Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 6

25.02.10
Borreliose trotz frühzeitiger Entfernung der Zecke?

Bisher ging man davon aus, dass wenn man die Zecke innerhalb von 12 - 24 Stunden entfernt wird, wahrscheinlich keine Borrelien übertragen worden sind. Laut einer Untersuchung soll das aber nicht stimmen, denn besonders bei Larven und Nymphen kann die Übertragung schon nach 2 Stunden erfolgen. Eine andere Studie hat gezeigt, dass bei Rückfallfieber Borrelien schon eine Saugzeit von ca. 15 bis 90 Minuten ausgereicht hat. Auch die Annahme, wenn die Zecke am Hinterlieb durch den Saugvorgang angeschwollen ist, dass dann erst eine Übertragung stattgefunden hat, soll falsch sein. Außerdem wurde auch Borrelien in den Speicheldrüsen der Zecken gefunden. Dabei hatten rund 10 - 25 % der untersuchten Zecken die Borrelien im Speichel. Das hinterlistige an dem Speichel ist, dass sich auch immunsuppressive Substanzen darinnen befinden sollen, die das Immunsystem in Ihrer Funktion unterdrücken kann. Den Speichel machen sich die Borrelien dann zu Nutze um quasi Maskiert in den Körper des Menschen einzudringen. Das soll auch der Grund sein, das andere Insekten weniger als Überträger der Borreliose geeignet wären als die Zecken. Auch noch eine andere Gefahr geht von den Nymphen aus, da Sie klein und unauffällig sind. Denn was nützt es ein Zecke rechtzeitig zu entfernen, wenn man die Zecke gar nicht bemerkt. Zumal die Nymphen laut einer Studie den Menschen am Häufigsten befallen würden. Bei jedem Zeckenstich sollte die Zecke auf Borrelien untersucht werden, da man so einen Hinweis erhält, ob überhaupt eine Borreliose - Gefahr von Zecke ausgegangen ist. Insgesamt gesehen bringt die schnelle Entfernung der Zecke nicht immer den gewünschten Erfolg. Übrigens wurde festgestellt, dass ca. 2% der untersuchten Zecken sogar zwei Borrelien Stämme in sich trugen und bei ca. 0,3 % waren es sogar 3 Borrelienstämme. Bisher ging man davon aus, dass es unwahrscheinlich ist, das eine Zecke mehr als ein Borrelien - Stamm in sich trägt. Quelle: http://free.pages.at

18.02.10
Kennen Sie bei der Borreliose die Genospezies?

So wie nicht jede Borreliose gleich verläuft, hat auch nicht jeder Betroffene denselben Erregerstamm in sich. Die Borrelienarten (Genospezies) sind auch für die verschiedenen Krankheitsverläufe typisch. Allerdings kann man sogar mehrere dieser Borrelienarten in sich haben. Am Besten, wir beginnen mit meiner Borreliose und dem dazugehörenden Genospezies. Bei meinem Borreliose Test wurde die Borrelienart "Borrelia burgdorferi sensu stricto" festgestellt. Dieser Stamm der Borrelien soll der klassische Erreger der Lyme Borreliose sein und für die Krankheiten und Beschwerden der Lyme-Arthritis (Gelenke), Wanderöte, Neuroborreliose und für Herzbeschwerden (Karditis) verantwortlich sein. Der nächsten Borrelien Stamm nennt sich "Borrelia afzelli" und kann Haut beschwerden (Akrodermatits chronica atrophicans), Wanderöte, sowie Lyme-Arthritis auslösen. Weiter geht es mit Erreger "Borrelia garinii", der hauptsächlich Neuroborreliose und Erythema migrans (Wanderöte) auslösen kann. Der nächsten Borrelien Stamm nennt sich "Borrelia spielmanii", der zu Bluthochdruck, Muskelschmerzen, Hals- und Lendenwirbelschmerzen und Bratapfelhaut führen kann. Alle Stämme können auch noch andere Beschwerden machen, so dass dies nur eine kleine Orientierung sein soll. Weitere Stämme, die in Europa vorkommen können, sind z. B. Borrelia lusitaniae, Borrelia valaisiana und Borrelia bavariensis. Jetzt gibt es aber auch noch Borrelia-Subspezies (über 300 verschiedene Stämme), wie z. B. aus Europa das Borrelia miyamotoi oder Borrelia Ionestari, so dass man am Schluss gar nicht mehr richtig weis, von was man eigentlich wirklich krank ist. Die Zecken Durchseuchungsrate in Deutschland bei den oben genannten 4 Genospezies soll bei "Borrelia burgdorferi sensu stricto" bei ca. 15 %, bei "Borrelia afzelli" bei ca. 37 %, bei "Borrelia garinii" bei ca. 39 % und bei "Borrelia spielmanii" zwischen 6 - 18 % liegen. Schussendlich kann man also sagen, dass sich Borreliose Kranke schon alleine wegen den Genospezies unterscheiden, so dass man Borreliose Patienten in der Regel auch individuell behandeln sollte. Quelle: http://free.pages.at


