Die unerkannte Krankheit von Zecken - Borreliose

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Borreliose News 9

09.06.11
Was sollte man bei der chronischen Borreliose beachten?

Um neue Informationen über die Borreliose zu bekommen, stöbere ich gerne mal im Internet. Auf einer Seite fand ich ein Bericht von einer Heilpraktikerin und Apothekerin über die chronische Borreliose. Auch diese Frau geht davon aus, dass man erst einmal eine Antibiotika Therapie versucht, um die Borreliose zu eliminieren. Danach sind auch alternative Therapien zum Aufbau des Immunsystems möglich. Wichtig so der Bericht, dass man sich bei einer aktiven chronischen Borreliose nicht gegen FSME impfen lassen sollte, da es möglich sein kann, das sich dadurch der Krankheitsverfall verschlechtert. Sie schlägt vor, lieber auf Reisen zu Risikogebieten oder auf Naturaktivitäten zu verzichten, die eine FSME-Impfung erforderlich machen würde. Auch wird von der Heilpraktikerin abgeraten, aufgrund von einem Zeckenbiss gegen Tetanus impfen zu lassen. Laut ihrer Erkenntnis werden Tetanus Bakterien nicht von Zecken übertragen, dafür den möglichen Borrelien eine gute Möglichkeit geschaffen, dass durch die Impfung die Immunabwehr geschwächt wird, was zur Chronifizierung der Borreliose beitragen kann. Trotzdem soll es immer wieder vorkommen, das verschiedene Ärzte bei einem Zeckenstich eine Tetanusimpfung verabreichen. Wurde die Antibiotika Therapie gegen die Borreliose beendet, kann man als Alternativtherapie eine Entgiftungskur anschließen. Um die Zellen wieder mit Sauerstoff zu versorgen, gibt sie als Tipp, 6 x täglich einen Monat lang Sulfur D6 (Tablette) einzunehmen. Für die verbesserte Ausscheidung soll man laut dem Bericht für mehrere Monaten Reneel NT, Hepeel N und Lymphomyosot N täglich 3 x 2 Tabletten einnehmen. Dazu viel Wasser trinken, damit die Ausscheidung geregelt bleibt. Um die Beschwerden in den Griff zu bekommen, kann Ihrer Meinung nach u. a. mit Schüsslersalzen geholfen werden, wobei das Sprichwort gelten soll, das eine chronische Krankheit homöopathisch gesehen nur über akut zu heilen ist. Das verlangt aber von dem Patienten eine Menge Geduld. Hier ein paar Vorschläge mit Schüsslersalze von der Heilpraktikerin: Bei Erschöpfung, Depressionen oder Schlaflosigkeit kann Kalium phos. D12 helfen. Bei Kopfschmerzen oder rheumatischen Entzündungen soll Ferrum phos. D12 oft helfen können. Bei Migräne oder Krämpfe kann Magnes. phos. D12 helfen und bei psoriatische Hauterscheinungen oder rheumatischen Gelenkschmerzen eventuell Kalium sulf. D12. Wer an rheumatischen Schwellungen, Hautausschlägen oder Ödeme leidet, kann es alternativ eventuell mit Natrium sulf. D6 probieren. Also die erste Anlaufstelle bei einer Borreliose ist der Arzt und zum Immunsystemaufbau eventuell später ein Heilpraktiker. Quelle: http://www.hpamann.de


