dem behandelnden Arzt kann der Borreliose Patient versuchen, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und auch sein Immunsystem zu unterstützen. Was ich immer wieder im Internet lesen konnte war, dass man täglich so rund 3 l Wasser trinken sollte. Denn es gibt ein Sprichwort, das besagt: Du bist nicht krank, sondern nur durstig. Wenn dies auch nicht unbedingt bei der Borreliose stimmen mag, ist es trotzdem wichtig ausreichend viel Flüssigkeit zu trinken. Wer es sich finanziell erlauben kann, sollte es auch mal mit einem Klimawechsel probieren. Als positiv gelten bei der Borreliose unter anderem die Ostsee oder Nordsee oder auch die Berge. Wer Gelenk- oder Muskelschmerzen hat, kann es auch mal in Ländern wie Tunesien oder Ägypten probieren, weil dort eine trockene Hitze herrscht, die wohltuend bei diesen Beschwerden sein soll. Ein anderer wichtiger Punkt, wo sich Borreliose Betroffener kümmern könnten, wäre das Thema Übersäuerung. Denn an einer Übersäuerung des Körpers leiden scheinbar viele Patienten der Borreliose. Man kann zum Beispiel den Speiseplan umstellen, indem man hauptsächlich basisch isst. Auch sollen Basenbäder (mit Bürstenmassage noch effektvoller) helfen können, indem man zweimal die Woche für ca. 40 min bei 37° ein solches Bad nimmt. Man kann den Effekt sogar überprüfen, indem man vor und nach dem Baden den pH-Wert des Wassers mit einem Lackmuspapier testet. Eine andere Möglichkeit ist in die Sauna zu gehen, da auch hier vermehrt Säuren über die Haut ausgeschieden werden können. Außerdem sollte man auch noch an die Entgiftung denken, denn die Borrelien erzeugen auch Neurotoxine, die dann zur Entzündung oder anderen Beschwerden führen können. Einige Patienten nehmen dazu Colestyramin (bis zu 4 x 4 g täglich) außerhalb der Mahlzeiten (da sonst Nahrungsfette gebunden werden) ein. Andere Borreliose Betroffenen bevorzugen lieber Chlorella-Algen (siehe Ausleitungsplan im News Archiv), die zusätzlich auch noch Schwermetalle binden können. Das würde in dem Fall nur Sinn machen, wenn die Amalgam-Plomben vorher entfernt wurden. Und das Immunsystem auf Trab zu halten, kann auch mit maßvoller Bewegung einiges erreicht werden. Ich persönlich konnte mit der Kardentinktur (Kräuterbitter der Wilden Karde) im Verhältnis 1:1 (3 x 30 Tropfen einschleichend beginnen) einige Tiefpunkte meiner Krankheit Borreliose abfangen. In einer Untersuchung der Uni Köln wurde festgestellt, dass sich vermehrt natürliche Killerzellen bildeten, wenn man dreimal pro Woche 250 ml Eberrauten-Tee trinkt. Außerdem wäre es wichtig, bei der Krankheit Borreliose sich ausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente zu versorgen. Quelle: Buch "Krank durch Zeckenstich" von Dr. Petra Hopf Seidel
05.01.12
Kann man mit einem Vitalpflaster die Borreliose Beschwerden lindern?
Per Zufall bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, wo der Arzt Dr. med. Klinghardt über das Vitalpflaster berichtet, dass er auch bei der Lyme Borreliose als Begleitbehandlung anwendet. Und das schon seit einiger Zeit bei seinen Borreliose Patienten in seiner Praxis. Dabei hatte er festgestellt, dass die Bambuspflaster aus Japan recht wenig Nebenwirkungen haben. Um die Wirksamkeit der Pflaster zu untersuchen, hat der Arzt die gebrauchten Pflaster zur Untersuchung in ein Labor gegeben. Dr. med. Klinghardt war über die Ergebnisse der Laboruntersuchung erstaunt, denn es wurden in den benutzten Pflastern hoch konzentrierte Schwermetalle gefunden, wie zum Beispiel Cadmium und Blei. In einem besonderen Testverfahren wurde auch noch Neurotoxine von Babesien und Borrelien, Flammenschutzmittel, Insektizide und Weichmacher gefunden. Im Unterschied zu vielen Empfehlungen, die Pflaster in der Nacht anzuwenden, hat er herausgefunden, dass mehr Giftstoffe mobilisiert werden, wenn man die Pflaster tagsüber trägt. Dabei hat er die Tragedauer von rund 8 Stunden erwähnt. Der Arzt empfiehlt, für eine Entgiftung das Vitalpflaster insgesamt drei Wochen täglich anzuwenden und danach 2-6 Wochen eine Pause einzulegen. Ein besonderer Effekt würde dann darin entstehen, wenn man die Vitalpflaster dann anwendet, wenn sowieso