12.02.10
Virologen schlagen Alarm vor neuen Krankheitserreger der Zecken

Es wird befürchtet, dass sich neue Zeckenarten in Deutschland ausbreiten werden. Bisher war der gemeine Holzbock die häufigste Zeckenart in Deutschland mit 30 verschiedenen Bakterien und 40 Viren im Gepäck, die bisher nachgewiesen worden sind. Auch der kalte Winter dieses Jahr wird an der Ausbreitung nichts ändern, da es den Zecken meist nichts ausmacht. Mit den neuen Zecken werden wohl außer der bekannten wie z. B. Borreliose- und FMSE Erregern auch noch andere unbekannte Krankheitserreger eingeschleppt. Während 2005 die Auwaldzecke, die aus Südeuropa stammt noch selten zu sehen war, gibt es im Raum Michendorf (in der Nähe von Potsdam / Brandenburg) vermehrt Auwaldzecken und so gut wie keine Holzbock Zecken mehr. Die Auwaldzecke soll unter anderem das Fleckfieber übertragen können. Im Gegensatz zu der Borreliose, soll das Fleckfieber zu den meldepflichtigen Krankheiten gehören. Weitere Erreger der Auwaldzecke können bei den Lymphbahnen des Menschen gewisse Infektionen auslösen. Mit diesen Bakterien waren rund 80 % der Auwaldzecke infiziert. Während der Holzbock in Wiesen oder Hecken auf seine Opfer wartet, greift die dreimal zu große Auwaldzecke ganz aggressiv das potenzielle Opfer an. Eine andere entdeckte Zecke, die aus Asien und Osteuropa stammt, ist die Reliktzecke. Die Reliktzecke steht im Verdacht u. a. die Hasenpest und mögliche (noch nicht bekannte) Krankheiterreger zu übertragen. Aus der Türkei kommt eine andere Gefahr nach Süddeutschland mit Namen Hyalomma Zecke. Die Zecke kann u. a. das Krim-Kongo-Fieber übertragen, das unbehandelt nach 2 Wochen tödlich enden kann. Aber die Sorgen der Virologen sind nicht nur die bekannten übertragenen Krankheiten, sondern die unbekannten Krankheiterreger, die diese neuartigen Zecken mit sich bringen können. Und das mit Recht, wenn es schon bei der bekannten Zeckenkrankheit Borreliose zu Problemen bei der Diagnose und Behandlung kommen kann. Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de


04.02.10
Die 5 Hindernisse zur Heilung der Borreliose

Der Heilpraktiker Dieter Berweiler hat in seiner Homepage mal aufgelistet, warum manche Krankheiten wie die Borreliose bei vielen Menschen oft ein leichtes Spiel haben. Als 1. Problem sieht er die Verschlackung im Körper, weil die Endprodukte des Stoffwechsel durch zu wenig trinken oft nicht richtig ausgeschieden werden können. Während ein Gesunder pro Kilogramm Körpergewicht 40 ml trinken sollte, ist bei einem kranken Menschen scheinbar 50 ml notwendig. Das würde bei einem 80 kg kranken Erwachsenen bedeuten, dass er 4 Liter täglich trinken sollte. Als 2. Problem sieht der Heilpraktiker die Vergiftung des Körpers durch Schadstoffe, die die Regenerationsfähigkeit des ganzen Körper behindert und das Immunsystem schwächen kann. Als ungesunde Substanzen kommen für Ihn z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Süßstoffe, künstliche Aromen, Schwermetalle, Pestizidrückständen, Transfetten, Lösungsmitteln und manche Zusatzstoffe von chemischen Medikamenten in Frage. Die Heilung wird schwer, wenn Giftstoffe noch im Körper befinden oder weiter zugeführt werden. Als 3. Problem folgt die Übersäuerung des Körpers, da die Borrelien sich dadurch im Körper pudelwohl fühlen können. Zu den Hauptverursachern der Übersäuerung sollen u. a. Alkohol, Zucker und Fleisch gehören. Zur Beseitigung sind eine gesunde Ernährung und meist ein Basenmittel erforderlich. Bei dem 4. Problem bei der Heilung der Borreliose soll es sich um eine Darmdysbiose handeln, in dem die (falschen) Bakterien die Tätigkeit des Darms einschränken. Um den Darm wieder zu sanieren, sollte man Ihn erst Renaturierung und dann eine Neubesiedlung der nützlichen Darmbakterien forcieren. Als 5. Problem sieht er die Fehlernährung, in dem der kranke Mensch zu wenig natürliche Mineralstoffe und Vitamine zu sich nimmt. Auch auf das Mengenverhältnis ist dabei zu achten. Wobei die Beseitigung der Missstände eine Grundvoraussetzung sein soll, das mit der Behandlung der Borreliose im naturkundlichen Sinne begonnen werden kann. Aus schulmedizinscher Sicht sollte bei der Borreliose aber erst eine Behandlung mit Antibiotika erfolgen. Quelle: http://www.dieter-berweiler.de

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