02.06.11
Wenn die Kindergarten-Waldwoche zum Zecken-Albtraum wird

Als Borreliose Betroffener war ich sicherlich nicht begeistert, dass mein Sohn im Kindergarten zu der Waldwoche vorgeschlagen wurde. Doch kann ich einem Kind die Freude am Wald verwehren, nur weil ich selber an der Borreliose erkrankt bin? Sicherlich nicht, deshalb stimmte ich trotz ungutes Gefühl auch zu. Doch ohne Vorbereitungen ging es nun doch nicht. Ich brauchte ein Zeckenmittel, das die Zecken sicher abwehren konnte. Im Internet fand ich den Testbericht von Stiftung Warentest, der von 20 Zeckenmitteln nur 2 als besonders wirksam einstufte. Eins davon kaufte ich und jeden Tag der Waldwoche sprühte ich das Kind mit dem Mittel ein. Die ersten 3 Tage hat das Mittel wunderbar geholfen und ich war auch richtig froh. Auch duschen wir das Kind, um mögliche Zecken gleich entfernen zu können. Danach suchte ich meinen Sohn noch mal ab, ob auch wirklich keine Zecken auf dem Körper vorhanden waren. Doch am Donnerstag sollte alles anders werden. Zwar duschen wir das Kind wieder und suchten es auch ab, aber wir fanden keine Zecke. Allerdings 3 Stunden später sah ich per Zufall am Ohr von meinem Sohn einen schwarzen Fleck. Selbst mit der Lupe war ich mir nicht sicher, ob das eine Zecke ist. Also nahm ich die Pinzette und entfernte den schwarzen Punkt und legte es auf eine weißes Blatt Papier. Nach langem Anschauen sah ich dann unter der Lupe die Füße und den Saugrüssel einer Larve (Zeckenbaby). Daraufhin habe ich mein Kind noch mal komplett auf Zecken untersucht und fand ich am Arm auch einen schwarzen Punkt, der sich auch als Zecke herausstellte. Also obwohl vor 3 Stunden komplett den Körper untersuchte und abgeduschte hatte, befanden sich 3 Stunden später 2 Larven, die alle beide zugestochen hatten. Damit ich auch weiß, ob die Zecken-Jünglinge auch Borrelien infiziert sind, habe ich schnell aus dem Internet bei www.zeckenlabor.de den Anforderungsschein des Zeckenschnelltests ausgedruckt und die 2 Zecken mit einem Tesafilm auf den Schein aufgeklebt. Da ich mir nicht sicher war, ob man jede Zecke einzeln untersuchen muss, rufte ich beim Zeckenlabor an. Die teilten mir mit, dass wenn die Zecken von einer Person stammten, reicht eine gemeinsame Untersuchung, was natürlich preiswerter ist. Allerdings sollte ich das auf dem Anforderungsschein vermerken. Am Samstag schickte ich die Zecken per Einschreiben ans Labor und am Sonntag bekam mein Sohn hohes Fieber. Sind das jetzt schon die ersten Anzeichen einer Borreliose? Am Dienstag kam der erlösende Anruf von dem Labor, das keine Borrelien nachweisbar waren. Trotzdem waren die paar Tage Ungewissheit äußert unangenehm.


26.05.11
Kann das Marshall Protocol bei der Borreliose helfen?

Mich erreicht vor Kurzem ein E-Mail von einem netten Besucher meiner Webseite. Er machte mich auf eine Therapie aufmerksam, die ich zwar schon oft gehört habe, aber irgendwie nicht weiterverfolgt hatte. Dabei scheint diese Therapie hochinteressant zu sein, denn eine Ärztin aus Berlin hat das Marshall Protocol (offiziell nicht anerkannte Behandlungsmethode) bei Ihrer eigenen Borreliose angewandt und ist jetzt wieder leistungsfähig. Dabei geht das Marshall Protocol davon aus, das bei vielen chronischen Krankheiten wie z. B. Rheuma, Depressionen, Allergien, manche Krebsarten, Sklerodermie, Chronisches-Müdigkeits-Syndrom, Morbus Parkinson Alzheimer und auch die Borreliose, alle dieselben Ursachen haben können. Die Ursache soll durch persistierte intrazellulär zellwandlose Bakterien erzeugt werden, die zu Störungen beim Immunsystem führen können. Die Bakterien bilden Eiweißstoffe, die deren Funktion des Vitamin D Rezeptors blockieren können. Dadurch besteht die Möglichkeit, das die Bakterien durch die eingeschränkte Abwehr sich ausbreiten und zur Dauerinfektion im Körper verbleiben können. Aber die Theorie geht noch weiter, denn wenn jetzt das Vitamin D blockiert wird und der Körper trotzdem durch das Sonnenlicht oder in der Nahrung Vitamin D zuführt, kann sich das Vitamin gegen den eigenen Körper richten und entzündliche Reaktionen hervorrufen. So würden nach Marshall Theorie die üblichen Therapien z. B. Antibiotika zwar die Erreger dezimieren und bei Vitamin D (Mangel) durch Medikamente erhöhen, aber die eigentliche Ursache wird meist damit nicht behoben. Denn der Vitamin D Mangel entstand meist durch die Blockierung und ist die Folge einer Krankheit, nicht die Ursache. Das Marshall Protocol schlägt nun vor, dass man Sonnenlicht meiden sollte und auch keine Nahrung aufnehmen sollte, wo viel Vitamin D drinnen ist. Als weiterer Schritt braucht es ein Medikament mit dem Wirkstoff Olmesartan, das auch zur Blutdrucksenkung genutzt wird, um die Blockierung des Vitamin D Rezeptors aufzuheben. Um dem Immunsystem dabei zu unterstützen, mit den Bakterien fertig zu werden, braucht es auch hier ein Antibiotika als Begleitungstherapie. Um die Therapie durchzuführen, braucht es einen erfahrenen Arzt, weil die Therapie so effektiv sein soll, dass mit starken Jarisch Herxheimer Reaktionen zu rechnen ist. Auch kann diese Therapie bis zu mehreren Jahren gehen, um wesentlich Besserungen zu erreichen. Doch wenn man damit auch von den Ursachen vieler Krankheiten geheilt werde kann, könnte sich das vielleicht wirklich lohnen. Quelle: http://www.elke-unmuessig.de (PDF-Datei)