eine Entgiftung in Form von zum Beispiel Quecksilberausleitung durchgeführt wird. Das würde den Effekt haben, dass die Nieren entlastet würden. Auch kann es helfen, energetische Blockaden zu lösen, wobei der energetische Effekt des Pflasters nach ca. 14-20 Stunden meist beendet ist. Wenn man im Internet sich umschaut, kann man immer wieder von positiven Erfahrungen mit den Vitalpflastern lesen. Es soll scheinbar unterschiedliche Qualitäten der Fußpflaster geben, deshalb erwähnt Dr. Klinghardt besonders das SEGIUN Vitalpflaster. Quelle: http://www.skipwith.ch In einer Studie wurde festgestellt, dass nur zehn Anwendungen (nachts getragen) ausreichen würde, das die wichtigsten Organe bis zu 3 x mehr Energie haben. Außerdem soll das SEGIUN Produkt ein EMOTO-Zertifikat haben. Das heißt, es wurde von dem Produkt ein Wasserkristallbild (nach Dr. Masaru Emoto) erstellt, das wegen der Schönheit mit einem Zertifikat belohnt wurde. Quelle: http://www.bambus-energie.de Das Fußpflaster soll man am Besten auf eine getrocknete und gereinigte Fußsohle kleben, wobei die Sohle durch seine Reflexpunkte besonders geeignet ist. Übrigens soll das SEGIUN Vitalpflaster kein Medizinprodukt sein, sondern zählt scheinbar zu den Wellness- und Kosmetikprodukten.
29.12.11
Der Jahresrückblick 2011 bei Borreliose24
Auch dieses Jahr gab es viel zu berichten über die Borreliose, deshalb ein kleiner Jahresrückblick 2011. Im Januar wurde in zwei Bundesländern (Rheinland-Pfalz und Saarland) die Meldepflicht für die Borreliose eingeführt. Außerdem gehen wir der Frage nach, ob die Wohnlage einen Unterschied macht, dass die Borreliose ausbricht oder nicht. Im Februar erklärte eine Tierärztin, wie Sie Ihre eigene Borreliose besiegt hatte. Damit mehr Hoffnung entsteht, gab es noch ein paar Heilgeschichten über die Borreliose. Im März gingen wir der Frage nach, wie stark die Psyche bei der Krankheit eine Rolle spielen kann. Inwieweit die Zeckengefahr von den Menschen wahrgenommen wird, zeigt ein Erfahrungsbericht. Kann die Krankheit Borreliose auch durch die Homöopathie geheilt werden? Im April bekam ich einen heißen Tipp, der es möglich machen soll, durch eine spezielle Entgiftung symptomfrei zu werden. Außerdem, was gibt es Neues über die Borreliose zu berichten und wie viel Menschen leiden an dieser Krankheit, ohne es überhaupt zu wissen? Im Mai gingen wir der Frage nach, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Wie teuer können die Kosten werden, wenn eine Borreliose nicht erkannt wird? Gibt es Hoffnung auf einen neuen Impfstoff und was hat es mit dem Marschallprotokoll auf sich? Im Juni hatte ich meinen eigenen Zecken Albtraum, weil mein Sohn im Kindergarten eine Waldwoche hatte. Da häufig eine Liquorpunktion verordnet wird, versuchte ich herauszufinden, ob diese Untersuchung bei einer chronischen Borreliose überhaupt sinnvoll ist. Per Zufall entdeckte ich im Juli die Sango Meereskorallen und fragte mich, ob sie bei meiner Krankheit hilfreich sein kann? Außerdem erhielt ich eine E-Mail, wo mir eine Betroffene mitgeteilt hatte, dass der Meerrettich eine große Hilfe bei der Borreliose sein kann. Im August wurde das Thema "Wann solle ich eine Borreliose vermuten" erörtert. Außerdem wollte ich wissen, was es mit dem Olivenblattextrakt auf sich hat und wie man eine Sommergrippe von einer Borreliose unterscheiden kann. Im September wurde das Problem eines Kindergartens erwähnt, inwieweit eine Zeckenentfernung eine kleine Operation darstellt? Ist ein Zeckenbiss ein Unfall? Im Oktober berichteten wir über die Borreliosetests, die teilweise heimtückisch sein können. Spielt die zunehmende Giftbelastung bei der Krankheit eine Rolle? Im November gab es ein Bericht, dass eine neue Zeckenkrankheit auf dem Weg zu uns ist. Außerdem wurde erwähnt, dass eine Gesichtslähmung bei Kindern häufig auf eine Borreliose hinweist. Im Dezember machte ich eine neue Entdeckung über den Vitamin D Mangel, der das Immunsystem enorm schwächen kann. Nach einer Blutuntersuchung wurde auch bei mir ein Mangel entdeckt. Ich wünsche allen Lesern von Borreliose24 ein gutes neues Jahr.
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