19.05.11
Neuer Impfstoff gegen die Borreliose in Sicht?

Hat das Warten auf einen Impfstoff gegen die Borreliose bald ein Ende? So wie es aussieht, wird gerade ein neuer Impfstoff gegen die Borreliose an Menschen in Deutschland getestet. Die Suche nach einem Borreliose Impfstoff dauert schon weit über 15 Jahre und scheint nun endlich erfolgsversprechend zu sein. Zumindest wenn man den Impfstoff schon an Menschen testen tut. Allerdings wird es noch 2 - 3 Jahre dauern, bis nach der Studie (falls sie erfolgreich ist) der Impfstoff frei erhält sein wird. So wurden bereits Sicherheit und Wirksamkeit des neuen Serums überprüft und auch soll kein größeres Risiko bei dem Impfstoff (mit anderen Impfstoffen vergleichbar) bestehen. Seit März werden nun in Mainz freiwillige Testteilnehmer gegen die Borreliose geimpft, um herauszufinden, wie Hoch z. B. die Dosierung des Impfstoffes gegen Borreliose sein soll. Auch wird geprüft, wie lange der Schutz gegen die Borrelien anhält und wie stark das Immunsystem gegen das Serum Antikörper bildet. Scheinbar braucht man für diese Studie keine Probanden suchen, denn es gäbe genügen freiwillige Teilnehmer für die Studie. Im Herbst werden neue Studienteilnehmer gesucht, weil dort ein neuer Abschnitt der Studie beginnt. Und für die Teilnehmer soll es auch den Vorteil haben, das Sie vermutlich jahrelang gegen die gefährliche Krankheit Borreliose geschützt sind, wenn alles nach Plan läuft. Und nach dem Studienleiter zufolge ist ein Impfstoff gegen die Borreliose dringend notwendig, denn es sollen sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen eine Infektion zugezogen haben. Auch sagt der Arzt, die heutige Borreliose sei als Chamäleon vergleichbar mit der Syphilis. Kommentar: Es ist sicherlich zu begrüßen, wenn ein sicherer Impfstoff gegen die Borreliose auf den Markt kommt. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob sich auch jeder impfen lassen kann? Was ist mit den Menschen, wo der Erreger schon im Körper schlummert, die Person aber nichts von seiner möglichen Krankheit weiß? Müsste es nicht gleichzeitig sichere Diagnosetests geben, um keine Borreliose unabsichtlich zu wecken? Aber warten wir mal ab, bis der Impfstoff auf den Markt kommt. Zu wünschen wäre es ja, weil dann die Pharmahersteller vermutlich nicht nur auf die Gefahren der FSME hinwiesen, sondern deutlicher auch bei der Borreliose. Somit gäbe es die Chance, das wir sicherlich erfahren würden, das die Borreliose doch keine so seltene und harmlose Krankheit ist, wie manche uns weiß machen möchten. Und das wird auch höchste Zeit, denn es gibt bestimmt genug Patienten, die unter der Borreliose leiden, ohne dass diese Krankheit auch erkannt wurde. Quelle: http://www.mainzer-rhein-zeitung.de

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Gymnastik Reha

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